Warrior Cats: Clans of the Forest zeigt eine weiß-schwarz gestreifte Katze im Kampf gegen einen angreifenden Hund mit feurigen Effekten.

Warrior Cats: Clans of the Forest ist gestartet und lässt euch selbst als Kriegerkatze durch die Welt der bekannten Buchreihe ziehen. Auf Steam kommt das Rollenspiel bislang nicht gut an. Nicht einmal die Hälfte der Spieler empfiehlt es.

Seit dem 23. Oktober könnt ihr in Warrior Cats: Clans of the Forest eure eigene Kriegerkatze erschaffen, durch bekannte Territorien streifen und euch mit rivalisierenden Clans anlegen.

Für Leute, die die Buchreihe lieben, steckt da eigentlich einiges drin. Aber Pustekuchen, wenn man nach den Steam-Wertungen geht. Am 24. Oktober fallen gerade einmal 46 Prozent der 770 Nutzerrezensionen positiv aus. Mehr als die Hälfte der bisherigen Käufer, die eine Bewertung abgegeben haben, empfiehlt das Spiel also nicht weiter.

Entwickler Bamtang Games und Publisher Trailmark Games müssen sich schon einen Tag nach der Veröffentlichung mit reichlich Kritik auseinandersetzen.

Warum sind so viele Spieler enttäuscht?

In Warrior Cats: Clans of the Forest schließt ihr euch einem von vier bekannten Clans an. Ihr könnt die Gebiete des DonnerClans, FlussClans, SchattenClans und WindClans erkunden, Beute jagen und euch in rundenbasierten Kämpfen mit anderen Katzen anlegen.

Vier Geschichten führen euch durch die Welt der Bücher. Auch bekannte Figuren und Orte wie der Mondsee tauchen auf. Das klingt erst einmal nach reichlich Stoff für Fans. Auf Steam hagelt es trotzdem Kritik.

Vor allem die Steuerung der PC-Version kommt schlecht weg. Mit Maus und Tastatur lässt sich die Kamera nicht so frei bewegen, wie viele PC-Spieler es gewohnt sind. Stattdessen müsst ihr dafür die Pfeiltasten bemühen.

Mehrere Steam-Nutzer finden diese Bedienung umständlich. Wenige Einstellungsmöglichkeiten machen die Sache nicht besser.

Auch die Spielwelt bekommt ihr Fett weg. Einige Spieler sehen darin eine Leere, weil viele computergesteuerte Katzen einfach herumstehen und sich Aufgaben schnell wiederholen.

Selbst bei der Charaktererstellung gibt es Gemecker. Spielern fehlen mehr Fellfarben und Muster, während die vorgegebenen Namen ebenfalls nicht bei jedem gut ankommen.

Weitere Kritik trifft die Animationen und die Technik. Trotz der recht einfachen Grafik läuft das Spiel laut einigen Nutzern nicht immer sauber.

Ein Totalausfall ist Warrior Cats: Clans of the Forest für die Community trotzdem nicht. Manche Spieler haben Spaß daran, die bekannten Gebiete abzulaufen, ihre eigene Katze zu erstellen und sich durch die vier Clan-Geschichten zu spielen. Auch das Kampfsystem und die Atmosphäre finden Zuspruch.

Auf der PS5 kommt Warrior Cats besser an

Auf der PlayStation sieht das Bild viel freundlicher aus. Im deutschen PlayStation Store steht Warrior Cats: Clans of the Forest am 24. Oktober bei 4,39 von 5 Sternen aus 70 Bewertungen.

Von der bisherigen Steam-Resonanz ist das ein gutes Stück entfernt. Direkt vergleichen lassen sich beide Plattformen aber nicht. Auf Steam geben Spieler entweder eine Empfehlung oder eine negative Bewertung ab. Im PlayStation Store werden bis zu fünf Sterne vergeben. Auf der PS5 haben bisher auch weniger Spieler abgestimmt.

Die Steuerung könnte einen Teil des Unterschieds erklären. Viele PC-Spieler kritisieren die Maus und Tastatur, während auf der Konsole ohnehin mit Controller gespielt wird. Selbst die Entwickler empfehlen auf Steam ein Gamepad.

Entwickler versprechen Verbesserungen an der Steuerung

Die Kritik ist inzwischen auch bei den Verantwortlichen angekommen. In einer offiziellen Steam-Mitteilung räumt das Team ein, dass sich viele Spieler eine bessere Bedienung mit Maus und Tastatur wünschen.

In den kommenden Tagen soll deshalb ein Update erscheinen, das die PC-Steuerung verbessert. Welche Funktionen die Entwickler überarbeiten und ob sich die Kamera danach frei mit der Maus bewegen lässt, haben sie noch nicht erklärt.

Das Update muss erst zeigen, ob es die Stimmung auf Steam noch drehen kann. Mit einer besseren Steuerung allein sind die Beschwerden jedenfalls nicht vom Tisch, denn viele Spieler kritisieren auch die Spielwelt, Technik und wiederkehrenden Aufgaben.

Warrior Cats: Clans of the Forest ist seit dem 23. Oktober für den PC, die PS5, die Xbox Series X|S, die Nintendo Switch und die Switch 2 erhältlich.

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