Game Science zeigt uns ausführliches Gameplay aus Black Myth: Zhong Kui. Das nächste Spiel der Black-Myth-Reihe bleibt den schnellen Kämpfen von Wukong treu, hat aber auch einige neue Ideen im Gepäck.
Vor einem Jahr bestand Black Myth: Zhong Kui noch aus einem Ankündigungstrailer und einem dicken Stapel Fragezeichen. Jetzt lässt uns Game Science endlich länger beim Spielen zuschauen. Rund 15 Minuten Gameplay zeigen den neuen Protagonisten, seine Kämpfe und einige der Ideen, mit denen sich Zhong Kui von Wukong absetzen möchte.
Ganz fertig ist das Gezeigte noch lange nicht. Das Material stammt aus einer frühen Entwicklungsfassung und wurde laut Game Science direkt im Spiel aufgenommen. Bis zur fertigen Version kann sich noch einiges verändern, Leute. Einen Release-Termin hat das Studio natürlich noch nicht preisgegeben.
Zhong Kui kämpft anders als Wukong
Wer Black Myth: Wukong gespielt hat, erkennt einiges sofort wieder. Zhong Kui weicht schnellen Angriffen aus, reiht mehrere Treffer aneinander und legt sich erneut mit Gegnern an, die ihn locker ein paar Köpfe überragen.
Neu wirkt vor allem das Parieren. Trifft Zhong Kui den richtigen Moment, fängt er gegnerische Schläge ab und kontert direkt. Im Gameplay entstehen daraus mehrfach flotte Schlagabtausche, statt immer nur auf die nächste Gelegenheit zum Ausweichen zu lauern.
Game Science lässt Zhong Kui außerdem gegen größere Gruppen antreten. Hier geht es deutlich wilder zu als in vielen Duellen aus Wukong. Gegner kommen von mehreren Seiten und ihre Attacken scheinen sogar die eigenen Reihen erwischen zu können.
Wie tief diese Mechaniken am Ende gehen, hat Game Science noch nicht erklärt. Ein eigenes Parry-System oder festen Schaden zwischen Gegnern würde ich aus den 15 Minuten noch nicht zementieren. Zu sehen ist aber, dass Zhong Kui Angriffe aktiv abfangen kann und Kämpfe gegen Gruppen stärker zum neuen Spiel gehören könnten.
Feuer und andere Fähigkeiten mischen die Kämpfe auf
Zhong Kui verlässt sich ebenfalls nicht allein auf seine Klinge. Im Gameplay sind mehrere übernatürliche Fähigkeiten zu sehen. Bei einer davon geht es ordentlich feurig zur Sache und er bearbeitet seine Gegner mit Flammen.
Game Science zeigt außerdem Ausweichmanöver, schnelle Konter und mehrere größere Kämpfe. Ein Boss darf seinen Auftritt natürlich nicht verpassen, wäre ja sonst eine Schmach. Nach den 15 Minuten sehe ich bereits, dass Zhong Kui beim Kampfsystem nicht einfach Wukong mit einem neuen Helden serviert. Ein bisschen Eigenleben darf der Nachfolger schließlich haben.
Kurz nach der Veröffentlichung wird bereits fleißig über die Unterschiede diskutiert. Vor allem die Paraden kommen bei ersten Spielern gut an, während andere Bewegungen und das Kampftempo direkt mit Wukong vergleichen. Zu viel würde ich daraus noch nicht ableiten. Das Spiel steckt schließlich noch mitten in der Entwicklung und bis zum Release kann Game Science am Kampfsystem noch kräftig herumwerkeln.Auch von der Geschichte gibt es einen ersten Vorgeschmack
Auch von der Geschichte gibt es einen ersten Vorgeschmack
Die 15 Minuten bestehen nicht nur aus Klopperei. Zwischendurch zeigt Game Science auch Szenen aus der Handlung und lässt etwas mehr von der düsteren chinesischen Mythologie sehen, die Zhong Kui umgibt.
Zhong Kui selbst stammt aus der chinesischen Folklore. Dort kennt man ihn vor allem als Bezwinger und Vertreiber von Geistern und Dämonen. Keine schlechte Berufsbeschreibung für den Helden eines Action-RPGs.
Schon bei der Ankündigung machte Game Science klar, dass nach Wukong spielerisch und erzählerisch etwas Neues auf den Tisch soll. Vom Affenkönig verabschiedet sich das Studio deswegen aber nicht für immer. Seine Geschichte ist immer noch nicht abgeschlossen.
Black Myth: Zhong Kui bleibt ein Singleplayer-Action-RPG und ist für PC sowie Konsolen geplant. Welche Geräte am Ende bedient werden und wann das Spiel erscheint, hat Game Science noch nicht verraten.
Nach einem Jahr ohne richtiges Gameplay wissen wir jetzt zumindest, dass dieser Titel nicht einfach Wukongs Kampfstil überstreift. Paraden, größere Gegnergruppen und die gezeigten Fähigkeiten lassen Zhong Kui bereits mit eigener Tinte schreiben. Bis zum Release dürfte sich trotzdem noch genug verändern.
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Quelle: Gematsu
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