Outcast Tales: Drei Abenteurer und ein Dinosaurier kämpfen in einer farbenfrohen Pilzlandschaft gegen bizarre Kreaturen. Das Bild zeigt das rundenbasierte Kampfsystem des kostenlosen Rollenspiels.

Ein neues Rollenspiel erscheint auf Steam und kostet keinen Cent. In Outcast Tales kämpft ihr euch mit drei eigenwilligen Helden durch ein postapokalyptisches Ödland. Die Entwickler verzichten sogar auf Mikrotransaktionen, kostenpflichtige DLCs und einen Ingame-Shop. Was steckt dahinter?

Kostenlose Spiele gibt es auf Steam genug. Oft hängen daran Mikrotransaktionen, virtuelle Währungen oder ein Battle Pass. Outcast Tales verzichtet auf all das.

Das taktische Rollenspiel des kleinen Hardlane Studio ist am 26. Oktober 2026 auf Steam erschienen. Habt ihr die kostenlose Demo gespielt, könnt ihr euren Spielstand in die Vollversion übernehmen. Noch einmal ganz von vorne müsst ihr also nicht anfangen. Deutsche Bildschirmtexte fehlen derzeit. Das Rollenspiel unterstützt nur Englisch und Russisch.

Warum verschenken die Entwickler ihr Rollenspiel?

Hinter der Entscheidung steckt keine ausgeklügelte Werbeaktion. Das Studio möchte, dass möglichst viele Menschen sein Spiel erleben können.

In einer offiziellen Mitteilung vom 14. September erklären die Entwickler, dass Spiele immer häufiger hinter hohen Preisen, Abonnements oder anderen Zugangsbeschränkungen verschwinden.

Bei Outcast Tales möchten sie einen anderen Weg einschlagen. Niemand soll wegen des Preises auf das Abenteuer verzichten müssen.

Selbst wer das Studio finanziell unterstützen möchte, bekommt eine Antwort der anderen Art: Behaltet euer Geld und erzählt lieber euren Freunden von dem Spiel.

Auch Publisher Inner Pocket steht hinter dem Konzept, obwohl mit Outcast Tales nach Angaben der Entwickler keine Einnahmen erzielt werden.

Drei Helden, ein Ödland und jede Menge Streit in Outcast Tales

In Outcast Tales zieht ihr mit drei Abenteurern durch ein postapokalyptisches Ödland. Mutanten, Roboter und Banditen hätten dabei eigentlich schon genug Potenzial, euch den Tag zu vermiesen.

Gekämpft wird rundenbasiert. Eure Figuren haben unterschiedliche Klassen und Fähigkeiten, die ihr aufeinander abstimmen könnt. Kennt ihr die Schwächen eurer Gegner, lassen sich selbst harte Begegnungen besser auseinandernehmen.

Blöd nur, dass sich eure eigenen Leute ebenfalls gehörig auf den Keks gehen können.

Jede Figur hat ihre eigene Persönlichkeit. Manche reden lieber, bevor die Waffen sprechen, andere würden am liebsten sofort losballern. Eure Entscheidungen verändern dabei auch das Verhältnis zwischen den Gruppenmitgliedern.

Aus drei Zweckgefährten können Freunde oder sogar Liebespaare werden. Mit etwas Pech können sie sich irgendwann aber auch nicht mehr riechen.

Dann habt ihr nicht nur Mutanten und Banditen am Hals, sondern müsst nebenbei noch verhindern, dass sich eure eigene Truppe gegenseitig zerfleischt.

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Quellen: Hardlane Studio (Steam-Ankündigung), Hardlane Studio (Release-Ankündigung)

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