Dawn of War 4 lässt die Necrons langsam über das Schlachtfeld vorrücken. Wer ihre Ausbreitung nicht rechtzeitig stoppt, muss besiegte Einheiten womöglich ein zweites Mal vernichten.
Zuerst erhebt sich nur ein einzelnes Gebäude aus dem Boden. Kurz darauf leuchtet die Erde grün, weitere Maschinen erwachen und eine Armee aus lebendem Metall setzt sich in Bewegung. Der neue Fraktionstrailer zu Warhammer 40.000 Dawn of War 4 zeigt, wie die Necrons das Schlachtfeld Stück für Stück verschlingen.
Ihre Truppen bewegen sich langsamer als viele andere Einheiten. Dafür halten sie lange Gefechte aus, heilen sich selbst und können nach ihrem Tod sogar auf das Schlachtfeld zurückkehren. Je mehr Zeit ihr ihnen für den Aufbau lasst, desto schwieriger wird es, ihren Vormarsch noch aufzuhalten.
Ein früherer Trailer stellte bereits Thothmek und die mächtigsten Einheiten der Necrons vor. Hier erfahrt ihr mehr über den Monolithen und den Splitter des Void Dragon.
Die Power Matrix breitet sich über die Karte aus
Die ausbaubare Tomb Citadel sticht in der Necron-Basis hervor. Sie dient als Hauptquartier und produziert die Einheiten der Fraktion. Von dort aus errichtet ihr weitere Gebäude, die eine sogenannte Power Matrix auf dem Boden ausbreiten.
Viele Bauwerke dürfen ausschließlich innerhalb dieses Feldes entstehen. Jedes neue Gebäude vergrößert jedoch dessen Reichweite und bringt euch mehr Dominion für den Krieg ein. So wächst die Basis langsam über die Karte, bis die Necrons ganze Gebiete unter ihre Kontrolle gebracht haben.
Die Power Matrix stärkt auch eure Truppen. Necron-Einheiten heilen sich bereits außerhalb eines Kampfes. Innerhalb des Feldes regenerieren sie schneller, halten mehr aus und lassen sich noch schwerer endgültig ausschalten.
Ein Gegner muss den Vormarsch daher früh in Dawn of War 4 stören. Sobald die Matrix wichtige Rohstoffpunkte und Wege erreicht, kämpfen die Necrons auf ihrem eigenen Boden mit einem immensen Vorteil. Entwickler King Art empfiehlt ihren Widersachern deshalb, Gefechte möglichst außerhalb dieses Gebiets zu erzwingen.
Selbst gefallene Truppen können in Dawn of War 4 wiederkehren
Richtig unangenehm werden die Resurrection Galleries in Dawn of War 4. In diesen Gebäuden bestimmt ihr einen Einheitentyp, den die Anlage nach seinem Tod kostenlos zurückbringt. Selbst der Verlust einer wertvollen Truppe muss für einen Necron-Spieler deswegen nicht endgültig sein.
Kleine Scarab-Schwärme binden währenddessen gegnerische Fernkämpfer im Nahkampf. Deathmarks nehmen Kommandanten und Eliteeinheiten aus sicherer Entfernung unter Beschuss, während die gewaltigen Doomstalker mit ihren Kanonen ganze Stellungen zerlegen.
Ihre geringe Geschwindigkeit bleibt die größte Schwäche der Fraktion. Im späteren Verlauf helfen jedoch mehrere Teleportationsmöglichkeiten. Canoptek Spyders errichten Tomb Pylons an beliebigen Stellen und erschaffen dort neue Abschnitte der Power Matrix. Über die Fähigkeit Translocation Science versetzt ihr bis zu fünf Einheiten an jeden sichtbaren Ort der Karte. Auch der Monolith bringt Reserven aus der Tomb Citadel direkt an eine neue Front.
Bei den Kommandanten stehen zwei unterschiedliche Spielweisen zur Auswahl. Chronomant Thothmek manipuliert die Zeit und stärkt seine Legionen aus der Entfernung. Ahmnok führt seine Truppen dagegen wesentlich direkter in den Kampf und setzt auf deren zerstörerische Kraft.
Warhammer 40.000 Dawn of War 4 erscheint am 17. September 2026 für den PC. Neben den Necrons stehen Orks, Adeptus Mechanicus und Space Marines zur Auswahl. Wer gegen die unsterblichen Maschinen antritt, sollte ihnen jedoch keine Gelegenheit geben, ihre grüne Matrix ungestört über die Karte kriechen zu lassen. Auf YouTube findet ihr Quest Knight ebenfalls. Dort teile ich meine Eindrücke zu aktuellen Spielen, kurze News und Themen, die mich gerade nicht loslassen.
Quelle: deepsilver
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