Spielfigur aus Resident Evil Requiem erkundet einen dunklen Innenraum mit Feuerzeug in der Hand.

Capcom nennt erstmals konkrete Leistungsdaten für die PS5-Pro-Version von Resident Evil Requiem. Die Angaben zeigen, wo die stärkere Konsole tatsächlich ansetzt.

Mit Resident Evil Requiem gibt Capcom einen genaueren Einblick in die Performance auf Sonys leistungsstärkerer Konsole. Auf der PlayStation 5 Pro soll der kommende Horror-Titel wahlweise mit aktivem Raytracing in 4K bei 60 Bildern pro Sekunde oder mit deutlich höheren Bildraten ohne Raytracing laufen. Die neuen Details liefern damit nicht nur technische Eckdaten, sondern auch eine erste Orientierung, welchen praktischen Mehrwert die Pro-Konsole in einzelnen Spielen bieten kann. Resident Evil: Requiem erscheint am 27. Februar 2026 für PC, PS5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2.

Während Capcom nun erste technische Details zur PS5-Pro-Version nennt, geben uns frühere Gameplay-Szenen besorgniserregende Hinweise. In einem kürzlich veröffentlichten Gameplay-Trailer wirft vor allem Leons Zustand Fragen auf.

Resident Evil Requiem: Leistungsdaten für die PS5 Pro

Die neuen Informationen stammen aus einem Beitrag im japanischen PlayStation Blog, in dem Game Director Akishi Nakanishi die technische Ausrichtung von Resident Evil Requiem erläutert. Demnach erhält die PS5-Pro-Version ein eigenes, optimiertes Performance-Profil, das Spielern mehrere Optionen bietet.

Mit aktiviertem Raytracing läuft Resident Evil Requiem auf der PS5 Pro in 4K-Auflösung bei stabilen 60 Bildern pro Sekunde. Wer auf die aufwendigen Lichteffekte verzichtet und einen kompatiblen Monitor nutzt, kann zudem von deutlich höheren Bildraten profitieren. In diesem Modus sind laut Capcom bis zu 120 FPS möglich, im Durchschnitt sollen rund 90 FPS erreicht werden.

Capcom macht damit erstmals klar, wie sich die zusätzliche Leistung der Pro-Konsole konkret auswirkt. Statt vager Versprechen nennt das Studio klare Zielwerte und lässt Spielern die Wahl zwischen visueller Qualität und höherer Bildrate. Gerade bei einem atmosphärisch dichten Horror-Spiel wie Resident Evil Requiem kann diese Flexibilität einen schönen Unterschied machen.

Die PS5 Pro bekommt langsam ein klareres Einsatzfeld

Die zusätzlichen Leistungsdaten sind nicht nur für Resident-Evil-Fans interessant, sondern ordnen sich auch in ein größeres Bild ein. Seit dem Marktstart der PS5 Pro wurde immer wieder darüber diskutiert, worin ihr konkreter Mehrwert eigentlich liegt. Viele Spiele liefen bereits auf der Basis-PS5 stabil, sichtbare Unterschiede blieben lange überschaubar.

Zuletzt sorgten zudem Gerüchte für Diskussionen, wonach selbst bei kommenden Großprojekten wie GTA 6 auf der Pro-Konsole lediglich 30 Bilder pro Sekunde erreicht werden sollen. Sollte sich das bewahrheiten, wäre die Enttäuschung vieler Spieler nachvollziehbar. Eine teurere Konsole weckt zwangsläufig höhere Erwartungen. Das trifft vor allem im Bereich der Performance zu.

Umso positiver ist es für Besitzer der PS5 Pro, wenn Titel erscheinen, bei denen der Leistungszuwachs tatsächlich sichtbar wird. Mir persönlich reicht meine Basis-PS5 völlig aus, selbst dann, wenn ich keinen leistungsstarken Gaming-PC hätte. Dafür sind die Unterschiede bei den meisten Spielen bislang zu gering.

Für alle anderen, die keinen Gaming PC besitzen, aber Wert auf höhere Bildraten und ein möglichst geschmeidiges Spielerlebnis auf Monitor oder TV legen, kann die PS5 Pro dennoch eine sinnvolle Option sein.

Quelle: blog.ja.playstation

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