Manchmal reicht ein einziges Spiel, um selbst erfahrene Entwickler umdenken zu lassen. In Nioh 3 wirkte sich genau das aus.
Gute Soulslikes lernen voneinander. Manchmal so offen, dass Entwickler selbst darüber sprechen. Genau das ist nun passiert. Der Director von Nioh 3 hat erklärt, wie stark ihn die Bosskämpfe aus Lies of P bei der Arbeit am dritten Teil beeinflusst haben. Übrigens zeigte sich das große Interesse an Nioh 3 schon vor dem Release: Die Demo wurde über eine Million Mal heruntergeladen.
Lies of P war für Team Ninja mehr als nur ein weiterer Genrevertreter
Im Gespräch mit PC Gamer beschreibt Masaki Fujita, dass ihn vor allem die Bosskämpfe von Lies of P nachhaltig beeindruckt hätten. Nicht nur wegen der Schwierigkeit, sondern wegen ihrer klaren Lesbarkeit, der starken visuellen Identität und der Art, wie Angriffe die jeweilige Figur widerspiegeln.
Gerade diese Verbindung aus Mechanik und Design habe ihn inspiriert, wenn es darum ging, neue Yokai-Angriffe für Nioh 3 zu entwerfen. Die Bosse in Lies of P nutzten ihre einzigartigen Formen und Waffen konsequent aus. Fujita beschreibt das als kreative Stimulation. Für ihn sei das Spiel ein Beispiel dafür gewesen, wie sehr gut gestaltete Bosskämpfe das gesamte Spielerlebnis prägen können.
Dass Lies of P inzwischen als Referenz im Genre wahrgenommen wird, ist keine Überraschung. Die Steam-Wertung mit 93 % positiv ist überragend. Ich selbst habe es durchgespielt und finde es richtig gut, vor allem wegen der Atmosphäre. Falls ihr diese Ankündigung bisher verpasst habt: Lies of P 2 ist offiziell. Außerdem überrascht Neowiz mit einer ganzen Spieleoffensive.
Was sich dadurch immens an Nioh 3 verändert
Wer die Demo oder frühe Eindrücke von Nioh 3 kennt, merkt schnell, worauf Fujita hinauswill. Die Bosskämpfe wirken klarer, eigenständiger und weniger austauschbar als noch in Nioh 2. Bewegungen und Angriffe sind stärker stilisiert, besser lesbar und visuell deutlicher voneinander abgegrenzt.
Während frühere Teile teils dafür kritisiert wurden, dass Bosse im Gedächtnis verschwimmen, scheinen die Begegnungen in Nioh 3 gezielt darauf ausgelegt zu sein, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Dass dabei ausgerechnet Lies of P als Inspirationsquelle genannt wird, zeigt, wie sehr sich das Soulslike-Genre inzwischen gegenseitig beeinflusst und weiterentwickelt.
Nioh 3 ist heute, am 6. Februar 2026, erschienen und kommt aktuell auf 86 Punkte bei Metacritic. Auf Steam fällt das Stimmungsbild bislang etwas verhaltener aus, dort liegen die Bewertungen bei rund 71 Prozent positiv. Dank der frei verfügbaren Demo könnt ihr euch jedoch selbst ein Bild davon machen, wie sich die Änderungen am Kampfsystem und den Bosskämpfen anfühlen. Habt ihr die Vorgänger gespielt? Welches Soulslike oder Soulsborne mögt ihr am liebsten?
Quelle: GamesRadar
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