The Blood of Dawnwalker zeigt Schwertkampf gegen untote Kreatur in dunkler, von Lichtstrahlen durchbrochener Umgebung

The Blood of Dawnwalker lässt euch weiter gehen als die meisten RPGs. Auch extreme Entscheidungen bleiben bestehen und werden nicht zurückgedreht.

The Blood of Dawnwalker setzt stark auf Entscheidungsfreiheit. Laut neuen Infos könnt ihr im Spiel einen komplett bösen Weg gehen. Ihr könnt sogar einen Großteil der NPCs töten. Die Welt reagiert darauf und entwickelt sich weiter.

Außerdem gibt es im Spiel eine Wolf-Verwandlung und eine Art Nemesis-System.

Spieler können fast alle NPCs in The Blood of Dawnwalker töten

Creative Director Mateusz Tomaszkiewicz erklärt, dass ein sogenannter „Evil Run“ vollständig möglich ist. Die meisten NPCs lassen sich ausschalten, auch wichtige Figuren. Ein paar Ausnahmen gibt es. Bestimmte Charaktere bleiben geschützt, damit die Handlung nicht komplett zerfällt. Trotzdem bleibt die Freiheit groß.

Die Geschichte reagiert darauf. Entscheidungen führen zu anderen Abläufen, veränderten Quests und unterschiedlichen Enden. Rebel Wolves beschreibt das als „narrative Sandbox“. Spieler sollen selbst entscheiden, wie weit sie gehen.

Schon im letzten Story-Trailer wurde uns eine klare Botschaft gezeigt: Gut und Böse sind Märchen. Ich bemerke die Energie von The Witcher, denn auch da gab es Grauzonen. Geralts Ansprache im damaligen Trailer sagte alles: „Böse ist böse. Klein, groß, mittel… macht keinen Unterschied. Der Grad ist willkürlich. Die Grenzen verschwimmen. Wenn ich zwischen zwei Übeln wählen soll… wähle ich lieber gar nicht.

Die Entscheidungen verändern den gesamten Verlauf

Das Spiel zwingt euch nicht zurück auf einen festen Weg. Wenn ihr NPCs tötet oder Quests ignoriert, geht die Geschichte trotzdem weiter. Einige Handlungsstränge verschwinden offenbar komplett. Andere entwickeln sich anders oder enden früher. Das ist so gewollt, um einen größeren Impact auszulösen.

Die Entwickler raten sogar davon ab, neu zu laden. So entsteht ein eigener Ablauf, der sich von anderen Spielern unterscheidet. Ich finde den Ansatz nicht übel. Viele Spiele sprechen von Freiheit, führen am Ende aber wieder auf denselben Weg zurück. Hier müsst ihr mit den Konsequenzen leben.

Wenn das so umgesetzt wird, könnte The Blood of Dawnwalker das liefern, was viele RPGs lange versprochen haben. Wie steht ihr zu diesem Konzept?

Quelle: Bandai Namco via YouTube

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