Bewaffneter Soldat aus Wolfenstein steht vor rotem Hintergrund, hinter ihm zeichnen sich dunkle Silhouetten mit leuchtenden Augen ab

Neue Berichte zeigen uns, dass Wolfenstein doch nicht begraben ist. Wolfenstein 3 soll bei MachineGames entstehen, während Marvel’s Blade trotz Arkane-Umstrukturierung weiter in Arbeit sein soll.

Xbox kommt in der heutigen Zeit fast nicht einen einzigen Tag ohne eine Schlagzeile aus: Umstruktierung hier, ein Wandel da und lauter Schließungen. Nachdem zuletzt sogar von einer möglichen Schließung Arkanes und einer Einstellung von Marvel’s Blade die Rede war, hab ich aus der Quelle von Windows Central etwas anderes erfasst. Marvel’s Blade soll nicht tot sein, während Arkane vor einer Umstrukturierung steht. Obendrein soll MachineGames nicht nur an Wolfenstein 3 arbeiten, sondern auch an etwas anderes.

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Arkane bekommt offenbar neue Führung und Blade soll weiterleben

Ein bedeutender Informationskern der aktuellen Berichte betrifft Arkane. Laut einem rechtlichen Eintrag vom 30. Juni 2026 wurde Jerk Gustafsson, Mitgründer und langjähriger Kopf von MachineGames, zum Präsidenten von Arkane Studios ernannt. Er ersetzt Leonard Bendel, der laut Eintrag zurückgetreten ist. GamesRadar berichtet ebenfalls über diesen Führungswechsel und ordnet ihn als Teil der größeren Xbox-Umstrukturierung ein.

Was das für Arkane bedeutet, ist noch genauso offen wie ein Loch in der Wüste Sahara. Möglich wäre eine engere Zusammenarbeit mit MachineGames, eine organisatorische Zusammenlegung bestimmter Strukturen oder ein größerer interner Umbau. Derzeit ist nur wichtig, dass Marvel’s Blade nicht eingestellt wird. Das widerspricht früheren Berichten, nach denen Microsoft im Zuge der Xbox-Sparrunde angeblich sogar eine Streichung des Projekts oder eine Schließung beziehungsweise einen Verkauf von Arkane prüfte.

Marvel’s Blade wurde im Dezember 2023 angekündigt, seitdem aber kaum öffentlich gezeigt. Windows Central berichtete zuletzt, dass Xbox das Spiel möglicherweise noch 2026 erneut präsentieren könnte. Ein früherer Bericht sprach außerdem davon, dass der interne Release-Zeitraum inzwischen eher Richtung Ende 2027 gewandert sein könnte. Sicher ist das alles nicht, aber die aktuelle Lage klingt zumindest weniger dramatisch als noch vor wenigen Tagen.

Wolfenstein 3 und TV-Serie sollen MachineGames stärken

Für MachineGames scheint der neue Bericht wie ein schöner Sonnenaufgang zu sein. Das Studio soll nach dem Erfolg von Indiana Jones and the Great Circle als sicher gelten, während Xbox angeblich weiter in das Team investieren möchte. Windows Central nennt dabei nicht nur Wolfenstein 3, sondern auch eine TV-Serie zur Marke, die mit Produzenten der erfolgreichen Fallout-Serie für Amazon entstehen soll.

Das Gerücht ist nicht frisch. Ich habe recherchiert und herausgefunden, dass  Anfang 2026 Kotaku berichtete, dass MachineGames wieder an Wolfenstein arbeite. Damals hieß es, das Studio kehre nach Indiana Jones zur Reihe zurück.

Eine TV-Serie würde gut zu Microsofts aktueller Transmedia-Strategie passen. Fallout war für Amazon ein großer Erfolg und hat gezeigt, dass Bethesda-Marken auch außerhalb von Spielen funktionieren können. Obwohl Erfolg fast noch untertrieben ist, es hat richtig gescheppert und sogar den Verkauf von älteren Fallout-Spielen angekurbelt. Wolfenstein 3 könnte gemeinsam mit einer TV-Serie eine starke Synergie ausstoßen. So könnte die Marke viel stärker hervorgehen.

MachineGames erzählte mit Wolfenstein: The New Order und The New Colossus eine moderne B.J.-Blazkowicz-Saga, ließ die Hauptreihe danach aber ruhen. Wolfenstein: Youngblood erschien 2019 als Koop-Ableger und wurde laut Metacritic vor allem bei den Nutzern nicht gerade gut aufgenommen. Trotzdem warten viele Leute seit Jahren darauf, dass MachineGames die Hauptgeschichte sauber weiterführt.

Beachtet, dass alles nur auf Insiderinformationen basiert. Der Wind kann sich in der aktuellen Gaming-Welt ohnehin drehen. Mehr Gaming-Inhalte von Quest Knight findet ihr auch auf YouTube. Dort teile ich kurze News, Eindrücke und Gedanken zu Spielen, die mir gerade im Kopf bleiben.

Quelle: Windows Central und GamesRadar

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