DLSS 5 Vergleich in Assassin’s Creed Shadows zeigt Grafikunterschiede

Eine neue Technik namens DLSS 5 soll die Spiele realistischer darstellen. Doch viele Spieler sehen darin genau das Gegenteil. Insbesondere bei Assassin’s Creed Shadows äußerten sich einige Spieler nicht gerade positiv.

Rund um Assassin’s Creed Shadows breitet sich der Unmut derzeit immer weiter aus und lässt sich kaum noch übersehen. Der Grund ist DLSS 5, die kommende KI-Technologie von Nvidia. Das Feature soll die Grafik verbessern. Spieler kritisieren jedoch, dass es das Aussehen von Figuren und Spielwelten zu stark verändert. Das DLSS 5 plötzlich das Aussehen von Charakteren verändert, bemängelten auch manche Entwickler und Beobachter der Spielindustrie.

Kürzlich gab es noch eine andere Neuigkeit rund um das Creed-Franchise. Assassin’s Creed Invictus lebt noch.

Assassin’s Creed Shadows: DLSS 5 löst Frust aus

In den sozialen Netzwerken und Foren gehen die Reaktionen vieler Spieler in eine deutliche Richtung. Ein Reddit-Beitrag mit hunderten Upvotes zeigt, wie viele Spieler denken. Dort wird DLSS 5 als „AI-Slop“ bezeichnet und als Gefahr für die Identität der Reihe gesehen. Ein Spieler schreibt, man müsse klar zeigen, dass solche Technologien nicht gewünscht seien. Einige Fans kritisieren die Rolle von Charlie Guillemot, Co-CEO des neuen Assassin’s-Creed-Studios.

Die Diskussion geht dabei über die Technik hinaus. Auch die Führungsstruktur bei Ubisoft wird hinterfragt. Hintergrund ist, dass Charlie Guillemot der Sohn von Ubisoft-CEO Yves Guillemot ist. Viele Spieler verbinden diese Entwicklung mit einer grundsätzlichen Skepsis gegenüber KI und neuen Geschäftsmodellen im Gaming-Bereich.

Nvidia und Ubisoft widersprechen der Kritik

Die Entwickler widersprechen dieser Einschätzung. Laut Nvidia soll DLSS 5 die Immersion verbessern, indem die Beleuchtung und Materialien realistischer dargestellt werden.

Auch Charlie Guillemot verteidigt den Einsatz der Technologie. Für ihn geht es darum, Spielwelten glaubwürdiger wirken zu lassen und neue Möglichkeiten für Entwickler zu schaffen. Obendrein tritt Bethesda wie ein Ritter mit erhobenem Schild dazwischen. Die Entwickler sagen, dass die Kontrolle über den finalen Look bei den Art-Teams bleibt. Die Effekte lassen sich anpassen und sind optional.

Die Skepsis bleibt. Viele Spieler befürchten, dass KI-Systeme nicht nur die Grafik verändern, sondern auch die künstlerische Vision der Entwickler pechschwarz verstrahlen. Wie denkt ihr darüber?

Quelle: GamesRadar

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