Ein neues Sandbox-RPG namens Valorborn setzt auf völlige Freiheit und eine lebhafte Welt. Spieler vergleichen es schon jetzt mit Kenshi.
Valorborn steht kurz vor dem Early-Access-Start am 15. April und setzt voll auf eure Entscheidungen. Eine feste Story gibt es nicht. Stattdessen bewegt sich die Welt weiter, egal ob ihr eingreift oder nicht.
Ihr mögt auch das Genre Tower Defense? In diesem Spiel seid ihr das Monster.
Die Welt in Valorborn läuft ohne euch
Valorborn lässt seine NPCs ihr eigenes Leben führen. Sie folgen festen Routinen und reagieren unabhängig vom Spieler. Dorfbewohner arbeiten, reisen und reagieren auf Gefahren, während Fraktionen um Macht ringen.
Die Welt bleibt nicht stehen. Konflikte entstehen auch ohne euer Zutun, Allianzen verschieben sich und Regionen verändern sich mit der Zeit. Die Spielwelt hält nichts auf Distanz. Jedes Gebäude, jede Höhle und jeder Ort lassen sich betreten. Es gibt keine Kulissen, die nur zur Dekoration dienen.
Freiheit statt festem Weg
Ihr legt euren eigenen Weg fest. Schleicht ihr durch Schatten wie ein Dieb, streift als Jäger durch die Wildnis oder zieht als Söldner in den Kampf? Das Spiel drängt euch in keine Richtung. Ihr könnt allein losziehen oder euch nacheinander eine Gruppe aufbauen.
Der Fortschritt entsteht durch eure Aktionen. Wer kämpft, wird stärker im Kampf. Wer schleicht und stiehlt, entwickelt andere Fähigkeiten. Mir gefällt das System, weil es mich sehr an KCD erinnert. Man wächst an seinen eigenen Handlungen.
Auch beim Überleben habt ihr viele Möglichkeiten. Ihr könnt euch in Städten niederlassen, ein Haus mieten oder mit mobilen Lagern durch die Welt ziehen. Ressourcen sammeln, Ausrüstung herstellen und Risiken eingehen gehören zum Alltag.
Fraktionen ziehen im Hintergrund die Fäden. Ihr entscheidet, ob ihr ihre Konflikte für euch nutzt, Aufträge annehmt oder euch aus dem Machtspiel raushaltet.
Permadeath und dynamische Geschichten
In Valorborn gibt es kein Zurück. Ein falscher Schritt kann alles beenden. Gerade dadurch schreibt ihr eure eigenen Geschichten. Das Spiel verlangt, dass ihr euch ständig neu ausrichtet. Verluste gehören dazu und oft wächst ihr erst an dem, was schiefgeht.
Zusammen mit der offenen Welt entsteht ein System, das an Kenshi erinnert. Euer Ruf wächst aus euren Entscheidungen und bestimmt jede Begegnung.Wenn die Entwickler die Mechaniken wirklich so immersiv verwirklichen, kann dies ein schönes Sandbox-RPG werden. Ich bin ja ein eigentlich kein großer Sandbox-Fan, aber habe gerade richtig viel Freude mit Mount & Blade II: Bannerlord. Ich bin gespannt.
Quelle: Steam
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