Spielfigur aus Prince of Persia: Sands of Time Remake in einem orientalischen Palast

Nach Jahren der Unsicherheit zieht Ubisoft einen klaren Schlussstrich. Ubisoft hat das Remake von Prince of Persia: Sands of Time gestrichen und stößt damit einen umfassenden Umbau an.

Lange galt das Remake von Prince of Persia: The Sands of Time als eines jener Projekte, die zwar Probleme hatten, aber nie ernsthaft zur Disposition standen. Ubisoft hat das Spiel jetzt endgültig eingestellt. Die Entscheidung fällt nicht isoliert, sondern ist Teil eines umfassenden strategischen Neustarts. Neben gestrichenen Projekten und Verschiebungen setzt der Konzern künftig auf eine neue Struktur, die Kreativität bündeln und wirtschaftliche Stabilität zurückbringen soll.

Während andere Projekte eingestellt werden, erreichen andere wichtige Meilensteine. So hat Crimson Desert kürzlich den Goldstatus erreicht.

Das Ende von Prince of Persia: Sands of Time Remake

Dass das Remake nicht einfach still verschoben, sondern komplett gestrichen wird, ist überraschend. Über Jahre hinweg hatte Ubisoft immer wieder betont, am Projekt festhalten zu wollen, trotz technischer Probleme und interner Umstrukturierungen. Nun ist klar, dass dieser Weg verlassen wurde.

Neben dem Remake wurden auch vier weitere, bislang unangekündigte Spiele eingestellt, darunter mehrere neue Marken sowie ein Mobile-Titel. Zusätzlich erhalten sieben andere Projekte mehr Entwicklungszeit, um interne Qualitätsziele besser zu erreichen. Ein zuvor für das laufende Geschäftsjahr geplantes, unangekündigtes Spiel rutscht ebenfalls nach hinten und soll inzwischen erst im Geschäftsjahr 2027 erscheinen. Offenbar möchte der Konzern sich stark auf Priorisierung konzentrieren und nicht alles durchwinken.

Ubisofts neuer Kurs mit fünf Creative Houses

Der Einschnitt ist Teil eines größeren Umbaus bei Ubisoft. Künftig organisiert der Konzern seine Studios in fünf sogenannte Creative Houses, die jeweils eigenständig für bestimmte Genres und Marken verantwortlich sind. Ziel ist es, kreative Entscheidungen zu bündeln und zugleich wirtschaftliche Verantwortung klarer zuzuordnen.

So sollen große Reihen wie Assassin’s Creed, Far Cry oder Rainbow Six gezielt ausgebaut werden. Hingegen konzentrieren sich andere Creative Houses auf Shooter, Live-Games, narrative Fantasy-Welten oder familienfreundliche Titel. Prince of Persia wird dabei dem Bereich für erzählerische Fantasy-Universen zugeordnet, gemeinsam mit Marken wie Anno, Rayman oder Beyond Good & Evil.

Begleitet wird dieser Umbau von deutlichen Sparmaßnahmen. Studios wurden geschlossen, Stellen abgebaut und ein umfassendes Kostenprogramm aufgelegt. Ubisoft spricht offen davon, wirtschaftliche Stabilität zurückgewinnen zu wollen. Anscheinend reichen Spiele allein mit großer Nostalgie nicht mehr aus, um Projekte langfristig zu tragen. Da muss wohl mehr kommen. Betrifft euch das Aus des Remakes? Und glaubt ihr daran, dass Ubisoft sich erfolgreich sammeln wird?

Quelle: GamingBolt

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