Entspannte Meereszene mit Pokémon in der Welt von Pokémon Pokopia

Pokémon Pokopia setzt nicht auf Tempo oder Wettkampf. Es war schon länger bekannt, dass dieses Spiel bestimmte Elemente in sich trägt. Nun geht der Director näher darauf ein.

Mit Pokémon Pokopia schlägt die Reihe einen ungewohnten Ton an. Statt Arenen, Orden und linearem Fortschritt steht ein entschleunigtes Leben mit Pokémon im Mittelpunkt. Kurz vor dem Release spricht der Director nun darüber, wie lange Spieler in dieser Welt verweilen könnten und warum das Ende der Geschichte nicht das Ende des Spiels sein soll.

Erst gestern machte ein anderes Pokémon-Gerücht die Runde. Die Feuerrote und Blattgrüne Edition könnten zurückkehren.

Die Story ist nur ein Teil der Erfahrung

Im Gespräch mit IGN äußerte sich Takuto Edagawa zur Spielzeit von Pokémon Pokopia. Demnach liege die Hauptgeschichte im Bereich von etwa 20 bis 40 Stunden, abhängig davon, wie intensiv Spieler die Welt erkunden. Diese Spanne sei jedoch bewusst offen gehalten.

Edagawa betont, dass Pokopia nicht als klassisches „Durchspielen und Abschließen“-Erlebnis gedacht sei. Das Grundkonzept bestehe darin, gemeinsam mit Pokémon eine Welt aufzubauen und darin zu leben. Entsprechend gebe es auch nach dem Abspann weitere Inhalte und Gründe, im Spiel zu bleiben. Was genau diese Erfahrungen ausmacht, ließ er offen, machte aber deutlich, dass das Spiel nicht auf ein klares Ziel zuläuft.

Pokémon Pokopia dient zum Verweilen

Pokémon Pokopia versteht sich als Gegenentwurf zu kampflastigen Ablegern der Reihe. Spieler verbringen ihre Zeit auf einer Insel, bauen eine Gemeinschaft auf und laden Pokémon ein, Teil dieses Alltags zu werden. Der atmosphärische Ansatz ist von Bedeutung, ebenso Routinen und kleine Fortschritte. Es geht überhaupt nicht um Leistungsdruck. Die Faszination von Cozy-Games speist sich genau aus diesen Elementen.

Diese Formel erklärt, warum das Spiel über seine Story hinaus funktionieren soll. Wer sich auf das entschleunigte Tempo einlässt, soll auch nach Abschluss der Haupthandlung motiviert bleiben. Edagawa spricht davon, dass Spieler ermutigt werden, weiterzuspielen, ohne ihnen konkrete Ziele vorzuschreiben.

Der Release von Pokémon Pokopia ist für März 2026 auf der Nintendo Switch 2 geplant. Bis dahin bleibt offen, wie umfangreich das sogenannte Endgame tatsächlich ausfällt. Freut ihr euch darauf? Und reizen euch Cozy-Games genrell, um vom Alltag abzuschalten?

Quelle: IGN

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