Transport Fever 3 Industriegebiet mit Lkw, Güterzügen und Tankanlagen

In Transport Fever 3 stapeln sich Waren manchmal im Lager, obwohl Lkw, Züge oder Schiffe längst bereitstehen. Meist hat das Spiel keinen Schluckauf, sondern irgendwo in eurer Lieferkette fehlt eine Verbindung.

Transport Fever 3 organisiert den Gütertransport etwas anders als der Vorgänger. Waren warten direkt bei den Industrien auf ihre Abholung, und auch beim Umladen läuft manches anders. Kontrolliert erst das Fahrzeug, die Station und das Lager, bevor ihr eure komplette Route wieder abreißt.

Waren: Prüft zuerst das Fahrzeug und die Frachtart

Transport Fever 3 teilt Waren in vier Frachtarten ein:

  • Flüssiggut wie Öl oder Treibstoff
  • Schüttgut wie Sand oder Getreide
  • Sperrgut wie Baumstämme oder Stahl
  • Stückgut wie Konserven oder Glas

Spezialisierte Fahrzeuge können nur bestimmte Frachtarten aufnehmen. Passt Fahrzeug und Ware nicht zusammen, bleibt die Ladung liegen.

Universelle Fahrzeuge nehmen verschiedene Güter mit, verladen sie aber langsamer. Für große Mengen einer Frachtart sind spezialisierte Fahrzeuge, Stationen und Lager schneller.

Steht euer Fahrzeug leer neben einem vollen Lager, prüft zuerst, ob es die Fracht überhaupt transportieren kann.

Jede Industrie besitzt eine eigene Ladestation. Dort könnt ihr Waren direkt abholen.

Baut ihr eine eigene Lkw-Station oder einen Bahnhof, muss die Station im Einzugsgebiet der Industrie liegen. Außerhalb dieses Bereichs werden die Waren nicht dorthin geliefert.

Prüft deshalb das Einzugsgebiet, bevor ihr Fahrzeuge oder Linien umbaut.

Eigene Stationen könnt ihr auf bestimmte Frachtarten spezialisieren. So beschleunigt ihr den Umschlag, wenn sich an einer Industrie bereits die Lkw stauen.

Beim Umladen braucht ihr ein Lager

Wechselt eure Fracht zwischen zwei Transportlinien, braucht ihr am Übergabepunkt ein Lager.

Bringt etwa ein Schiff Öl zum Hafen und soll ein Lkw den Weitertransport übernehmen, muss das Öl dort erst in einem Flüssiggutlager landen. An der Haltestelle liegen lassen und direkt auf die nächste Linie schieben funktioniert nicht.

Das Lager selbst bewegt keine Waren. Ihr braucht weiterhin eine funktionierende Verbindung für Anlieferung und Abholung.

Fährt eure Ware dagegen direkt von der Industrie zum Empfänger, braucht ihr kein Lager dazwischen.

Zu wenig Produktion kann eure Route ausbremsen

Fahren eure Fahrzeuge ständig halb leer, kann die Industrie selbst zu wenig produzieren.

Alle Industrien lassen sich mit Arbeitskräften versorgen, um mehr Waren herzustellen. Einige Rohstoffbetriebe reagieren auf weitere Lieferungen. Landwirtschaftliche Betriebe können von Dünger profitieren, Minen etwa von Werkzeugen oder Maschinenteilen.

Bevor ihr weitere Lkw kauft, prüft die Produktion. Mehr Fahrzeuge bringen nichts, wenn keine Ware nachkommt.

Zum Engpass kann auch die Ladestation werden. Die integrierten Stationen der Industrien haben nur eine begrenzte Umschlagskapazität. Bei viel Verkehr stauen sich dort schnell die Fahrzeuge.

Eigene Stationen mit passenden Frachtmodulen können den Umschlag beschleunigen.

Wenn eure Waren keinen Meter fahren wollen, prüft nacheinander: Fahrzeug, Einzugsgebiet, Lager, Produktion und Umschlagskapazität. Meist sitzt der Logistik-Goblin an einer dieser Stellen.

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Quelle: Cargo-Dev-Blog von Urban Games

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