TSURUGIHIME zwei Kämpferinnen stehen sich zwischen Wirbelstürmen und Trümmern gegenüber

TSURUGIHIME weiß schon, wo eure Reise endet. Wie ihr dorthin kommt, lässt euch das Action-RPG aber selbst austüfteln. Bevor die Entwicklung in die nächste Runde geht, dürfen ausgewählte Spieler nun die Kämpfe auf Herz und Nieren prüfen.

In TSURUGIHIME tickt vom ersten Tag an die Uhr. Nach 100 Tagen wartet der letzte Kampf, doch was ihr bis dahin anstellt, bleibt euch überlassen. Ihr könnt stärker werden, mächtige Gegner früh herausfordern oder einen Tag einfach vertrödeln. Je nachdem, wie ihr eure Zeit verbratet, landet ihr bei unterschiedlichen Enden.

Bevor Fahrenheit 213 tiefer in die Produktion einsteigt, dürfen ausgewählte Spieler schon einmal die Klingen kreuzen. Seit dem 16. August könnt ihr euch für einen geschlossenen Kampftest bewerben, der mit einer eigens gebauten Version die Kämpfe auf die Probe stellt.

Eine deutsche Lokalisierung ist derzeit nicht angekündigt. Auf Steam werden aktuell nur Englisch, Japanisch und vereinfachtes Chinesisch für Texte und Benutzeroberfläche geführt.

Selbst vergangene Tage lassen sich wieder zurückholen

Die 100 Tage sind zum Glück nicht in Stein gemeißelt. Arche besitzt mit dem Tsurugi eine Fähigkeit, die selbst dem Schicksal in die Suppe spucken kann. Gegenstände lassen sich verwandeln, Gegner aus der Realität radieren und sogar bereits verbrauchte Tage wieder zurückholen. Tsurugi darf laut Fahrenheit 213 ganz bewusst an den Spielregeln herumfuschen.

Und das Ding pfuscht noch an ganz anderen Stellen herum. In einem früheren Entwicklerbeitrag verwandelt Arche ein Ereignis kurzerhand in einen schwierigeren Kampf. Selbst eine bereits angebotene Dialogentscheidung lässt sich umschreiben. Keine Lust mehr auf einen bestimmten Kampf? Dann könnt ihr ihn sogar so aus der Realität löschen, als wäre er nie passiert. Weitere Spielereien mit dem Tsurugi kommen später noch dazu.

Neben all dem Weltverbiegen gibt es auch leisere Entscheidungen. Wie Arche mit ihrer jüngeren Schwester umgeht, könnt ihr ebenfalls beeinflussen. Was ihr während der 100 Tage anstellt oder wieder ungeschehen macht, mischt am Ende bei eurem Ausgang der Geschichte mit.

Bis zu 1.000 Waffen verändern eure Aktionen in TSURUGIHIME

Auch im Kampf macht TSURUGIHIME sein eigenes Ding. Waffen sind nicht bloß zum Draufhauen da. Arche nutzt sie ebenso für Bewegung und Verteidigung, wodurch eure Ausrüstung viel stärker bestimmt, wie ihr euch überhaupt durch einen Kampf bewegt.

Am Anfang trägt Arche nur eine einzige Waffe mit sich herum. Später soll das Arsenal auf bis zu 1.000 Stück anwachsen. Welche Klingen oder anderen Prügel ihr für einzelne Aktionen hervorholt und wie ihr sie kombiniert, dürft ihr selbst zusammenbasteln.

Der geschlossene Test wirft alles andere erst einmal über Bord und lässt nur die Kämpfe übrig. Geschichte, Erkundung und Fortschritt fehlen in dieser Version. Fünf Minuten lang müsst ihr stattdessen gegen immer neue Gegnerwellen überleben und möglichst viele davon zerlegen. Diese kleine Kampfarena dient nur dem Test und soll nicht im fertigen Spiel landen.

Mitmachen dürfen ohnehin nur wenige. Vom 25. August bis zum 6. September bekommen weltweit 100 Spieler Zugang. Bewerben könnt ihr euch noch bis zum 23. August.

Erfahrung mit Final Fantasy und Kingdom Hearts

Hinter TSURUGIHIME steckt mit Yosuke Shiokawa kein Unbekannter. Fahrenheit 213 nennt in seiner Vita unter anderem Fate/Grand Order, Kingdom Hearts und Dissidia Final Fantasy. Auch musikalisch kommt reichlich Rollenspiel-Erfahrung zusammen. Takeharu Ishimoto arbeitete bereits an The World Ends with You, Kingdom Hearts und Crisis Core: Final Fantasy VII.

Wann wir selbst die 100 Tage durchleben dürfen, verrät Fahrenheit 213 noch nicht. Auf Steam steht TSURUGIHIME immer noch ohne Termin und bisher nur für PC.

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Quelle: Gematsu

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