Was für ein Start: Where Winds Meet landet kurz nach Release mit einem All-Time-Peak von über 250.000 gleichzeitigen Spielern auf Steam und mischt damit die Charts ordentlich auf. Ein kostenloses Open-World-Action-Adventure, das eine riesige Wuxia-Welt, spektakuläre Kung-Fu-Moves und sogar PvP vereint. Es ist klar, dass hier viele hineinschauen wollen. Selbst knapp nach zwei Wochen bleibt die Euphorie nicht stehen.
Spieler loben vor allem die Freiheit, einfach alles machen zu können: Meditieren auf einsamen Bergen, Katzen streicheln, verborgene Höhlen erkunden, Banditenlager plündern, Bossfights meistern oder komplett solo die Welt genießen. Genau dieser Mix sorgt für Spaß und jede Menge überraschender Momente. Ein Steam-Review bringt das herrlich auf den Punkt:
„Du willst aufregende Kämpfe und Soulsie-Bossfights? Double CHECK
Du willst Dungeons mit Freunden bewältigen? CHECK
Du willst dich in wunderschönen Umgebungen verlieren? CHECK“
Viele Spieler fühlen sich direkt wie in einem epischen Abenteuer, das sie ganz nach ihren Vorlieben erleben können. Und da das Game Free-to-Play ist, fällt der Einstieg besonders leicht.
Zwischen Euphorie und Überforderung

Doch nicht alles läuft rund. Die Community spricht auch offen über Kritikpunkte:
- Die Benutzeroberfläche ist ein Labyrinth aus Untermenüs und Tabs. Gerade zu Beginn kann das überfordern
- Übersetzungen sind an manchen Stellen fehlerhaft. Dadurch versteht man manchmal nicht sofort, was das Spiel gerade von einem will
Diese Stimmen tauchen in vielen Rezensionen auf, und sie zeigen, dass Where Winds Meet sehr viel auf einmal will. Wer neu in Online-RPGs ist oder nicht täglich spielt, kann sich schnell verloren fühlen.
Ich selbst weiß, wie sehr solche Spiele Zeit verschlingen können. Früher habe ich mit Freunden Metin 2 gespielt. Es hat wahnsinnig Spaß gemacht, aber eben auch Hunderte Stunden gefordert. Genau deshalb schaue ich heute genauer hin, ob ein Online-RPG die Zeit wirklich wert ist. Aber in der Regel bleibe ich lieber bei einem Singleplayer-RPG. Besonders Yakuza: Like a Dragon hat mich bewegt.
Trotzdem wirkt Grundstimmung sehr positiv. Viele betrachten das Spiel als ein großes Erlebnis mit enormem Potenzial. Kritikpunkte hindern sie nicht daran, weiterzumachen und zu entdecken, was noch alles auf sie wartet.
Für wen lohnt sich Where Winds Meet?
Ihr werdet Spaß haben, wenn …
- ihr Action, Erkundung und großes Fantasy-Drama liebt
- ihr euch gern in tiefen Spielsystemen verliert
- ihr Solo oder im Koop flexibel unterwegs sein wollt
Ihr werdet euch schwerer tun, wenn …
- ihr wenig Zeit habt oder nur in kurzen Sessions spielt
- ihr übersichtliche Menüs schätzt
- ihr schnell frustriert seid, wenn euch das Spiel nicht alles erklärt
Kurz gesagt: Where Winds Meet ist ein wuchtiges Abenteuer, und genauso fühlt es sich laut vielen Kommentaren an. Aber man muss bereit sein, sich einzulassen.
Fazit zu Where Winds Meet
Where Winds Meet liefert genau das, was viele sich von einem modernen Open-World-RPG wünschen: Freiheit, Abwechslung und das Gefühl, in eine andere Welt einzutauchen. Gleichzeitig bleibt die Frage, ob die Komplexität langfristig ein Fluch bleibt oder ein Segen wird.
Wenn ihr neugierig seid, probiert es ruhig aus. Es kostet euch nichts außer Zeit. Und genau die sollte man für dieses Spiel mitbringen. Wie sieht’s bei euch aus: Lieber Solo-RPGs oder Online-Abenteuer?
Resident Evil Requiem denkt Wiederspielwert neu
Resident Evil hatte schon oft mehrere Figuren. Selten aber hatten ihre Entscheidungen echtes Gewicht. Requiem…
The Witcher 3: Dieses Feature hätte das Kampfsystem viel immersiver gemacht
The Witcher 3: Wild Hunt gilt für mich als eines der besten Rollenspiele aller Zeiten….
Dragon Ball: Age 1000 – was diese Idee auslösen könnte
Ein kurzer Trailer, kaum Informationen, und dennoch viele Gefühle. Dragon Ball: Age 1000 weckt Hoffnungen,…
