Witch the Showdown verlangt von euch flinke Finger und ein Händchen für Karten. Wer wissen möchte, wie gut diese merkwürdige Mischung funktioniert, kann sie auf Steam schon kostenlos testen.
In Soulslikes gehört ihr zu den Spielern, die einem Angriff lieber im letzten Moment die Klinge entgegenhalten, statt drei Meter nach hinten zu rollen? Dann könnte Witch the Showdown etwas für euch sein. Das Actionspiel von CitalesGames verwebt Paraden mit Deckbuilding und hat nun einen Termin für seinen Steam-Early-Access erhalten.
Die japanische Ankündigung gibt den 19. November 2026 an. Auch auf Steam ist derzeit der 19. November als Release-Termin eingetragen. 2027 sollen Fassungen für die PS5 und die Xbox Series X|S folgen.
Eure Paraden bezahlen die nächste Attacke
Ein üblicher Bosskampf funktioniert in Witch the Showdown etwas anders als bei Dark Souls und Co. Die Gegner prügeln auf euch ein, ihr wehrt ihre Attacken im richtigen Moment ab und sammelt dadurch Mana. Dieses Mana steckt ihr danach in die Karten auf eurer Hand und feuert somit eure eigenen Angriffe ab.
Einfach gemütlich hinter einem Schild herumstehen ist also nicht vorgesehen. Jeder Gegner soll die Stärke eines Bosses besitzen, weshalb ein vermasseltes Timing schnell schmerzhaft werden kann. Wer beim Parieren normalerweise lieber die gegnerische Waffe mit dem Gesicht auffängt, darf sich immerhin über fünf Schwierigkeitsgrade von Rookie bis Master freuen.
Beim Early Access stehen vorerst acht Gegner, 31 Karten und zwei spielbare Hexen bereit. Für die fertige Version möchte CitalesGames 16 Gegner, 62 Karten und einen dritten Charakter realisieren. Der Early Access soll höchstens neun Monate dauern. Am liebsten wäre das Studio aber schon nach sieben oder acht Monaten fertig.
Ihr müsst nicht permanent auf eure Reflexe vertrauen
Wer Deckbuilding mag, aber bei schnellen Paraden irgendwann einen Knoten in den Fingern bekommt, darf auch einen rundenbasierten Modus wählen. Der entstand laut einer früheren Entwicklerankündigung unter anderem durch die Inspiration von Clair Obscur: Expedition 33. Hier bekommt ihr mehr Zeit, eure Karten zu prüfen und den nächsten Angriff vorzubereiten.
Daneben gibt es zwei größere Spielmodi. Im Duellmodus kämpft ihr mit vorbereiteten Decks und könnt euch mit den Angriffsmustern der Gegner vertraut machen.Im Turniermodus geht es stärker in Richtung Roguelike. Mit verdienten Credits holt ihr euch neue Karten und dauerhaft aktive Gegenstände, um euer Deck für die nächsten Kämpfe auszubauen.
Witch the Showdown: Die kostenlose Demo könnt ihr jetzt spielen
Bis November müsst ihr nicht mit den Eiern schaukeln. Auf Steam wartet bereits eine kostenlose Demo von Witch the Showdown auf euch. Darin könnt ihr Duelle, den Turniermodus sowie Echtzeit- und rundenbasierte Kämpfe ausprobieren. Auch Neon ist weiterhin spielbar. Die zweite Hexe war ursprünglich nur für das Steam Next Fest vorgesehen, durfte danach aber offenbar ihren Besen in der Demo stehen lassen.
Ohne einen Miesepeter kommt die Testversion aber nicht davon. Euren Spielstand könnt ihr später nicht in die Vollversion übernehmen. Dafür dürft ihr kostenlos herausfinden, ob euch Karten, Bosskämpfe und hektisches Parieren gemeinsam genug Spaß machen, bevor im November Geld auf den Tisch wandert.
Deutsche Texte fehlen der Demo derzeit ebenfalls. Wer mit Englisch klarkommt, kann aber schon jetzt prüfen, ob Witch the Showdown seine seltsame Mischung tatsächlich so gut zusammenbekommt, wie die Idee vermuten lässt..
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