Schattenjäger aus Dying Light bei Nacht mit ausgestreckten Armen vor dunklem Himmel

Die Nacht in Dying Light ist gnadenlos. Die Schattenjäger (Volatiles) jagen euch praktisch bis ans Ende der Welt. Ihr könnt die Nacht aber überleben, indem ihr euch klug vorbereitet.

Wer in Dying Light zum ersten Mal nachts draußen erwischt wird, vergisst das nicht. Die Musik kippt, die Karte färbt sich rot und plötzlich jagt euch etwas, das schneller, stärker und gnadenloser ist als alles, was ihr am Tag kennt. Viele Spieler sterben hier in Sekunden. Mir ging es anfangs genauso, und selbst heute bekomme ich bei einem Neustart noch eine leichte Gänsehaut. Die Schattenjäger sind euch in der frühen Spielphase haushoch überlegen. Doch es gibt Tricks, mit denen ihr euch die nächtliche Wanderung deutlich entspannter macht. Die Nacht ist kein unfairer Albtraum. Sie folgt festen Regeln, und wer sie kennt, wird sie überleben.

Endzeitspiele lassen mich bis heute nicht los. Genau deshalb geht mir auch Dying Light so unter die Haut. Es ist also kaum verwunderlich, dass ich erst vor Kurzem wieder einen Neustart gewagt habe.

Wie die Nacht in Dying Light wirklich funktioniert

Sobald die Sonne untergeht, ändert Dying Light seine Regeln. Die normalen Infizierten torkeln weiterhin durch die Straßen, doch mit der Nacht übernehmen die Schattenjäger immer mehr die Kontrolle. Diese Gegner sehen euch aus großer Entfernung, bewegen sich schneller als ihr und richten selbst mit wenigen Treffern enormen Schaden an. Die Nacht ist aber kein Zufallssystem. Jede Begegnung folgt klaren Mechaniken.

Werdet ihr nachts von einem Schattenjäger entdeckt, startet sofort eine gnadenlose Verfolgung. Mehrere Volatiles tauchen in eurer Umgebung auf und jagen euch, bis ihr eine Safezone oder eine UV-Lichtquelle erreicht. Anders als in Dying Light 2 gibt es dabei keine Eskalationsstufen. Die Gefahr ist von der ersten Sekunde an maximal.

Genau deshalb sind Dächer, Vorsprünge, Kletterrouten und enge Gassen nachts so wichtig. Die Schattenjäger sind zwar unfassbar schnell, doch ihre Verfolgung ist vor allem auf direkte Bodenwege ausgelegt. Sobald ihr sie zwingt, über mehrere Ebenen, Leitern oder verschachtelte Dächer zu navigieren, verlieren sie wertvolle Sekunden. Wer die Höhe nutzt und den Parkour-Fluss ausspielt, kann selbst aus scheinbar aussichtslosen Jagden wieder herauskommen.

Das wichtigste Überlebenswerkzeug neben geschicktem Parkour ist die UV-Taschenlampe von Spike, die ihr bereits in den ersten Spielstunden erhaltet. Ihr UV-Licht zwingt die Schattenjäger kurz auf Abstand und unterbricht ihre Angriffe. Es beendet keine Verfolgung, verschafft euch aber genau die paar Sekunden, die ihr braucht, um abzubiegen, eine Leiter zu erreichen oder euch in eine sichere Position zu retten.

Ein kleiner Tipp noch vorweg: Nutzt in der Nacht unbedingt den Überlebenssinn, womit ihr Objekte und Gegner aufdecken könnt. So wisst ihr ganz genau, wo sich Schattenjäger befinden, und könnt sie leichter umgehen.

Das solltet ihr in der Nacht beachten

  • Schaltet so viele Sicherheitszonen wie möglich frei.
    Vor allem in den Gebieten, in denen ihr Nachtmissionen angeht, geben euch Safezones den entscheidenden Rettungsanker, wenn eine Jagd eskaliert.

  • Merkt euch sichere Routen über die Dächer und Kletterwege.
    Wer klug navigiert, entkommt selbst aus scheinbar aussichtslosen Situationen.

  • Nutzt das UV-Licht von Spike nur als Fluchtwerkzeug.
    Es zwingt die Volatiles kurz zurück und verschafft euch die Sekunden, die ihr für eine Richtungsänderung braucht. Achtet darauf, dass der Akku nie komplett leerläuft.

  • Die Nacht lohnt sich.
    Nachts winken deutlich mehr Erfahrungspunkte und bessere Belohnungen, mit denen ihr wichtige Fähigkeiten früher freischaltet.

  • Behaltet die UV-Fallen und Scheinwerfer im Blick.
    Diese Lichtquellen können euch wertvolle Zeit verschaffen und euch im richtigen Moment buchstäblich das Leben retten.

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