Ego-Perspektive in ROUTINE: Spieler hält einen Gegner mit einem Kamera-Tool im Visier.

Ihr steht auf Sci-Fi-Horror, Stealth und Nervenkitzel in dunklen Gängen? ROUTINE feiert seinen Steam-Start.

Ein verlassenes Mondlabor. Dunkle Korridore, leere Einkaufszentren und zerfallene Quartiere. In “ROUTINE” schleicht ihr als einsamer Erforscher durch eine dystopische 80er-Sci-Fi-Vision und plötzlich wird aus neugieriger Erkundung ein gefährlicher Kampf ums Überleben. Geheimnisse, ein mysteriöser Gegner und stetig wachsende Bedrohung treiben euch immer tiefer. Es gibt keinen Weg zurück.

Wenn ihr wissen wollt, welche Games im Dezember noch auf uns warten: Ich habe euch die besten Spiele im Dezember 2025 zusammengestellt. Es gibt viele interessante Spiele.

KategorieInformation
TitelROUTINE
GenreSci-Fi-Horror / First-Person / Stealth
EntwicklerLunar Software
PublisherRaw Fury
EngineUnreal Engine 5
PlattformenPC (Steam), Xbox Series X|S (Game Pass Ultimate)
Release4. Dezember 2025
SpielerzahlSingleplayer
PerspektiveEgo-Perspektive
SchwerpunkteErkundung, Stealth, Überleben, Atmosphäre

Was euch in ROUTINE erwartet

Ihr streift durch verlassene Einkaufsbereiche, düstere Wohnquartiere und Forschungstrakte, in denen die Zeit stehen geblieben ist. Dabei untersucht ihr jeden Winkel, sammelt Hinweise und puzzelt euch zusammen, was auf dieser Mondstation schiefgelaufen ist.

Dunkler Wartungstunnel in ROUTINE, mit beschädigten Rohren und einem schmutzigen Boden voller Spuren.
Quelle: Lunar Software

Die Atmosphäre soll laut bisherigen Reviews dicht sein: kaum HUD, realistische Körperbewegungen, ein Sound-Design, das euch jede Sekunde Anspannung spüren lässt. Wer hier weiterkommen will, bleibt in Deckung, vermeidet offene Konfrontationen und hofft, dass das Cosmonaut Assistance Tool nicht euer letzter Rettungsanker ist.

Laufen, verstecken, flüstern – ROUTINE will nicht, dass ihr euch wie ein Held fühlt. Sondern wie jemand, der einfach nur heil wieder zurück will.

13 Jahre Entwicklung – ein Indie-Projekt mit echtem Durchhaltevermögen

ROUTINE wurde schon 2012 groß angekündigt. Der Release war ursprünglich für das Jahr 2013 geplant. Daraus wurde aber nichts. Das kleine Team hinter dem Spiel, Lunar Software, sind im Kern nur drei Menschen. Sie hatten sich schlicht überschätzt.

Zweifel kamen und Pausen folgten. Die Entwickler haben später selbst gesagt, dass sie bereuen, so früh an die Öffentlichkeit gegangen zu sein. Erwartungen sind gefährlich, vor allem, wenn sie jahrelang unerfüllt bleiben.

Doch aufgegeben haben sie nie. Mit dem Publisher Raw Fury im Rücken wagten sie einen Neuanfang. Neue Engine, neue Ansätze, neue Motivation. Und jetzt im Jahr 2025 steht das Spiel endlich vor uns. Und die Entwickler sind überzeugt: Diese Version ist besser, als sie es damals jemals geplant hatten.

Erste Wertungen auf Metacritic

Auf Metacritic landet ROUTINE zum Start im Bereich „meist positiv“ – so um die 77 bis 78 Punkte.

Was viele lieben:

  • intensiver, langsamer Sci-Fi-Horror
  • großartiges Sound-Design
  • ein Setting, das sich frisch und authentisch anfühlt

Was einige kritisch sehen:

  • kurze Spielzeit
  • storytechnisch nicht durchgehend überzeugend
  • nichts für Action-Fans, die Dauerfeuer wollen

Fazit zu ROUTINE

Wenn ihr Sci-Fi-Horror liebt, den Nervenkitzel im Schatten sucht und Spiele feiert, die euch mehr beobachten als umgekehrt, dann wirkt ROUTINE wie genau das Richtige für euch. Wer dagegen Spannung lieber mit dicken Waffen bekämpft, sollte vorher zweimal überlegen. Es scheint wohl eher einen Ansatz wie Alien Isolation zu verfolgen. Ich persönlich mag es mehr, wenn ich einen toughen Protagonisten spiele, der auch mal Dampf ablassen darf. ROUTINE wäre für mich eher ein Titel, den ich mir als Let’s Play reinziehen würde, statt selbst zu spielen. Wie sieht’s bei euch aus? Reizt euch so ein Szenario?

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