Spiele wie Skyrim gibt es viele, doch nur wenige fühlen sich wirklich so an. Diese Titel lassen euch einfach losziehen, ohne euch ständig zu sagen, was ihr tun sollt.
Spiele wie Skyrim werden oft über ihre Größe definiert. Große Welt, viele Quests, unzählige Stunden. Doch das trifft den Kern nur teilweise. Es geht eher darum, wie sich diese Welt anfühlt, wenn ihr euch in ihr bewegt. Ihr lauft los, biegt irgendwo ab und seid plötzlich ganz woanders als geplant.
Dieses Gefühl greifen die folgenden Spiele hier auf. Manche gehen einen ähnlichen Weg, andere wirken auf den ersten Blick ganz anders. Gemeinsam haben sie, dass sie euch Raum lassen. Ihr entscheidet, wohin ihr geht und was ihr daraus macht.
Ihr sucht raue RPGs? Es gibt auch Spiele wie Gothic.
Spiele wie Sykrim: Woher kommt der Reiz?
Spiele wie Skyrim funktionieren anders als viele klassische Rollenspiele. Sie geben euch kein klares Ziel vor, sondern eine Welt, in der ihr euch bewegen könnt, wie ihr wollt. Ihr lauft los, ohne zu wissen, was euch erwartet, und genau daraus entstehen die Momente, die hängen bleiben.
Viele Spieler schätzen genau das. Sie wollen keine feste Geschichte verfolgen, sondern ihre eigene erleben. Statt von Quest zu Quest geführt zu werden, entdecken sie Dinge auf eigene Faust. Ein Dungeon hier, ein Zufallstreffen dort, und plötzlich ergibt sich etwas, das nicht geplant war. Diese Freiheit macht jede Reise ein Stück anders.
Ich kann diesen Ansatz gut nachvollziehen. Es hat etwas, sich einfach treiben zu lassen und zu sehen, wohin es einen verschlägt. Trotzdem greife ich persönlich öfter zu Spielen mit stärkerem Storyfokus. Titel wie The Witcher 3 erzählen ihre Geschichten gezielter und geben mir mehr Halt. Darin liegt aber auch der Unterschied. Spiele wie Skyrim lassen euch euren eigenen Weg finden, während andere euch an die Hand nehmen.
Tainted Grail: The Fall Of Avalon
Tainted Grail: The Fall of Avalon wirkt auf den ersten Blick wie ein klassisches Open-World-RPG, doch der Ton ist deutlich düsterer als in vielen vergleichbaren Spielen. Ihr bewegt euch durch eine Welt, die nicht darauf wartet, euch zu helfen. Statt klarer Wege oder ständiger Führung stoßt ihr immer wieder auf Orte, Geschichten und Figuren, die ihr euch selbst erschließen müsst.
Hier liegt die Nähe zu Skyrim. Es geht nicht um eine feste Linie, sondern ums Losziehen. Dungeons, Begegnungen und kleine Geschichten laufen euch über den Weg, während ihr eigentlich etwas ganz anderes vorhattet.

Ich selbst habe Tainted Grail noch nicht gespielt, doch die Rückmeldungen folgen fast immer wieder derselben Spur. Viele beschreiben genau dieses Gefühl von Freiheit und Entdecken, das Skyrim damals so fulminant gemacht hat. Mit aktuell sehr positiven Bewertungen scheint das Spiel bei vielen genau den richtigen Nerv zu treffen.
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Spiele wie Skyrim: Enderal Forgotten Stories
Enderal: Forgotten Stories ist kein klassisches neues Spiel, sondern eine komplette Neuinterpretation von Skyrim. Die Basis ist vertraut, doch alles darüber hinaus wirkt eigenständig. Neue Welt, neue Geschichte, neue Systeme. Statt eines bekannten Settings erwartet euch eine düstere Welt, die deutlich ernster und schwerer wirkt.
Was Enderal so interessant macht, ist nicht nur die offene Struktur, sondern die Art, wie ihr sie erlebt. Ihr werdet nicht einfach von Quest zu Quest geschoben. Stattdessen stoßt ihr auf Orte, Figuren und Geschichten, die sich erst nach und nach entfalten. Dieses Gefühl, sich in einer Welt zu verlieren und Dinge selbst zu entdecken, erinnert stark an Skyrim, wirkt hier aber oft laut den Spielern intensiver.

Ich habe Enderal selbst noch nicht gespielt, obwohl es genau meinen Geschmack trifft. Dark Fantasy liegt mir, gerade wenn sie eher roh und unangenehm wirkt als glatt inszeniert. Spiele wie Dragon Age Origins oder auch der Einfluss von Berserk gehen in eine ähnliche Richtung. Deshalb reizt mich Enderal schon länger.
Viele sehen es nicht nur als Mod, sondern als eigenständiges Rollenspiel. Gerade weil es vertraute Mechaniken nimmt und daraus etwas Eigenes macht.
Spiele wie Skyrim: Gedonia
Gedonia wirkt im ersten Moment unscheinbar. Die Grafik ist einfach, die Präsentation eher roh. Doch sobald ihr euch darauf einlasst, zeigt sich schnell, warum viele Spieler hier von einer kleinen Skyrim-Alternative sprechen.
Ihr startet ohne große Einführung und arbeitet euch Schritt für Schritt in diese Welt hinein. Statt euch an die Hand zu nehmen, lässt euch das Spiel einfach machen. Ihr entscheidet selbst, ob ihr euch einer Fraktion anschließt, Dungeons erkundet oder euren Charakter in eine ganz bestimmte Richtung entwickelt.

Es fällt auf, wie offen das Spiel mit seinen Systemen umgeht. Skillbäume greifen ineinander, Fraktionen reagieren unterschiedlich auf euch und Quests lassen sich auf mehrere Arten lösen. Dadurch entsteht schnell das Gefühl, dass eure Entscheidungen wirklich zählen und nicht nur eine von vielen vorgegebenen Optionen sind.
Gedonia ist nur auf Englisch spielbar und wirkt stellenweise unfertig. Wenn euch der Indie-Look aber nicht stört, bekommt ihr hier ein Rollenspiel, das euch einfach losziehen lässt und genau darin seine Stärke findet.
The Bloodline (Early Acsess seit 2023)
The Bloodline wirkt auf den ersten Blick etwas chaotisch. Viele Systeme, viele Möglichkeiten, dazu ein Look, der nicht sofort überzeugt. Für viele Spieler scheint das aber reizvoll zu sein. Statt euch in feste Bahnen zu drücken, gibt euch das Spiel einfach eine Welt und lässt euch machen.
Ihr könnt Quests verfolgen, euch Gilden anschließen oder komplett frei durch die Gegend ziehen. Dabei entsteht schnell dieses vertraute Gefühl, das viele aus Skyrim kennen. Ihr startet mit einer Idee, verliert euch unterwegs in Nebenaktivitäten und plötzlich ist der ursprüngliche Plan vergessen. Die Welt reagiert weniger auf eine große Story, sondern auf das, was ihr daraus macht.

Auffällig ist, wie spielerisch sich alles laut diversen Wertungen anfühlt. Bewegung, Kämpfe und Fähigkeiten laufen zusammen und bringen euch dazu, Dinge einfach auszuprobieren. Dadurch entstehen diese kleinen, ungeplanten Momente, die hängen bleiben.
The Bloodline befindet sich seit 2023 im Early Access, gilt aber für viele jetzt schon als absolute Indie-Perle. Ein Spieler brachte es in seiner Wertung mit einem Augenzwinkern auf den Punkt: Wenn Vermintide und Skyrim ein hässliches Kind hätten, dann wäre es dieses Spiel. Hässlich ist dabei aber nur der erste Eindruck. Wer keinen Wert auf Hochglanz legt, findet hier genau das Richtige. Das Kampfsystem ist schnell und vielschichtig, auch die Bewegung macht richtig Laune.
Spiele wie Skyrim: Kingdom Come Deliverance
Kingdom Come Deliverance geht einen anderen Weg als Skyrim. Keine Drachen, keine Magie, stattdessen eine Welt, die sich anfühlt, als könnte sie genau so existiert haben. Ihr startet nicht als Held, sondern als Sohn eines Schmieds, der erst einmal lernen muss, sich überhaupt zu behaupten.
Das erinnert ein wenig an Skyrim. Ihr wachst langsam in die Welt hinein, statt von Anfang an alles zu können. Kämpfe sind sperrig, Entscheidungen haben Gewicht und nicht jeder Weg führt sofort zum Ziel. Oft reicht ein kleiner Ausflug und ihr seid plötzlich mitten in einer Situation, die ihr so nicht geplant habt.

Was hängen bleibt, ist die Welt selbst. Dörfer, Wälder und Wege wirken lebendig, ohne euch ständig zu beschäftigen. Ihr könnt Quests verfolgen, müsst es aber nicht. Vieles passiert nebenbei, während ihr unterwegs seid.
Zum Release war Kingdom Come technisch alles andere als rund. Trotzdem hat mich das nicht davon abgehalten, es durchzuspielen. Die Welt und diese Underdog-Geschichte haben mich getragen. Einige Systeme hätten noch tiefer gehen können, doch genau dieses langsame Hineinwachsen macht einen großen Teil des Spiels aus. Der zweite Teil ist übrigens mein Game of the Year 2025.
Valheim
Auf den ersten Blick trennen Valheim und Skyrim Welten. Kein klassisches Rollenspiel, keine Städte voller Quests, keine große Story, die euch durchzieht. Und trotzdem entsteht hier ein ähnliches Gefühl, sobald ihr loszieht.
Ihr startet mit wenig Ausrüstung und arbeitet euch Schritt für Schritt vor. Wälder, Küsten, Berge und Sümpfe liegen offen vor euch, ohne dass euch jemand sagt, wo ihr als Nächstes hin sollt. Ihr entscheidet selbst, ob ihr Ressourcen sammelt, eure Basis ausbaut oder euch tiefer in gefährlichere Gebiete wagt.

Oft zieht ihr nur kurz los, um etwas zu erledigen, und merkt irgendwann, dass ihr längst ganz woanders seid. Neue Materialien, Gegner oder Biome bringen euch vom Weg ab, ohne dass es sich erzwungen anfühlt.
Valheim ist kein klassisches Skyrim, aber es trifft dieses Gefühl, sich in einer Welt zu verlieren. Besonders im Koop passiert es schnell, dass aus einem kurzen Ausflug ein ganzer Abend wird.
Spiele wie Skyrim: Dragon’s Dogma 2
Dragon’s Dogma 2 fühlt sich weniger wie ein geführtes Rollenspiel an und mehr wie eine Welt, in der ihr einfach unterwegs seid. Quests sind da, aber oft nicht das, was euch antreibt. Stattdessen passiert vieles nebenbei, während ihr durch die Landschaft zieht, auf Gegner stoßt oder zufällig in neue Situationen geratet.
Ihr startet mit einem Ziel und merkt irgendwann, dass ihr längst woanders gelandet seid. Begegnungen entstehen spontan, Wege ergeben sich von selbst und nicht alles ist klar vorgegeben.

Die Kämpfe spielen dabei eine große Rolle. Sie fühlen sich direkt und wuchtig an, vor allem wenn ihr größere Gegner angeht und euch mitten im Geschehen bewegt. Gleichwohl lebt das Spiel davon, dass ihr euch auf eure Gruppe und die Umgebung einlasst, statt einfach alles frontal zu lösen.
Ich habe Dragon’s Dogma 2 selbst einst für eine Redaktion getestet und am Ende 7 Punkte vergeben. Die Technik war zum Release nicht rund, mit immensen FPS-Schwankungen. Die Story bleibt eher im Hintergrund. Was hängen bleibt, ist das Gefühl, einfach loszuziehen und zu sehen, was passiert.
Ich hoffe, ihr habt ein neues Abenteuer in dieser Liste entdeckt, das euch vielleicht begeistert. Vielleicht habt ihr noch andere Spiele wie Sykrim parat, die man fast nirgends sieht? Ich bin gern offen für Vorschläge.
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