Ihr sucht in Marvel’s Wolverine die besten Anpassungen für Logan? Einige passive Boni machen aus ihm noch mehr von dem Problem, das seine Gegner ohnehin schon haben. Manche füllen schneller eure Wutleiste, andere belohnen saubere Paraden sogar mit kostenloser Heilung.
Schon früh könnt ihr Logan mit Anpassungen auf euren eigenen Kampfstil zuschneiden. Anfangs ist die Auswahl noch überschaubar, später stapeln sich die Boni schneller, als ihr freie Plätze dafür habt.
Dann beginnt das eigentliche Luxusproblem. Was darf mit in den Build und was bleibt draußen? Ich zeige euch starke Anpassungen für mehr Schaden, bessere Verteidigung und Builds, die Wolverines Wut noch schneller hochkochen lassen.
Diese lohnen sich für fast jeden Build
Insgesamt gibt es 25 Anpassungen, später könnt ihr bis zu zehn davon gleichzeitig ausrüsten. Neue Plätze und weitere Möglichkeiten kommen mit eurer Anpassungsstufe dazu.
Einige Boni würde ich fast unabhängig vom Build einpacken. Extended Parry vergrößert das Zeitfenster für erfolgreiche Paraden. Das hilft vor allem dann, wenn euch mehrere Gegner gleichzeitig ihre Meinung mit den Fäusten erklären möchten.
Pariert ihr sowieso fleißig, wird Healing Parry noch interessanter. Jede gelungene Parade gibt Logan Gesundheit zurück. Der Gegner schlägt zu und bezahlt euch dafür auch noch die Arztrechnung. Schlechter Deal für ihn.
Tough Skinned macht Logan weniger anfällig für Nahkampfschaden. Natürlich kann Wolverine schon von Haus aus ordentlich Prügel vertragen. Wenn drei Kerle gleichzeitig auf euch eindreschen, sagt aber auch sein Heilungsfaktor nicht Nein zu etwas Unterstützung.
Wer lieber selbst für schlechte Stimmung sorgt, sollte sich Expanded Crit ansehen. Damit könnt ihr kritische Treffer bereits bei Gegnern auslösen, die noch mehr Gesundheit besitzen. Ihr müsst sie also nicht erst minutenlang weichklopfen, bevor Logan endlich die Krallen an der unangenehmen Stelle ansetzen darf.
Diese Anpassungen machen Wut noch stärker
Wenn ihr Logan lieber komplett von der Leine lasst, könnt ihr mehrere Anpassungen zu einer kleinen Wut-Maschine zusammenschrauben.
Den Anfang macht Enraging Ender. Abschlussangriffe eurer Kombos erzeugen zusätzliche Wut. Ihr müsst dafür nichts Verrücktes veranstalten, sondern einfach weiter Gegner zerlegen wie bisher. Der Bonus füllt die Leiste nebenbei.
Mit Enraging Barrage bekommt später auch euer Sperrfeuer einen Wut-Schub. Je öfter ihr es einsetzt, desto schneller arbeitet ihr euch in die höheren Wutstufen vor.
Bei Wut-Stufe 3 kommt Rage Longer dazu. Die Anpassung bremst den Verlust eurer Wut und hält Logan länger auf Betriebstemperatur. Wer gerne mitten in eine Gegnergruppe springt und erst danach über einen Rückweg nachdenkt, dürfte daran Freude haben.
Richtig fies wird es mit Rage Intimidation. Sobald ihr Wut-Stufe 2 erreicht, wird ein einfacher Gegner in eurer Nähe eingeschüchtert und für einen kritischen Treffer geöffnet.
Chain Crit setzt direkt dort an. Nach einem kritischen Treffer bekommt der nächste einfache Gegner weiche Knie. So könnt ihr euch von einem Feind zum nächsten durcharbeiten, ohne jeden erst mühsam auf halbe Gesundheit prügeln zu müssen.
Für einen aggressiven Wut-Build würde ich diese Anpassungen kombinieren:
- Expanded Crit
- Rage Intimidation
- Enraging Ender
- Enraging Barrage
- Chain Crit
- Rage Longer
Damit füllt ihr eure Wut schneller, haltet sie länger und öffnet euch häufiger den Weg zu kritischen Treffern.
Logan wird damit ungefähr so zurückhaltend wie ein Dachs, dem jemand gerade den letzten Kaffee geklaut hat.
Marvel’s Wolverine: Defensive Anpassungen helfen beim Überleben
Nicht jeder muss Wolverine mit Vollgas in die nächste Gegnergruppe werfen. Auf höheren Schwierigkeitsgraden oder in härteren Kämpfen kann es sich lohnen, ein paar Plätze für Heilung und Schadensreduktion zu reservieren.
Healing Parry ist stark, wenn euch das Parieren liegt. Zusammen mit Extended Parry wird der Effekt noch angenehmer, weil ihr mehr Zeit für die Parade bekommt und euch ein sauberer Treffer direkt Gesundheit zurückgibt.
Seid ihr eher aus der Fraktion „bloß nicht getroffen werden“, probiert Healing Dodge. Erfolgreiches Ausweichen heilt Logan und belohnt euch dafür, dass ihr nicht jede Faust mit dem Gesicht testet.
Desperate Regeneration springt ein, wenn es richtig eng wird. Fällt Logans Gesundheit unter 35 Prozent, regeneriert er schneller, bis ihr wieder 50 Prozent erreicht. Das ist kein Freifahrtschein für gepflegtes Prügelbeziehen, kann euch aber aus einer brenzligen Lage ziehen. Falls euch das noch nicht reicht, könnt ihr Logans maximale Gesundheit erhöhen, indem ihr weitere Anzüge herstellt.
Gegen Gegner, die lieber schießen als zuhauen, hilft Bullet Sponge. Die Anpassung reduziert den Schaden durch Geschosse und macht Logan weniger anfällig für Kugelhagel.
Am Ende würde ich nach eurem Spielstil gehen. Wer viel pariert, fährt mit Healing Parry + Extended Parry stark. Wer lieber durch die Arena tänzelt und Angriffen ausweicht, bekommt aus Healing Dodge meist mehr heraus.
So schaltet ihr weitere Anpassungen und Plätze frei
Am Anfang lässt euch Marvel’s Wolverine noch nicht mit zehn Boni gleichzeitig herumexperimentieren. Ihr startet mit einem freien Platz. Mit jeder Anpassungsstufe kommt mehr dazu, bis ihr auf Stufe 10 insgesamt zehn Anpassungen gleichzeitig ausrüsten könnt.
Für den Fortschritt braucht ihr Whiskyflaschen und Albtraumtüren. Findet ihr die Flaschen oder schließt die Herausforderungen hinter den Türen ab, steigt eure Anpassungsstufe weiter.
Dafür müsst ihr nicht einmal jedes letzte Sammelobjekt aus Logans Welt kratzen. Die maximale Anpassungsstufe erreicht ihr schon, bevor sämtliche Whiskyflaschen und Albtraumtüren erledigt sind.
Habt ihr unterwegs etwas übersehen, könnt ihr später über die Missionswiederholung zurückkehren. Fehlende Flaschen und Türen lassen sich dann gezielt nachholen. Logan muss also nicht wegen einer einsamen Whiskyflasche noch einmal bei null anfangen.
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Quelle: GamersRadar

