Der Quest-Knight sieht sich die Wertungen an, symbolisch auf einem Stein.

Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 erscheint am 21. Oktober 2025 und wurde bereits von zahlreichen Redaktionen getestet. In diesem Überblick gehe ich auf das Ergebnis ein. Leider haben sich viele Befürchtungen bestätigt.

In meiner Vorschau zu Bloodlines 2 habe ich schon angedeutet, dass das Spiel nach all den Entwicklungshürden wohl nicht den erhofften Stern erreichen wird. Trotzdem bestand leise Hoffnung auf einen soliden 80er-Score. Doch es kam anders.

Update: Der Metascore ist noch weiter gefallen, und liegt jetzt bei 64 statt 67. Auch der Userscore macht keine gute Figur: 4.3 Punkte.

Metacritic-Wertung und Kritikpunkte

Mystische Szene aus Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2
The Chinese Room

Für die PC-Version listet Metacritic aktuell einen Metascore von 67 / 100 auf Basis von 21 Kritiken. Damit bleibt Bloodlines 2 klar hinter seinem Vorgänger zurück, der seinerzeit rund 80 Punkte erreichte. Ein Wert unter 80 ist in dieser Kategorie selten ein gutes Zeichen, zumal sich der Score nur noch geringfügig ändern dürfte. Gestern lag er noch bei 66, und die User-Wertungen stehen noch aus.

Besonders kritisch zeigten sich einige europäische Medien.

  • Eurogamer vergab nur 40 Punkte und urteilte:
    „The Chinese Room has managed to make something from a box of inherited parts, but this action RPG feels hollow and functional, and is only redeemed by some stellar performances from the characters and cast.“
  • Auch Gamekult bewertete mit 40 Punkten.
  • GAMINGbible, GameMAG und Dexerto lagen mit je 60 Punkten leicht darüber.

Die häufigsten Kritikpunkte: unausgereifte RPG-Systeme, flache Entscheidungen, technische Probleme und eine insgesamt lineare Struktur.

Bloodlines 2: Positive Stimmen und Fazit

Ganz ohne Lob kommt Bloodlines 2 aber nicht davon.

  • PC Gamer vergab 78 Punkte und lobte „eine spannende Geschichte voller Intrigen und Mord, die sich jedoch schwertut, ihren Platz als RPG-Nachfolger zu finden.“
  • Auch Multiplayer.it, Gameblog.fr und Gamereactor UK gingen mit 80 Punkten etwas wohlwollender ans Werk.

Das Rollenspiel hat Momente, die vor allem durch Atmosphäre und Erzählung tragen. Doch im Gesamtbild bleibt ein durchwachsenes Ergebnis. Nach mehreren Jahren und Wechseln im Entwicklerteam ist dies vielleicht nicht überraschend. Dennoch ist es enttäuschend für Fans, die auf eine Rückkehr zur alten Stärke gehofft hatten.

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