Düstere Figur im Mantel in stilisiertem Artwork zu Physint

Neue Details zu Kojimas Spionage-Spiel Physint tauchen auf. Ein Casting beschreibt einen ungewöhnlich kalten Antagonisten.

Hideo Kojima hat Physint im Januar 2024 erstmals öffentlich vorgestellt. Laut VGC sprach er von einer Entwicklungszeit von etwa fünf bis sechs Jahren. Es kann also noch bis 2029 oder 2030 dauern, ehe wir das Spiel sehen. Trotzdem sind die ersten Details bereits spannend. Wer Death Stranding gespielt hat, weiß, wie kreativ dieser Mann ist.

Es erschienen kürzlich noch Neuigkeiten zu einem anderen Franchise. Metro 4 hätte ganz anders werden können. Offenbar wurde eine Version gestrichen. Zudem gibt es Gerüchte, dass Xbox wohl ein Showcase für diese Woche plant.

Ein Bösewicht mit klarer Richtung in Physint

Laut Berichten läuft das Projekt intern unter dem Namen „Shimmer“. Gesucht werden mehrere Rollen, darunter ein männlicher Antagonist. Die Beschreibung fällt sehr sauber aus. Die Figur gilt als selbstbewusst auf eine psychotische Art, ruhig und kontrolliert. Außerdem wird sie als kalter Killer eingeordnet.

Der Vergleich sticht sofort heraus: „Mads Mikkelsen in Hannibal, aber mit mehr Stil“. Ergänzt wird das durch die Vorgabe eines deutschen Akzents. Für das Casting ist Mari Ueda verantwortlich, die bereits an Death Stranding 2 gearbeitet hat.

Falls ihr mehr über den berühmten Entwickler wissen möchtet: Hideo Kojima reagierte auf das Stranger-Things-Finale. Dabei fand er bewegende Worte.

Hinweise auf mögliche Szenen

Neben der Figur liefern die Ausschreibungen auch erste Einblicke in mögliche Szenen. Eine davon spielt offenbar in einem entführten Bus. Darin befinden sich mehrere Personen, darunter eine Jugendliche, eine Mutter und ein weiterer Passagier. Wie diese Situation in das Spiel eingebettet ist, weiß noch niemand.

Alle Rollen verlangen Erfahrung mit Performance- und Motion-Capture. Das spricht für Figuren, die nicht nur gesprochen, sondern körperlich gespielt werden. Mal sehen, was uns Kojima mit diesem Spiel beschert. Ich bin mir sicher, dass es auf seine Weise wieder verstörend wird und bestimmt nicht für jede Zielgruppe gedacht ist.

Quelle: mp1st

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