Hier sammle ich die besten Soulslikes 2026, die besonders vielversprechend wirken. Von großen Fortsetzungen bis zu düsteren Geheimtipps zeichnet sich schon jetzt ab, dass vor allem der Jahresanfang für Fans des Genres richtig spannend werden dürfte.
Soulslikes gehören zu den Genres, die sich in den letzten 15 Jahren immer weiter ausgebreitet haben. In dieser Zeit ist eine leidenschaftliche Community entstanden, die genau dieses besondere Gefühl sucht: den Moment, in dem nach dutzenden Versuchen endlich ein scheinbar unbezwingbarer Boss fällt. Mir geht es da nicht anders. Jedes Mal, wenn ich einem mächtigen Gegner gegenüberstehe, steigt diese Mischung aus Nervosität, Konzentration und Vorfreude. Wenn es dann endlich klappt, fühlt es sich jedes Mal wieder wie ein kleiner Triumph an.
Doch es sind nicht nur die Kämpfe, die mich an Soulslikes fesseln. Ich liebe auch die stillen Augenblicke zwischen all dem Chaos: das Sitzen an einem Lagerfeuer, der Blick über eine verfallene Burg oder eine neblige Landschaft, das Rauschen des Windes oder das Schlagen der Wellen im Hintergrund. Gerade in diesen düsteren Welten zeigen sich oft unerwartet schöne Momente. Genau sie machen für mich den Reiz dieses Genres aus. Sie erinnern mich daran, wofür es sich lohnt, überhaupt weiterzukämpfen.
Falls ihr einen sanfteren Einstieg sucht, lohnt sich auch mein Überblick zu Soulslikes für Einsteiger.
Aktualisiert am 4. August 2026.
Überblick der Spieliste
| Spiel | Release (geplant) | Plattformen |
|---|---|---|
| The Duskbloods | 2026 | Nintendo Switch 2 |
| Nioh 3 | 6. Februar 2026 | PlayStation 5, PC |
| Rubinite | 23. Juli 2026 | PC |
| Mortal Shell 2 | 20. August 2026 | PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S |
| Valor Mortis | 13. Oktober 2026 | PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S |
| Lunarium | 29. Juli 2026 | PC |
Warum 2026 für Soulslike-Fans ein besonderes Jahr werden könnte
2026 zeichnet sich schon jetzt als ein Jahr ab, in dem das Soulslike-Genre in mehrere Richtungen gleichzeitig wächst. Einerseits kehren große Namen zurück, die das Genre über Jahre geprägt haben. Reihen wie Nioh, Code Vein oder Mortal Shell gehen in ihre nächsten Runden und versprechen, ihre bekannten Stärken weiter auszubauen. Andererseits tauchen neue und ungewöhnliche Ideen auf, die das klassische Soulslike-Gerüst aufbrechen wollen, etwa mit anderen Perspektiven, neuen Settings oder mutigeren Erzählansätzen.
Gerade diese Mischung macht das Jahr für mich so spannend. Es geht nicht nur darum, ob ein Boss schwerer wird oder ein Build noch effizienter, sondern darum, wie unterschiedlich Entwickler das vertraute Soulslike-Gefühl interpretieren. Manche setzen auf bewährte Mechaniken, andere experimentieren mit offenen Welten, Zeitreisen oder ungewöhnlichen Kampfansätzen. Ich bin mir sicher, dass wir in der Zukunft harte Abenteuer erleben, die wir nicht vergessen.
Wenn ihr wissen wollt, wie ich selbst überhaupt mit Soulslikes in Berührung kam und warum mich diese Spiele heute so reizen, findet ihr dazu auch ein Video auf meinem YouTube-Kanal.
Die besten Soulslikes 2026: The Duskbloods
The Duskbloods stammt von FromSoftware, weicht aber sehr stark vom Aufbau eines typischen Soulslikes ab. Statt einer zusammenhängenden Einzelspielerreise erwartet euch ein PvPvE-Spiel für bis zu acht Teilnehmer. Ihr kämpft sowohl gegen computergesteuerte Gegner als auch gegen andere Spieler. Zeitweise können dabei Bündnisse entstehen, bevor sich die Interessen der Beteiligten wieder trennen. Bei FromSoftware habe ich aus guten Gründen stets ein gutes Gefühl, deswegen denke ich, dass uns ein excellentes Spiel erwartet.

Zur Auswahl stehen mehr als ein Dutzend sogenannte Bloodsworn. Die Figuren unterscheiden sich durch ihre Waffen, Fähigkeiten und Bewegungsmöglichkeiten. Neben Nahkampfangriffen besitzt jeder Charakter eine Option für den Fernkampf. Sprinten, Doppelsprünge und vor allem hohe Sprünge machen die Gefechte beweglicher als in Dark Souls oder Elden Ring. Nach einer Partie kehrt ihr in einen festen Bereich zurück, erhaltet unabhängig vom Ausgang Belohnungen und passt so eure gewählte Figur weiter an.
Der Titel soll 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2 erscheinen. Ein genaues Erscheinungsdatum wurde noch nicht genannt.
Nioh 3
Nioh 3 soll die Samurai-Soulslike-Reihe in eine neue Phase führen. Die bekannten Zutaten bleiben: düstere Yokai-Fantasy, anspruchsvolle Kämpfe und ein stark auf Technik und Timing ausgelegtes Kampfsystem. Neu ist vor allem das offene Spielfeld, das laut Team Ninja mehr Freiheit beim Erkunden ermöglichen soll als die eher linear aufgebauten Areale der Vorgänger.

In der von Krieg und übernatürlichen Bedrohungen gezeichneten Welt stoßen Spieler auf verfallene Dörfer, gefährliche Dämonen und das allgegenwärtige Fegefeuer. Im Zentrum steht ein neues Kampfsystem mit zwei Stilen: dem direkten Samurai-Stil und dem schnellen, auf Ausweichmanöver und Spezialtechniken ausgelegten Ninja-Stil. Beide lassen sich laut Entwicklern nahtlos im Kampf wechseln, was mehr taktische Optionen eröffnen soll als zuvor.
Schon die ersten beiden Nioh-Teile haben mich mit ihren epischen Yokai-Transformationen und den unterschiedlichen Kampfstilen gepackt. Ich erinnere mich noch gut daran, wie viel Spaß es gemacht hat, mit dem Kusarigama durch die Gegner zu wirbeln. Genau diese spielerische Freiheit ist für mich das Herz der Reihe. Was mich allerdings immer etwas gebremst hat, waren die vielen wiederholenden Nebenmissionen, die oft identischen Gebiete und der teils übertriebene Grind. Deshalb hoffe ich bei Nioh 3 vor allem, dass das neue offene Leveldesign hier für mehr Abwechslung sorgt und sich die Reise weniger nach Pflichtprogramm anfühlt. Wenn Team Ninja das in den Griff bekommt, könnte der dritte Teil für mich der bisher rundeste der Reihe werden.
Update: Nioh 3 konnte sich besser durchsetzen und verdient einen Platz auf dieser Liste. Das Spiel erreichte 86 Punkte auf Metacritic.
The Bearer & The Last Flame
Rubinite ist kein Soulslike nach dem üblichen FromSoftware-Muster, sondern ein kompakter Boss-Rush mit Kämpfen aus der Draufsicht. Ihr übernehmt die Rolle der Prinzessin Ruby, die in das zerstörte Scharlachrote Königreich zurückkehrt. Statt weitläufiger Gebiete und zahlreicher gewöhnlicher Gegner stehen einzelne, deutlich voneinander getrennte Bosskämpfe im Vordergrund.

Die wichtigste Mechanik heißt Focus. Damit erkennt Ruby die Schwachstellen ihrer Gegner und kann wirkungsvolle Angriffe vorbereiten. Je näher sie einem Boss kommt, desto schneller lädt sich ihre Attacke auf. Dadurch müsst ihr ständig zwischen offensivem Druck und einem sicheren Abstand abwägen. Ausweichen ist bedeutender als Parieren, weshalb sich Rubinite trotz des Soulslike-Tags anders als Sekiro oder Nioh anfühlt. Zwischen den Kämpfen gibt es Verbesserungen, neue Fähigkeiten und kurze Abschnitte zur Geschichte.
Die bisherige Resonanz fällt ausgesprochen top aus. Auf Steam sind derzeit 92 Prozent der Nutzerwertungen positiv. Insgesamt hat Rubinite bereits mehr als 2.200 Rezensionen erhalten und trägt die Einstufung „Sehr positiv“. Es ist wirklich ein kleiner Geheimtipp, wenn euch der Stil nicht abschreckt.
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Die besten Soulslikes 2026: Mortal Shell 2
Mortal Shell war für mich nie die große Soulslike-Offenbarung wie Dark Souls oder Nioh, aber es hatte etwas Eigenes. Vor allem das Versteinern fand ich genial, im richtigen Moment eingesetzt fühlte sich das fast wie Rüstungshaki aus One Piece an. Gerade dieser eine Mechanik wegen habe ich das Spiel immer als kleine, eigenwillige Perle in Erinnerung behalten. Umso neugieriger macht mich Mortal Shell 2.

Cold Symmetry beschreibt den Nachfolger als eigenständiges Spiel, das das Original deutlich erweitern soll. Statt enger Areale soll es diesmal eine kompakte Open-World geben, in der sich verwundene Pfade, Tempelruinen, Wälder und Knochenzitadellen miteinander verbinden. Besonders spannend klingt das System der kontrollierbaren Krieger: Überall in der Welt liegen die Leichname gefallener Kämpfer, deren Körper, Fähigkeiten und Erinnerungen übernommen werden können. Daraus soll sich ein sehr persönlicher Kampfstil entwickeln lassen.
Auch das Kampfsystem soll radikal verändert werden. Die klassische Ausdauerleiste wurde entfernt, stattdessen setzen die Entwickler auf ein schnelleres, aggressiveres Spielgefühl mit neuen Hinrichtungsmanövern. Ob diese „Machtfantasie“ wirklich mit der typischen Soulslike-Spannung harmoniert, bleibt abzuwarten. Aber allein die Idee, das bekannte Mortal-Shell-Konzept so stark umzubauen, macht den zweiten Teil für mich zu einem der interessantesten Soulslike-Experimente für 2026.
Die besten Soulslikes 2026:Valor Mortis
Valor Mortis ist eines dieser Spiele, bei denen allein das Setting sofort hängen bleibt. Ein Soulslike aus der Ego-Perspektive, angesiedelt in einer alternativen Version des 19. Jahrhunderts, in der Napoleon und eine mysteriöse Seuche Europa in einen alptraumhaften Kriegsschauplatz verwandelt haben, das sieht man nicht alle Tage. Ich schlüpfe in die Rolle von William, einem gefallenen Soldaten der Grande Armée, der aus dem Grab zurückgeholt wurde und nun zwischen Tod, Wahnsinn und übernatürlichen Mächten seinen Weg finden muss.

Spielerisch setzt Valor Mortis laut Entwicklern auf ein klassisches Soulslike-Fundament aus Parieren, Ausweichen und präzise gesetzten Angriffen, kombiniert mit brutalen Gnadenstößen und übernatürlichen Fähigkeiten. Genial ist dabei die First-Person-Perspektive, die das Ganze deutlich intensiver und unmittelbarer wirken lassen dürfte als in typischen Third-Person-Soulslikes. Jeder Fehler soll direkt spürbar sein, jeder Sieg entsprechend befriedigend.
Die Welt selbst wird als düstere Alternativgeschichte beschrieben, in der historische Figuren, Horror und Fantasy miteinander verschmelzen. Wenn es dem Spiel gelingt, dieses Setting glaubwürdig mit einem fordernden Kampfsystem zu verbinden, könnte Valor Mortis einer der ungewöhnlichsten Soulslike-Titel des Jahres 2026 werden. Genau deshalb habe ich das Spiel fest auf dem Schirm.
Kürzlich wurde enthüllt, dass dieses düstere Spiel im Herbst 2026 erscheinen soll.
Lunarium

Lunarium verwebt ein isometrisches Action-RPG mit typischen Soulslike-Elementen. Ihr spielt die leicht gerüstete Ritterin Ave, die gemeinsam mit der geheimnisvollen Lune eine vom Untergang bedrohte Welt durchquert. Ave übernimmt den direkten Nahkampf mit dem Schwert. Präzise Ausweichmanöver und rechtzeitig ausgeführte Paraden sind wichtiger als das wahllose Aneinanderreihen von Angriffen. Lune unterstützt sie mit Magie, schwächt Gegner und verstärkt bestimmte Attacken.
Die Reise führt durch verlassene Tempel, zerfallene Königreiche und düstere Kirchen. Neben den Kämpfen ist ebenfalls die Erkundung nicht unwichtig. Aves Fähigkeiten lassen sich über einen Fertigkeitsbaum, verschiedene Umhänge und sogenannte Stickereien anpassen. Letztere funktionieren wie Talismane und verleihen passive Verbesserungen. Dadurch könnt ihr die Spielfigur stärker auf euren bevorzugten Kampfstil ausrichten.
Seit seiner Veröffentlichung am 28. Juli 2026 wurde Lunarium auf Steam überwiegend gut aufgenommen. 83 Prozent der bisherigen Nutzerrezensionen fallen positiv aus, womit es zu den besser bewerteten Soulslikes des Jahres gehört. Leider bietet Lunarium weder deutsche Texte noch eine deutsche Sprachausgabe. Gibt es für euch einen Favouriten in der Liste? Oder fehlt hier ein Spiel, das euch mehr reizt? Ich hoffe, ihr habt etwas gefunden. Und vergesst nicht: Immer schön weiterquesten.
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