Futuristischer Grafikchip mit partiell aktivierten Bereichen, visualisiert eine angepasste Next-Gen-GPU-Architektur

Rund um Sonys nächste Konsole tauchen neue technische Hinweise zur PS6 auf. Ein Leak stellt nun eine weit verbreitete Erwartung infrage.

Über die PlayStation 6 ist bislang nur wenig bekannt. Umso genauer werden einzelne Hinweise verfolgt, sobald sie auftauchen. Neue Aussagen eines bekannten Tech-Leakers zeigen uns,  dass Sony bei der GPU-Architektur nicht den Weg gehen könnte, den viele bislang für selbstverständlich hielten.

Ihr interessiert euch nicht nur für technische Dinge, sondern auch für exklusive Titel im Jahr 2026? Diese Spiele bekommt ihr nicht auf der Xbox.

Kein vollständiges RDNA-5-Design für die PS6 geplant?

Ausgangspunkt der aktuellen Diskussion ist ein Beitrag des Tech-Leakers KeplerL2 im NeoGAF-Forum. Dort erklärte er, dass die PlayStation 6 angeblich kein vollständiges RDNA-5-Design von AMD nutzen soll. Zur Einordnung verwies er auf die PlayStation 5, die intern ebenfalls nicht auf eine reine Architektur setzt, sondern verschiedene RDNA-Elemente mit eigener Raytracing-Technik kombiniert.

Ein ähnlicher Ansatz soll laut dem Leak auch bei der PS6 verfolgt werden. Statt einer klaren Generationstrennung könnte Sony erneut auf eine angepasste Lösung setzen, die gezielt auf Konsolenanforderungen zugeschnitten ist. Das wäre weniger überraschend, als es zunächst klingt, denn Sony optimiert seine Hardware traditionell stärker auf Effizienz und Stabilität als auf reine Datenblatt-Werte.

Speicher und Handheld-Gerüchte

Neben der GPU äußerte sich KeplerL2 auch zum möglichen Arbeitsspeicher der nächsten Konsolengeneration. Demnach könnte die PlayStation 6 über bis zu 30 GB GDDR7-RAM verfügen. Zusätzlich taucht erneut der viel diskutierte PlayStation-Handheld in den Gerüchten auf. Dieser soll mit bis zu 24 GB LPDDR5X-Speicher ausgestattet sein, dockfähig sein und PS5-Spiele ausführen können, ohne jedoch deren Leistung vollständig zu erreichen.

Ein baldiger Generationswechsel gilt dennoch als unwahrscheinlich. Sonys Konsolen erscheinen traditionell in Abständen von sechs bis sieben Jahren, weshalb ein PS6-Release vor 2027 kaum realistisch wirkt. Mehrere Analysten rechnen sogar mit einer späteren Veröffentlichung. Ich selbst halte 2028 für plausibel, da das Potenzial der aktuellen Konsolengeneration bislang nur selten ausgeschöpft wird.

Ein Titel, der diese Grenzen sichtbar machen dürfte, ist das kommende GTA 6, das Berichten zufolge selbst auf der PS5 Pro nur mit 30 Bildern pro Sekunde laufen soll. Vor diesem Hintergrund erscheint ein früher Sprung zur nächsten Generation wenig zwingend.

Parallel dazu erklärte AMD kürzlich, man bereite sich darauf vor, einen Start der nächsten Xbox-Hardware im Jahr 2027 zu unterstützen. Microsoft selbst vermeidet jedoch konkrete Zeitangaben. Die kommenden Jahre dürften also weniger von neuen Konsolen, sondern eher von der Frage geprägt sein, wie weit sich die aktuelle Generation noch treiben lässt. Was erhofft ihr euch für die nächste Generation? Und seid ihr mit eurer PS5-Konsole noch zufrieden?

Quelle: Insider-Gaming

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