Düstere Straßenszene mit Polizeiautos und Blaulicht in Resident Evil Requiem – nächtliche Stimmung eines Survival-Horror-RPGs

Resident Evil Requiem steht kurz vor dem Release. Doch wie viel Vorwissen braucht ihr wirklich? Diese Übersicht bringt euch ohne Lore-Overkill auf dem Stand.

Mit Resident Evil Requiem steht der nächste große Teil einer der langlebigsten Horror-Reihen überhaupt vor der Tür. Für viele klingt das verlockend. Für ebenso viele aber auch abschreckend. Über 30 Jahre Seriengeschichte, zahllose Spiele, Remakes, Nebenhandlungen und Figuren werfen schnell die Frage auf, ob man all das kennen muss, um Requiem überhaupt zu verstehen.

Die gute Nachricht lautet, dass ihr es nicht braucht. Resident Evil ist über die Jahre komplex gewachsen, doch Requiem setzt nicht voraus, dass ihr jedes Virus, jedes Labor und jede Verschwörung im Detail kennt. Entscheidend ist nicht die komplette Lore, sondern ein überschaubarer Kern aus Figuren, Ereignissen und Themen, die bis heute nachwirken.

Dieser Artikel fasst genau das zusammen. Ohne Zeitstrahl von 1996 bis heute, ohne Spoiler-Exzesse und ohne unnötige Umwege. Stattdessen geht es um die Frage, welches Vorwissen euch wirklich hilft, um Requiem einordnen und genießen zu können und was ihr getrost ignorieren dürft. Wie sich Requiem technisch schlägt, ist noch einmal ein eigenes Thema. Auf der PS5 Pro zeigt sich dabei ein Leistungsprofil.

Details zu Resident Evil Requiem

  • Grace Ashcroft ist eine der beiden spielbaren Hauptfiguren.
  • Leon S. Kennedy ist die zweite spielbare Hauptfigur.
  • Das Spiel setzt auf ein Duo-Konzept mit unterschiedlichem Spielgefühl je Figur.
  • Zwei Perspektiven, zwei Stimmungen: Zwei Kameraperspektiven sind möglich. Leon spielt sich standardmäßig in der Third-Person, und ihr könnt jederzeit im Menü auf First-Person oder zurück wechseln.
  • PlayStation beschreibt das als bewussten Wechsel zwischen Horror-lastiger Spannung (Grace) und übersichtlicherer Action (Leon).
  • Plattform: PS5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2.  
  • Release: 27. Februar 2026.

Welche Teile und Figuren für Requiem wirklich zählen

Resident Evil Requiem setzt kein enzyklopädisches Vorwissen voraus. Das Spiel greift auf bekannte Figuren und Themen zurück, konzentriert sich aber auf einen klar umrissenen Kern. Wer diesen kennt, findet sich schnell zurecht und versteht, warum bestimmte Ereignisse und Konflikte noch immer nachhallen.

Eine der wichtigsten Figuren bleibt Leon S. Kennedy. Seine Geschichte steht exemplarisch für den Wandel der Serie. Leon beginnt als unvorbereiteter Polizist und wird über die Jahre zu jemandem, der gelernt hat, in einer Welt voller Lügen, Biowaffen und politischer Interessen zu überleben. Diese Erfahrungen prägen sein Handeln bis heute und geben neuen Geschichten einen emotionalen Unterbau.

Auch spielerisch reichen wenige Bezugspunkte. Resident Evil 2 legt die Grundlage für manche Figuren, Motive und moralische Brüche, die bis heute nachwirken. Resident Evil 4 zeigt den nächsten Schritt. Die Serie entfernt sich vom reinen Ausbruchsszenario und rückt gezielte Kontrolle und Missbrauch biologischer Waffen in den Vordergrund. Diese Entwicklung bildet den Hintergrund für Requiem. Kurz vor Requiem hat Capcom übrigens auf Steam viele Resident-Evil-Teile und Bundles reduziert, teils bis zum 26. Februar.

Entscheidend ist übrigens weniger, jedes Detail zu kennen, sondern das Gesamtbild zu verstehen. Die Welt von Resident Evil hat den Untergang überlebt, aber nicht seine Folgen. Konzerne sind verschwunden, Vertrauen ist zerbrochen, doch das Wissen existiert weiter. Requiem erzählt keine Ursprungsgeschichte, sondern greift diese offenen Wunden erneut auf.  Wer diese Figuren und Zusammenhänge einordnen kann, bringt alles mit, um Requiem zu verstehen. Alles Weitere vertieft das Universum, ist aber kein Muss.

Was ihr für Requiem getrost ignorieren könnt

Resident Evil ist über Jahrzehnte gewachsen. Nicht jeder Teil, nicht jede Figur und nicht jede Nebenhandlung spielt für Requiem eine Rolle. Wer neu einsteigt, muss sich davon lösen, alles verstehen zu wollen. Requiem verlangt kein vollständiges Serienwissen, sondern ein Gefühl für die Welt, in der es spielt.

Viele Spin-offs erzählen abgeschlossene Geschichten oder variieren bekannte Szenarien, ohne neue Grundlagen zu schaffen. Sie erweitern das Universum, verändern aber nichts an den bedeutenden Konflikten. Für Requiem liefern sie keinen notwendigen Kontext. Gleiches gilt für zahlreiche Nebenfiguren, die nur für einzelne Episoden Bedeutung hatten und danach wieder verschwanden.

Auch die Remakes ändern an dieser Einschätzung wenig. Sie modernisieren bekannte Ereignisse, ersetzen aber keine zusätzlichen Wissenslücken. Wer die groben Zusammenhänge kennt, gewinnt durch sie keine neuen Erkenntnisse, die für Requiem wichtig wären.

Selbst innerhalb der Hauptreihe lässt sich vieles ausblenden. Nicht jeder Ausbruch, nicht jede Organisation und nicht jede Enthüllung wirkt bis in die Gegenwart der Serie nach. Requiem greift nur jene Elemente auf, die langfristige Spuren hinterlassen haben. Alles andere bleibt Hintergrundrauschen.

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