Ein neues Gerücht stellt die Strategie von Sony infrage. Könnten große PlayStation-Spiele bald wieder exklusiver werden?
Ein neues Gerücht zieht Kreise und wirbelt die Zukunft von Sony durcheinander. Demnach könnte das Unternehmen planen, große First-Party-Singleplayer-Spiele künftig nicht mehr für den PC zu veröffentlichen. In den vergangenen Jahren hatte sich Sony genau in die entgegengesetzte Richtung bewegt und mehrere bekannte Titel auch außerhalb der Konsole zugänglich gemacht.
Mittlerweile ist auch etwas über die neue Xbox bekannt. Erste Dev-Kits sollen 2027 erscheinen.
Angeblicher Kurswechsel von Sony
Ausgangspunkt ist eine Aussage des Bloomberg-Journalisten Jason Schreier. Ihm zufolge könnte Sony eine solche Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich bestätigen, etwa im Rahmen eines Investoren-Calls oder bei Präsentationen zu kommenden Spielen.
Mehrere Anzeichen weisen bereits darauf hin. Während Death Stranding 2: On the Beach auch auf dem PC erschienen ist, sollen andere Titel ihre PC-Versionen verloren haben. Dazu zählt unter anderem Ghost of Yōtei, das angeblich ursprünglich auch für den PC vorgesehen war.
Sony hat in den letzten Jahren große Titel auf den PC gebracht, darunter God of War Ragnarök und Marvel’s Spider-Man 2. So erreicht das Unternehmen neue Spieler und verdient auch abseits der Konsole weiter.
Gründe für die mögliche Entscheidung
Berichten zufolge blieben die finanziellen Erfolge hinter den Erwartungen zurück. Multiplattform-Veröffentlichungen sollen nur einen vergleichsweise kleinen Anteil am Gesamtumsatz der PlayStation-Sparte ausgemacht haben. Hinzu kommt die Bedeutung exklusiver Inhalte. Singleplayer-Spiele gelten als wichtiger Faktor, um den Verkauf der eigenen Hardware zu stärken.
Die Konkurrenz sitzt Sony im Nacken. Microsoft rückt Konsole und PC mit Projekten wie Project Helix näher zusammen und Plattformen wie Steam bauen ihren Einfluss weiter aus.
Das Komplette Ende ist unwahrscheinlich
Ein kompletter Rückzug vom PC wirkt für mich unwahrscheinlich. Selbst wenn sich das Gerücht bestätigt, dürften Projekte wie Horizon Hunters Gathering weiterhin für mehrere Plattformen erscheinen.
Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass sich PC-Ports für Sony lohnen. Sie holen neue Spieler ins Boot und stärken die jeweiligen Marken langfristig. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass an den Gerüchten nur ein Teil stimmt.
Für mich wirkt es eher so, als würde Sony manche Titel länger exklusiv halten, um später mit PC-Versionen noch einmal neue Zielgruppen zu erreichen. Sollte sich das Gerücht bestätigen, könnte dahinter auch ein strategischer Schachzug stecken, um kurzfristig den Konsolenverkauf anzukurbeln. Am Ende bleibt das aber Spekulation.
Quelle: GamingBolt
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