Blick in den Maschinenraum von IRON NEST mit gewaltigen Geschützmechanismen, Rohren und rot beleuchteten Metallwänden.

In IRON NEST bekommt ihr nicht immer eine fertige Zielposition geliefert, sonst wäre es wohl zu einfach.  Ihr müsst hingegen Meldungen auswerten, Positionen eintragen und mit den Werkzeugen auf der Karte selbst herausfinden, wohin ihr feuern sollt.

Bevor die riesigen Geschütze in IRON NEST zum Einsatz kommen, wartet Arbeit am Kartentisch. Lageberichte liefern euch Koordinaten, Peilungen oder Entfernungen, aus denen ihr die Position gegnerischer Einheiten bestimmen müsst. Erst anschließend ermittelt ihr die Werte, die ihr für euren Schuss benötigt.

Falls ihr IRON NEST gerade erst entdeckt habt, findet ihr in meiner News zum Release von IRON NEST weitere Informationen zum Spiel, zum Start auf Steam und zu den geplanten Multiplayer-Inhalten. Die Wertungen sind übrigens überragend.

Koordinaten auf der taktischen Karte lesen

Die Karte besteht aus einem Raster mit 20 Spalten von A bis T und zehn Reihen von 1 bis 10. Die erste Reihe befindet sich unten. Eine Angabe wie K5 bezeichnet so die bestimmte Spalte und Reihe.

Jedes dieser Felder ist zusätzlich in ein Raster aus zehn mal zehn kleineren Bereichen unterteilt. Diese Unterteilung reicht in beiden Richtungen von 0 bis 9.

Eine vollständige Koordinate kann beispielsweise so aussehen: F10 8:0

F10 nennt das große Kartenfeld. 8:0 legt anschließend die Position innerhalb dieses Feldes fest. Pro Game Guides empfiehlt, die Markierungen möglichst passend zu diesen kleineren Bereichen zu setzen, da ungenaue Positionen später auch eure Messungen beeinflussen.

Zu Beginn einer Mission solltet ihr anfangs alle Positionen eintragen, die euch bereits bekannt sind. Das beinhaltet eure eigene IRON-NEST-Position, die Positionen der Beobachter und vorhandene Referenzpunkte.

Die Karte unterscheidet drei Markierungen: blaue Zahlen für Beobacht er, grüne Buchstaben für Referenzpunkte und rote Zahlen für gegnerische Ziele.

IRON NEST: Ziele mit zwei Peilungen finden

Lageberichte enthalten nicht immer die Koordinaten des Gegners. Manchmal erhaltet ihr stattdessen die Peilungen zweier Beobachter in Grad.

Ein Beispiel aus dem Guide von Pro Game Guides lautet sinngemäß:

  • Ziel liegt auf 186 Grad von Beobachter 1
  • Ziel liegt auf 111 Grad von Beobachter 2

Markiert zunächst beide Beobachter an ihren vorgegebenen Koordinaten. Zieht anschließend mit einem der Stifte eine Linie von Beobachter 1 in der angegebenen Richtung. Beim Zeichnen zeigt euch IRON NEST die Peilung und die Entfernung der Linie an. Ihr müsst den Winkel deswegen nicht außerhalb des Spiels berechnen.

Wiederholt dasselbe beim zweiten Beobachter mit dessen Peilung.

Der Schnittpunkt der beiden Linien zeigt die Position des gesuchten Ziels. Setzt dort eine rote Zielmarkierung.

Dieses Vorgehen wird auch von Spielern im Steam-Forum beschrieben, die auf Fragen zur Zielbestimmung über zwei Beobachter antworten.

Ziele anhand ihrer Entfernung bestimmen

Manchmal erfahrt ihr statt einer Peilung, wie weit das Ziel von einem bekannten Punkt entfernt ist.

Eine einzelne Entfernung reicht nicht aus, um die Position eindeutig festzulegen. Liegt ein Gegner beispielsweise 7,45 Kilometer von einem Beobachter entfernt, könnte er sich an zahlreichen Stellen in diesem Abstand befinden.

Hierfür verwendet ihr den Zeichenzirkel auf dem Kartentisch.

Setzt dessen Mittelpunkt auf die bekannte Position und stellt den im Bericht genannten Abstand ein. Liegt eine zweite Entfernungsangabe von einem anderen Beobachter oder Referenzpunkt vor, zeichnet ihr auch dort einen entsprechenden Kreis.

Die beiden Entfernungen ergeben mögliche Zielpunkte. Mit den zusätzlichen Angaben aus dem Lagebericht grenzt ihr ein, welcher davon gemeint ist.

Pro Game Guides weist darauf hin, dass Berichte teilweise auch Hinweise auf die Umgebung enthalten. Dann müsst ihr die vorhandenen Messwerte zusammen mit diesen Informationen auswerten.

IRON NEST: Entfernung und Peilung für den Schuss messen

Habt ihr das Ziel gefunden, fehlt noch die eigentliche Feuerlösung.

Zieht dafür eine direkte Messlinie von der Position eures IRON NEST bis zur Zielmarkierung. Die Karte zeigt euch dabei zwei Werte an:

  • Peilung für die Richtung zum Ziel
  • Entfernung zwischen IRON NEST und Ziel

Diese Messwerte werden laut Pro Game Guides automatisch auf eure Zwischenablage übernommen. Frühere Peilungen zwischen Beobachtern und Ziel dienten lediglich dazu, die Position des Gegners herauszufinden. Für den späteren Schuss benötigt ihr die Werte zwischen eurem Geschütz und dem Ziel.

Die offizielle Steam-Beschreibung bestätigt diesen Ablauf. Ihr wertet Meldungen aus, nehmt Messungen auf der taktischen Karte vor und verarbeitet die erhaltenen Daten anschließend mit dem Ballistikrechner zur Feuerlösung.

Wenn euch die vielen Linien auf der Karte durcheinanderbringen, könnt ihr unterschiedliche Stiftfarben verwenden und nicht mehr benötigte Einträge entfernen. So lassen sich die Werte für den eigentlichen Schuss leichter von den Hilfsmessungen unterscheiden.

Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Spielen. Und vergesst nicht: Immer schön weiterquesten. Mehr von Quest Knight gibt es auch auf YouTube. Dort spreche ich über aktuelle Spiele, kleine Entdeckungen und News, die mir im Kopf bleiben.

Quelle: progameguides

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