Der Quest-Knight sitzt abends an einem Schreibtisch vor einem Bildschirm und bereitet sich auf den Steam Winter Sale vor.

Der Steam Winter Sale rückt näher. Statt blind zuzuschlagen, nutze ich die Zeit bewusst. Hier findet ihr alle Infos und meine persönliche Herangehensweise.

Der Steam Winter Sale gehört für mich zu den wenigen Verkaufsaktionen im Jahr, bei denen ich nicht nur spontan durch Angebote scrolle, sondern mir bewusst Zeit nehme. Nicht, weil ich möglichst viel kaufen will, sondern weil gerade dieser Sale schnell dazu verleitet, Geld für Spiele auszugeben, die am Ende doch unangetastet bleiben. Genau deshalb lohnt es sich, schon vor dem Start kurz innezuhalten und sich vorzubereiten.

Auch 2025 macht Steam wieder pünktlich zum Jahresende Platz für zahlreiche reduzierte Spiele. Konkrete Deals gibt es zwar erst mit dem offiziellen Start, doch ein klarer Blick auf den Ablauf und die eigene Herangehensweise hilft enorm, um später nicht im Angebotschaos unterzugehen.

Unabhängig vom Winter Sale laufen derzeit bereits einige attraktive Publisher-Aktionen. Die Metro-Saga ist auf Steam stark reduziert und bietet euch eine vortreffliche Gelegenheit, die atmosphärischen Endzeit-Shooter nachzuholen.

Update: Weiter unten findet ihr eine persönliche Liste, die ich euch empfehle. Darunter verbergen sich vor allem größere Spiele. Große Indie-Highlights habe ich bislang nicht entdeckt. Schade ist, dass Clair Obscur: Expedition 33 nicht stärker reduziert ist. Gerade nach dem Hype rund um die Game Awards hätte ein deutlicherer Rabatt dem Spiel sicher zusätzlichen Schwung gegeben.

Wann startet der Steam Winter Sale 2025?

Der Steam Winter Sale 2025 startet am 18. Dezember um 19:00 Uhr deutscher Zeit. Geplant ist ein Lauf bis zum 5. Januar 2026. Damit bleibt mehr als genug Zeit, um Angebote in Ruhe anzuschauen, Preise zu vergleichen und Entscheidungen nicht überstürzt zu treffen.

Gerade dieser lange Zeitraum ist wichtig. Der Winter Sale ist kein Flash-Event, bei dem Angebote nach Stunden verschwinden. Die Preise bleiben in der Regel über die gesamte Laufzeit stabil. Wer also nicht direkt am ersten Abend zuschlägt, verpasst normalerweise nichts. Das nimmt Druck raus und erlaubt es, mit einem klaren Kopf an den Sale heranzugehen.

Wie ich mich auf den Sale vorbereite

Bevor der Sale überhaupt startet, kümmere ich mich um meine Wunschliste. Dabei ist mir wichtig, realistisch zu bleiben. In den meisten Sales kaufe ich am Ende nur ein oder zwei Spiele. Nicht, weil es keine guten Angebote gäbe, sondern weil ich ohnehin noch genug Titel habe, die ich entweder zum ersten Mal spiele oder endlich nachholen möchte. Genau deshalb reduziere ich meine Liste bewusst auf eine kleine Auswahl, statt alles wahllos zu sammeln.

Ich verfalle dabei nicht in Euphorie, nur weil ein noch nicht allzu altes Spiel plötzlich um 30 Prozent reduziert ist. Gerade zum Release kaufe ich ohnehin selten Spiele. Ausnahmen mache ich nur bei Studios, von denen ich wirklich überzeugt bin, etwa CD Projekt Red oder Warhorse Studios. Dort weiß ich, was mich erwartet, und unterstütze die Arbeit gern von Anfang an.

Symbolbild: Laptop auf einem Holztisch mit einer abstrahierten Angebotsliste, warmes Kaminlicht im Hintergrund und winterliche Atmosphäre vor dem Fenster – passend zum Steam Winter Sale.

Der Steam Winter Sale ist für mich deshalb weniger ein Anlass für spontane Käufe, sondern eher eine gute Gelegenheit, ältere Klassiker günstiger nachzuholen oder neuen Indie-Spielen eine Chance zu geben. Gerade kleinere Projekte profitieren von solcher Aufmerksamkeit, und nicht selten entdecke ich dort Titel, die mir länger im Gedächtnis bleiben als mancher große Name.

Am ersten Sale-Abend kaufe ich meistens noch nichts. Ich verschaffe mir erst einen Überblick, prüfe Preise und sortiere meine Wunschliste neu. Entscheidungen treffe ich dann in Ruhe. Mit etwas Abstand wirkt manches Angebot plötzlich weniger spannend, während andere Spiele mich auch am nächsten Tag noch interessieren.

Sobald der Steam Winter Sale gestartet ist, ergänze ich diesen Artikel um konkrete Spielbeispiele und persönliche Empfehlungen. Bis dahin dient er bewusst als Vorbereitung, nicht als Kaufanleitung. Wer mit einem klaren Plan in den Sale geht, hat am Ende meist weniger Spiele gekauft, aber die besseren.

Meine persönlichen Sale-Favoriten

Ich habe die Angebote bewusst in sehr gut und gut unterteilt. Metaphor: ReFantazio dürfte für meinen Geschmack noch ein Stück günstiger sein, um als echtes Top-Angebot durchzugehen. Umso mehr überrascht mich Like a Dragon: Infinite Wealth. Ich habe dieses Spiel bislang noch nie zu einem niedrigeren Preis gesehen, und halte das aktuelle Angebot für außergewöhnlich stark. Wer einsteigen möchte, sollte allerdings Like a Dragon vorher gespielt haben, das aktuell ebenfalls reduziert ist. Beide Titel gehören für mich zu den emotionalsten und zugleich charmantesten Rollenspiel-Blockbustern der letzten Jahre, an die nur wenige Studios heranreichen.

Auch die Mass Effect Legendary Edition kann ich nur empfehlen. Die Trilogie entfaltet eine epische Handlung, die einen schnell in ihren Bann zieht und lange nachwirkt. Ich habe bewusst darauf verzichtet, die einzelnen Spiele direkt zu verlinken. Die genannten Informationen reichen aus, um die Angebote auf Steam schnell zu finden. Natürlich gibt es im Sale noch deutlich mehr reduzierte Spiele, doch nicht jedes Angebot ist automatisch lohnenswert, viele sind bestenfalls akzeptabel, andere schlicht zu teuer.

SpielRabattPreisDeal-Einschätzung
Mass Effect Legendary Edition90 %5,99 €sehr gut
Dead Space Remake85 %8,99 €sehr gut
Red Dead Redemption 2 – Ultimate Edition80 %19,99 €sehr gut
The Witcher 3 – Wild Hunt Complete Edition80 %9,99 €sehr gut
Like a Dragon: Infinite Wealth70 %20,99 €sehr gut
Persona 5 Royal70 %17,99 €sehr gut
Metaphor: ReFantazio50 %34,99 €gut
Kingdom Come: Deliverance II50 %29,99 €gut
Final Fantasy XVI50 %24,99 €gut

Ein einzelnes Indie-Angebot ist mir dann doch noch aufgefallen: Symphony of War: The Nephilim Saga. Das Strategie-RPG ist aktuell stark reduziert und kommt auf 94 % positive Steam-Wertungen.

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