Probably Stolen – Aug-Erkennungsleitfaden mit verdächtigen Merkmalen und einer Kundin am Verkaufsschalter

Nicht jeder Kunde in Probably Stolen ist ein Mensch, dem ihr vertrauen könnt. Manche werden von einer künstlichen Intelligenz kontrolliert. Ich verrate euch, wie ihr Augs erkennt und was bei einem falschen Verdacht passiert.

Eigentlich habt ihr in Probably Stolen schon genug Probleme. Die Miete muss bezahlt werden, zwielichtige Händler wollen euch übers Ohr hauen und die Sicherheitsbehörden schauen regelmäßig vorbei. Nein, es gibt noch mehr Ärger. Es mischen sich Menschen unter eure Kundschaft, deren Gehirne von einer außer Kontrolle geratenen KI übernommen wurden. Ja, das ist wirklich übel.

Diese sogenannten Augs sehen gewöhnlichen Kunden zum Verwechseln ähnlich. Einige verraten sich durch seltsame Bewegungen, andere durch ihre Sprache. Und wenn ihr versehentlich einen unschuldigen Kunden erschießt, gibt es ernsthaften Ärger mit den Behörden.

Ihr wollt endlich die wöchentliche Miete loswerden? In meinem Guide erfahrt ihr, wie ihr in Probably Stolen euren Laden kaufen könnt und ob sich eine Hypothek lohnt.

Augs erkennen: Acht Merkmale verraten die gefährlichen Kunden

Augs sind Menschen, deren Gehirnimplantate von einer künstlichen Intelligenz übernommen wurden. Sie versuchen, weitere Personen zu entführen und ebenfalls mit Implantaten auszustatten.

Sie brauchen hierfür Rohstoffe und medizinische Vorräte, die sie in eurem Geschäft beschaffen wollen.

Ab dem zwölften Spieltag warnt euch euer Mentor vor dieser Bedrohung. Er hinterlässt zwei Dokumente, darunter den Identifikationsleitfaden der Sicherheitsbehörde (Augmented Identification Guide). Darin werden acht Merkmale beschrieben, an denen ihr einen Aug erkennen könnt.

MerkmalDarauf müsst ihr achten
Ungewöhnliche PupillenDie Augen sehen anders aus als bei normalen Menschen.
Auffälliger GesichtsausdruckEin unnatürliches, starres Lächeln kann einen Aug verraten.
Sichtbarer Aug-ChipAchtet auf Implantate oder auffällige Stellen am Kopf.
Unnatürliche BewegungslosigkeitDer Kunde steht ungewöhnlich starr vor euch.
Zuckende BewegungenAuffälliges Zittern oder Zucken kann auf einen Aug hinweisen.
Unpassende KleidungDas Outfit passt nicht zur angegebenen Fraktion.
Roboterhafte SpracheDer Kunde verwendet technische oder maschinenartige Begriffe.
Übertrieben förmliche AussagenDie Sätze klingen steif und unnatürlich.

Oft verraten sich die Augs schon beim Reden. Einer kann euch etwa mit dem englischen Satz „Initiating communication. I am a normal human.“ begrüßen. Sinngemäß heißt das: „Kommunikation eingeleitet. Ich bin ein normaler Mensch.“ Nun ja. Wer ungefragt betonen muss, dass er ein völlig normaler Mensch ist, macht sich nicht unbedingt weniger verdächtig.

Nicht jeder Aug trägt alle acht Merkmale praktisch auf der Stirn. Manchmal müsst ihr schon wegen einer einzelnen Auffälligkeit stutzig werden. Schaut euch das Gesicht an, lest die Dialoge und gleicht die Kleidung mit der Fraktionszugehörigkeit im Handelsfenster ab.

Ebenfalls kann euch der Wunsch nach medizinischen Vorräten oder Rohstoffen auf die richtige Spur führen. Verlasst euch darauf aber nicht allein: Ganz normale Kunden kaufen diese Waren auch.

Aug-Scanner benutzen und verdächtige Kunden beseitigen

Falls ihr euch nicht sicher seid, ob ein Kunde tatsächlich ein Aug ist, könnt ihr den Aug-Scanner (Aug Scanner) verwenden.

Dieses Gerät erhaltet ihr bei Dr. Jackson. Es erkennt die Signatur des Gehirnimplantats und kann einen verdächtigen Kunden laut Gegenstandsbeschreibung mit 100-prozentiger Genauigkeit überprüfen.

So geht ihr vor:

  1. Besorgt euch den Aug-Scanner bei Dr. Jackson.
  2. Versorgt das Gerät mit einer geladenen Energiezelle.
  3. Wartet, bis sich ein verdächtiger Kunde an eurem Verkaufsschalter befindet.
  4. Aktiviert den Scanner per Doppelklick.
  5. Kontrolliert das Ergebnis, bevor ihr eine Entscheidung trefft.

Erscheint die Meldung „AUG DETECTED“, habt ihr einen Aug gefunden. Bei „No Aug detected“ handelt es sich nicht um einen Aug. Der Scanner ist recht nützlich, wenn ein Kunde lediglich ein verdächtiges Merkmal zeigt.

Wie könnt ihr einen Aug erschießen?

Euer Mentor lässt euch eine Schrotflinte rechts unterhalb der Kasse zurück. Ist die Waffe für den Tag freigegeben, könnt ihr sie aufnehmen und den verdächtigen Kunden ins Visier nehmen.

Haltet dafür die linke Maustaste auf der Schrotflinte gedrückt. Danach zielt ihr auf den Kunden und feuert ebenfalls mit der linken Maustaste. Wollt ihr es euch doch noch anders überlegen, steckt ihr die Waffe mit der rechten Maustaste wieder weg.

Ballern dürft ihr aber nicht jeden Tag. Schaut vor Ladenöffnung in den Tagesbericht der Sicherheitsbehörde. Dort erfahrt ihr, ob der Einsatz der Schrotflinte erlaubt ist.

Habt ihr tatsächlich einen Aug erwischt, untersucht die Sicherheitsbehörde den Körper. Dafür bekommt ihr Credits und verbessert euren Ruf bei mehreren Fraktionen.

Den Alarm für gesuchte Verbrecher könnt ihr euch bei Augs sparen. Sie haben die Kommunikation der Sicherheitsbehörde manipuliert und machen sich aus dem Staub, bevor die Beamten euren Laden erreichen.

Was passiert, wenn ihr einen unschuldigen Kunden erschießt?

Ein falscher Verdacht kann euch teuer zu stehen kommen. Erschießt ihr einen gewöhnlichen Kunden, verliert ihr Ansehen bei den Fraktionen und müsst mit einer Untersuchung wegen Totschlags rechnen.

Die Sicherheitsbehörde kann euch in manchen Fällen davonkommen lassen. Bei einer Untersuchung drohen jedoch weitere Strafen bis hin zu einer Gefängnisstrafe.

Eine alternative Möglichkeit findet ihr während der Preisverhandlung. Mit „Threaten (Aug)“ könnt ihr einen Kunden beschuldigen, ein Aug zu sein, und ihn mit einer Waffe bedrohen, um günstigere Handelspreise zu erzwingen.

Zum bloßen Ausprobieren taugt die Methode nicht. Beschuldigt ihr einen normalen Menschen, geht der Versuch nach hinten los und euer Ruf nimmt Schaden.

Was passiert, wenn ihr zu viele Augs entkommen lasst?

Jeder Aug, der euren Laden unbehelligt verlässt, treibt die Bedrohung durch die künstliche Intelligenz weiter nach oben. In den Tagesberichten erfahrt ihr gelegentlich, ob euch einer dieser Kunden durch die Lappen gegangen ist.

Auf „Thin Margins“ (Schwer) und „Red Ink“ (Herausforderung) kann euch eine volle Aug-Bedrohung sogar den kompletten Spieldurchlauf verhageln. Dann erwischt ihr das negative Ende „Augmented“. Die Augs brechen nachts in euren Laden ein und verpassen euch kurzerhand selbst einen Chip.

Auf den beiden leichteren Schwierigkeitsgraden müsst ihr dieses Ende normalerweise nicht fürchten. Der Startvorteil „Aug Menace“ ändert die Regeln. Damit ist die Aug-Bedrohung vom ersten Tag an aktiv, und das negative Ende kann euch auf jedem Schwierigkeitsgrad treffen.

Schaut euren Kunden also lieber zweimal ins Gesicht, bevor ihr eine Entscheidung trefft. Eine merkwürdige Pupille ist schließlich noch kein Freifahrtschein, die halbe Kundschaft über den Haufen zu schießen.

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Quellen: AllThingsHow, NPC Tips, Walkthrough Forge, Probably Stolen Wiki

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