Kampf gegen einen massiven, von roter Energie durchzogenen Golem in einer verwüsteten Landschaft aus Beast of Reincarnation.

Eine zerstörte Welt, Pflanzen als Waffe und ein Duo, das nicht zusammenpassen dürfte. Neues Gameplay zeigt, wie weit sich Beast of Reincarnation von bekannten Mustern entfernt.

Während des Xbox Developer Direct hat Game Freak erstmals zusammenhängende Spielszenen zu Beast of Reincarnation gezeigt. Das Action-RPG erscheint im Sommer 2026 für den PC, die PlayStation 5 und Xbox Series X|S und startet direkt im Game Pass. Die neuen Eindrücke liefern nicht nur mehr Klarheit über das Kampfsystem, sondern geben auch einen besseren Blick auf die Beziehung zwischen der Hauptfigur Emma und ihrem Wolfsgefährten Koo. Genau dieser Konflikt könnte das Spiel tragen. Während der Xbox Developer Direct wurde übrigens auch der Release-Zeitraum für Fable bekanntgegeben.

Pflanzen bestimmen Kampf und Bewegung

Die Welt von Beast of Reincarnation wurde von einer parasitären Pflanzenform namens Blight überzogen. Sie befällt Tiere, Kreaturen und sogar Maschinen und verwandelt sie in aggressive Gegner. Neben verdorbenen Bestien tauchen auch mechanische Golems auf, deren Seelen laut Entwickler bereits stark verfallen sind.

Emma steht in direkter Verbindung zur Blight und nutzt diese Kraft im Kampf. Gezeigte Szenen setzen stark auf Bewegung. Emma beschwört pflanzenartige Konstrukte, zieht sich in die Höhe und leitet gezielte Luftangriffe ein. Das Kampfsystem wirkt dadurch taktischer als erwartet. Timing und Positionierung stehen klar im Vordergrund und vermitteln einen kontrollierten, fast bedachten Spielfluss.

Beast of Reincarnation ist eine Geschichte ohne klare Grenzen

Die Handlung spielt im Jahr 4062. Emma arbeitet als sogenannte Sealer und jagt von der Blight befallene Wesen. Ihr Begleiter Koo ist jedoch selbst ein Malefact und damit genau das, was sie eigentlich bekämpfen müsste. Diese Konstellation bildet das emotionale Zentrum der Geschichte.

Beast of Reincarnation verzichtet bewusst auf einfache Antworten. Emma nutzt die Macht, die diese Welt zerstört hat, um sie zu schützen. Gleichzeitig reist sie mit einem Wesen, das nach den Regeln ihres Berufs keinen Platz an ihrer Seite haben dürfte. Statt klarer Rollenbilder setzt das Spiel auf moralische Grauzonen und innere Konflikte.

Der Pokémon-Entwickler Game Freak hebt sich mit diesem düsteren Konzept klar von früheren Projekten ab und zeigt, welches Potenzial im Studio steckt. Gerade deshalb bleibt für mich die Frage spannend, ob sich dieser Mut irgendwann auch auf Pokémon überträgt. Mit Pokémon Legends: Z-A habe ich mich zuletzt genau damit beschäftigt und gefragt, wie lebendig die Reihe heute eigentlich noch ist. Was denkt ihr über Beast of Reincarnation?

Quelle: IGN via YouTube

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