Szene aus Bloodborne mit Jäger vor gotischer Stadtlandschaft im Nebel

Ein internes Remake von Bloodborne soll es fast gegeben haben. Doch laut einem Bericht wollte FromSoftware das Spiel nicht aus der Hand geben.

Die Schließung von Bluepoint Games lässt vieles offen. Das Studio galt als Spezialist für aufwendige Remakes und hatte mit Demon’s Souls viel Anerkennung gesammelt. Nun berichtet Jason Schreier von Bloomberg, dass Bluepoint nach dem Ende eines geplanten Live-Service-God-of-War-Projekts ein Bloodborne-Remake bei Sony vorgeschlagen haben soll. Umgesetzt wurde es offenbar nicht.

Kürzlich sind noch andere Insider-Infos erschienen. Sony zieht sich mit Singleplayer-Spielen vielleicht vom PC zurück. Die Quelle ist zwar seriös, aber ich habe trotzdem meine Zweifel.

Bloodborne-Remake: Miyazakis Haltung könnte entscheidend gewesen sein

Laut Schreiers Quellen ergab das Projekt aus wirtschaftlicher Sicht durchaus Sinn. Bloodborne genießt Kultstatus, ein technisch modernisiertes Remake hätte sicher Aufmerksamkeit erzeugt. Doch FromSoftware soll nicht begeistert gewesen sein.

Eine mögliche Erklärung liegt bei Studio-Präsident Hidetaka Miyazaki. Sony habe dessen Wunsch respektiert, das Spiel nicht von einem anderen Studio neu auflegen zu lassen. Auch der frühere SIE-Präsident Shuhei Yoshida hatte nach seinem Abgang angedeutet, dass Miyazaki sehr genau darauf achtet, wie mit seinen Projekten umgegangen wird.

Offiziell bestätigt ist nichts. Doch das Gerücht passt zu einer Haltung, die FromSoftware konsequent lebt: Kontrolle über das eigene Werk behalten.

Mehrere Ideen und keine grüne Ampel

Bloodborne war offenbar nicht der einzige Vorschlag. Berichten zufolge pitchte Bluepoint auch eine überarbeitete Version seines Shadow-of-the-Colossus-Remakes sowie ein Ghost-of-Tsushima-Spin-off. Keines dieser Projekte erhielt grünes Licht.

Andere PlayStation-Studios standen laut Bericht unter finanziellem Druck. Die Ressourcen waren knapp und Prioritäten verschoben sich. Am Ende habe Sony Bluepoint nicht mehr als Studio gesehen, das allein ein großes neues Projekt tragen könne. Gespräche über Partnerschaften verliefen offenbar im Nichts.

Das klingt weniger nach Pech und mehr nach einem schleichenden Vertrauensverlust. Sollte sich das alles bewahrheiten, bleibt vor allem eine Frage offen: ob Bloodborne irgendwann zurückkehrt und wenn ja, in wessen Händen. Glaubt ihr noch daran?

Quelle: GamingBolt

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