Project Helix Logo der nächsten Xbox-Generation auf schwarzem Hintergrund

Ein neuer Bericht beschreibt die mögliche Hardware der nächsten Xbox-Generation. Demnach könnte Microsoft bei der Grafikleistung und dem Arbeitsspeicher enorm zulegen.

Ein Bericht des YouTube-Kanals Moore’s Law Is Dead beschreibt neue Details zu Microsofts nächster Konsole. Das Gerät entsteht derzeit offenbar unter dem Codenamen Project Helix und soll deutlich mehr Leistung als die Xbox Series X liefern. Im Februar kursierten auch Gerüchte über Sonys neue Konsole. Ein PS6-Leak kippt eine große Technik-Annahme.

RDNA-5-Grafik könnte für großen Leistungssprung sorgen

Dem Bericht zufolge soll die Konsole einen sogenannten Magnus-APU nutzen. Dieser Chip könnte rund 30 Prozent mehr Compute Units besitzen als die aktuelle Xbox. Der eigentliche Unterschied soll jedoch aus der neuen RDNA-5-Architektur stammen.

Jede Compute Unit könnte laut Analyse rund 65 Prozent schneller arbeiten als bei der aktuellen Generation. Mit dieser Kombination könnten Spiele auf über 120 FPS kommen.

Ein hoher Preis der neuen Xbox ist möglich

Der Bericht nennt auch mögliche Preisbereiche. Microsoft bezeichnete seine kommende Hardware bereits als Premium-Produkt. Da eine ähnliche GPU-Technologie laut Analyse rund 550 US-Dollar kosten könnte, würden allein die Chipkosten hoch ausfallen. Verkauft Microsoft die Konsole ohne Gewinn, könnte der Preis etwa 900 Dollar betragen.

Umgerechnet sind das rund 830 bis 840 Euro, wobei der Verkaufspreis in Europa wegen der Steuern vermutlich eher bei 900 Euro oder mehr liegen dürfte. Plant das Unternehmen jedoch eine Gewinnmarge ein, könnte der Preis laut Analyse zwischen 999 und 1.200 Dollar liegen. Das entspräche etwa 920 bis 1.100 Euro.

Neue Xbox: Weitere mögliche Hardware-Details

Der Bericht nennt außerdem mehrere technische Spezifikationen für den Magnus-APU. Dazu gehören:

  • 68 RDNA-5 Compute Units
  • 4 Shader Engines
  • mindestens 24 MB L2-Cache

Das System könnte außerdem über folgende Ausstattung verfügen:

  • 192-Bit-Speicherbus
  • bis zu 48 GB GDDR7-RAM
  • eine NPU mit bis zu 110 TOPS

Auch beim Prozessor könnte Microsoft stärker aufrüsten. Der Bericht geht davon aus, dass vollwertige Zen-6-Kerne zum Einsatz kommen könnten.

Vergleich mit möglicher PS6-Hardware

Im selben Bericht wurde auch über Sonys nächste Konsole gesprochen. Demnach könnte die PlayStation 6 einen kleineren Chip nutzen. Während der Magnus-Chip rund 408 mm² groß sein soll, könnte der sogenannte Orion-APU der PS6 etwa 280 mm² messen.

Der Bericht weist allerdings darauf hin, dass ein größerer Chip auch höhere Produktionskosten verursachen würde. Interessant ist meiner Meinung nach auch immer die Annahme, dass man die neuste Technik braucht. Wie auch beim Vergleich DDR5 vs. DDR4. Ältere Hardware hat beim Gaming oft keinen Nachteil. Natürlich kommt es genau auf die Komponenten an.

Release-Zeitpunkt weiterhin unklar

Sowohl Microsoft als auch Sony sollen laut Bericht noch prüfen, wann ihre nächsten Konsolen erscheinen sollen. Änderungen an den Hardware-Plänen wären allerdings teuer.

Auch die Entwicklung der Speicherpreise dürfte eine Rolle spielen. Branchenberichte rechnen erst gegen Ende des nächsten Jahres mit einer deutlichen Entspannung bei den Speicherchips. Wann rechnet ihr damit?

Quelle: GamingBolt

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