Gebirge und Landschaft in The Elder Scrolls 6

The Elder Scrolls 6 war in den letzten Jahren wie ein leises Flüstern im Wind, doch nun hört man wieder mehr. Bethesda spricht erstmals offen darüber, wo das Projekt aktuell steht.

Seit der Ankündigung von The Elder Scrolls VI ist Geduld die wichtigste Tugend der Fans. Konkrete Informationen waren rar, oft blieb es bei Andeutungen. Nun meldet sich Bethesda selbst zu Wort und gibt erstmals einen etwas klareren Einblick in den Entwicklungsstand des Rollenspiels. Auch wenn The Elder Scrolls 6 noch Zeit braucht, zeigt sich bereits jetzt, dass das Rollenspiel-Jahr 2026 reichlich Stoff für große Welten bietet.

The Elder Scrolls 6 beinhaltet die Creation Engine 3 als technisches Fundament

Wie Todd Howard in einem Gespräch bestätigte, entsteht The Elder Scrolls 6 auf der Creation Engine 3. Bethesda habe mehrere Jahre damit verbracht, die bisherige Engine schrittweise weiterzuentwickeln und auf ein neues technisches Niveau zu heben. Starfield lief noch auf der Creation Engine 2. Elder Scrolls 6 soll den nächsten Schritt markieren.

Howard spricht von einem wichtigen Meilenstein, der in absehbarer Zeit erreicht werde. Gleichwohl dämpft er die Erwartungen. Das Spiel sei weiterhin „eine ganze Weile entfernt“. Wer auf ein baldiges Release hofft, dürfte also erneut enttäuscht werden. Trotzdem ist diese Aussage mehr als man in den vergangenen Jahren bekommen hat. Ich persönlich rechne ohnehin frühestens mit einem Release nach 2030. Lieber die Erwartungen runterschrauben, als zu hoffen, dass uns Spieler in der Zukunft ein Shadow Drop erwartet.

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Rückkehr zum klassischen Bethesda-Gefühl

Inhaltlich klingt das Projekt nach einer bewussten Rückbesinnung. Howard beschreibt Fallout 76 und Starfield als kreative Umwege. Mit Elder Scrolls 6 wolle man wieder zu dem Spielgefühl zurückkehren, für das Bethesda groß geworden ist. Eine offene Welt, die man Schritt für Schritt entdeckt, mit klarer Identität und vertrauten Strukturen.

Er betont obendrein, dass es noch Raum für Neuerungen gebe. Das Ziel sei ein Spiel, das sich trotz bekannter Grundlagen frisch anfühlt. Bethesda sei aktuell „zufrieden damit, wohin sich das Projekt entwickelt“. Das ist keine Euphorie, aber ehrliche Zuversicht.

Natürlich bleibt Skepsis angebracht. Die Creation Engine steht seit Jahren in der Kritik, und nicht jeder war mit Starfield zufrieden. Ein Lead-Designer sprach kürzlich über die Schwächen des RPGs. Doch die lange Entwicklungszeit und das Augenmerk auf ein klassisches Elder-Scrolls-Erlebnis könnten genau das sein, was die Reihe braucht. Vielleicht schafft Bethesda diesmal ja ein fast vollständig bugfreies Spiel. Okay, ich ducke mich schon weg.

Quelle: GamingBolt

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