Atmosphärische Szene aus State of Decay 3 zeigt Überlebende im Kampf gegen Zombies in einer düsteren, rot erleuchteten Umgebung.

Nach Jahren der nebulösen Ruhe meldet sich State of Decay 3 mit einem seltenen Herzschlag zurück. Es ist kein großes Versprechen, aber ein Hinweis darauf, dass sich bei den Zombie-Machern etwas tut.

Fünf Jahre nach der Ankündigung ist es um State of Decay 3 auffallend still geblieben. Abgesehen von einem kurzen Trailer im Jahr 2024 gab es kaum greifbare Einblicke in den Entwicklungsstand. Umso aufmerksamer lohnt sich nun ein aktuelles Statement aus der Xbox-Führungsebene. Zwar bleibt ein konkreter Termin weiter aus, doch erstmals wird klarer, wie nah das Team dem Spiel bereits ist und warum Geduld hier vielleicht der richtige Maßstab war. Während manche Spiele noch Geduld erfordern, stehen andere bereits kurz vor der Fertigstellung. Der Release-Zeitraum für Fable steht fest.

Dieses Statement sagt mehr als frühere Updates

Die Aussage aus der Xbox-Führungsebene ist vor allem deshalb interessant, weil sie sich klar von früheren Wortmeldungen unterscheidet. Es geht diesmal nicht um Visionen, Ambitionen oder Geduld, sondern um konkrete Nähe zum Projekt. Der Hinweis, dass das Spiel intern bereits mehrfach gespielt wurde, verschiebt den Blickwinkel. State of Decay 3 wirkt nicht mehr wie ein fernes Konzept, sondern wie ein Titel, der sich in einer greifbaren Phase der Entwicklung befindet.

Gerade nach Jahren mit wenig sichtbarem Fortschritt ist das wie ein Leuchtfeuer der Hoffnung. Es bestätigt, dass das Projekt nicht nur existiert, sondern aktiv getestet und weitergedacht wird. Zwar geschieht das ohne Release-Versprechen, aber mit einem Maß an Verbindlichkeit, das zuvor fehlte.

State of Decay 3: Geduld als Teil der Entwicklung

Die lange Stille rund um dieses Zombiespiel lässt sich nicht isoliert betrachten. Undead Labs war in den vergangenen Jahren stark damit beschäftigt, State of Decay 2 weiter auszubauen. Dutzende größere Updates, Community-Pflege und langfristige Unterstützung liefen parallel zur Arbeit am dritten Teil. Das erklärt, warum die Entwicklung nach außen so wenig sichtbar war.

Hinzu kommt, dass das Studio in dieser Zeit deutlich gewachsen ist. Mehr Personal bedeutet nicht automatisch schnelleres Marketing, oft aber eine stabilere Grundlage für ambitioniertere Projekte. Vor diesem Hintergrund wirkt das aktuelle Statement weniger wie ein Vertrösten und mehr wie ein vorsichtig gesetzter Marker. 2026 könnte State of Decay 3 wieder stärker ins Licht treten. Und wer weiß, vielleicht ist der Release näher, als viele derzeit glauben.

Quelle: GamesRadar

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