Ubisoft verpasst Far Cry 3 ein technisches Upgrade, das sich viele Spieler schon lange gewünscht haben. Das Problem ist nur der Zeitpunkt. Der 60-FPS-Patch kommt spät und wirft damit eine naheliegende Frage auf.
Für viele Spieler war Far Cry 3 mehr als nur ein weiterer Open-World-Shooter. Die Rook Islands, Vaas und das freie Erkunden prägten eine ganze Konsolengeneration. Umso befremdlicher war es, dass ausgerechnet die Classic Edition auf moderner Hardware jahrelang technisch hinterherhinkte. Das jetzt angekündigte Update schließt diese Lücke endlich und wirft zugleich die Frage auf, warum Ubisoft diesen Schritt so lange hinausgezögert hat.
Während sich einige Spieler über technisch verspätete Updates ärgern, zweifeln andere derzeit am Mehrwert von Tales of Berseria Remastered.
Far Cry 3: Ein überfälliges Update
Ubisoft hat bestätigt, dass Far Cry 3: Classic Edition ab dem 21. Januar mit 60 Bildern pro Sekunde auf den aktuellen Konsolen läuft. Sony veröffentlichte dazu einen Trailer, der das flüssigere Gameplay zeigt. Der Patch erscheint kostenlos und betrifft die PlayStation 5 sowie die Xbox Series X und Series S.
Die Classic Edition ist weiterhin Teil von Ubisoft+ Classics und im Katalog von PlayStation Plus Extra und Premium enthalten. Technisch steht einem Wiedereinstieg also nichts im Weg.
Trotzdem bleibt ein schaler Beigeschmack. Die Classic Edition erschien bereits 2018 und lief über Jahre hinweg mit 30 FPS, während das Original aus dem Jahr 2012 auf moderner Hardware teils besser performte. Hier lag das eigentliche Problem und genau hier hätte Ubisoft früher reagieren müssen.
Späte Pflege für einen geliebten Klassiker
In einem Social-Media-Post machte das Far-Cry-Team klar, dass auch Far Cry 3: Blood Dragon Classic und Far Cry Primal ähnliche Performance-Updates erhalten könnten. Bestätigt ist das bislang nicht, doch es zeigt zumindest ein Umdenken im Umgang mit älteren Serienteilen.
Der neue Patch verbessert das Spielerlebnis um einiges und macht Far Cry 3 wieder angenehmer spielbar. Er ändert jedoch nichts daran, dass der ideale Moment dafür längst vorbei ist. Viele Spieler haben den Klassiker bereits mehrfach erlebt oder sind zur Serie weitergezogen.
Am Ende bleibt ein solides, aber verspätetes Update. Es freut Fans, die noch einmal auf die Rook Islands zurückkehren wollen. Als Zeichen aktiver Klassikerpflege kommt es in meinen Augen wirklich zu spät.
Quelle: insider-gaming
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