Ein ehemaliger Skyrim-Lead-Designer äußert sich zu Erwartungen rund um Fallout 5. Einen neuen Schauplatz außerhalb von Amerika schließt er aus gewissen Gründen aus.
Über Fallout 5 ist offiziell weiterhin wenig bekannt. Selbst das Setting wurde noch nicht öffentlich kommuniziert. Und ein Release-Zeitfenster dürfte uns erst nach 2030 erwarten. Trotzdem gibt es regelmäßig Stimmen aus der Spielindustrie, die uns erste Hinweise oder Vermutungen bescheren. Erfahrt jetzt, was der Ex-Skyrim-Designer gesagt hat.
Abseits von Fallout 5 wird auch über die Zukunft der älteren Serienteile diskutiert. Fallout Remakes könnten dabei eine wichtige Rolle spielen, während Bethesda an neuen Projekten arbeitet.
Fallout ist für viele untrennbar mit Amerika verbunden
In einem aktuellen Interview erklärte Bruce Nesmith, er wäre „schockiert“, wenn Fallout 5 nicht erneut in den Vereinigten Staaten spielen würde. Seine Aussage ist keine Insider-Information, sondern eine Einschätzung, die sich stark an der bisherigen Serienidentität orientiert. Fallout war von Anfang an eng mit amerikanischer Kultur, Nachkriegsmythen und gesellschaftlicher Satire verknüpft. Diese Elemente machen den Ton, die Architektur und Erzählweise der Reihe bis heute aus.
Zwar bezeichnet Nesmith Tokyo als spannende Alternative und verweist auf mögliche Kaiju-Bezüge, doch bleibt das klar als Gedankenspiel formuliert. Gerade dieser Kontrast zeigt uns, wie sehr Fallout bislang von seinem US-Bezug lebt. Ein radikaler Ortswechsel würde nicht nur das Setting verändern, sondern auch viele erzählerische Konstanten infrage stellen. Vor diesem Hintergrund gehen viele Spieler davon aus, dass Bethesda mit Fallout 5 erneut auf vertrautes Terrain zurückkehrt.
Fallout 5: Mehr Dynamik statt nur größerer Welten
Über das Setting hinaus äußerte sich Nesmith auch grundsätzlich zur Ausrichtung zukünftiger Bethesda-Spiele. Seiner Ansicht nach könnten Fallout 5 und auch The Elder Scrolls 6 davon profitieren, Welten wieder dynamischer zu gestalten. In den vergangenen Jahren seien Spielwelten zunehmend statischer geworden, um technische und strukturelle Anforderungen zu erfüllen.
Als positives Gegenbeispiel nennt Nesmith Baldur’s Gate 3, dessen Erfolg er unter anderem auf Konsequenzen von Entscheidungen zurückführt. Spielerhandlungen verändern dort nicht nur einzelne Quests, sondern ganze Handlungsstränge. Genau diese Form von Wirkung vermisst er bei vielen modernen Bethesda-Titeln, in denen Entscheidungen seltener langfristige Folgen haben.
Für Fallout 5 bleibt all das vorerst Theorie. Fest steht lediglich, dass das Spiel existieren soll und zeitlich im Umfeld der TV-Serie angesiedelt ist. Aussagen wie die von Nesmith liefern keine Antworten, aber sie verdeutlichen, welche Erwartungen und Wünsche viele langjährige Beobachter mit dem nächsten Serienteil verbinden.
Ich selbst wünsche mir auch, dass Bethesda beim Storytelling zulegt. Sie haben bewiesen, dass sie gute Geschichten in Form von Nebenquests erzählen können. Leider fehlt oftmals der rote Faden in der Hauptgeschichte, um uns Spieler richtig immersiv zu packen. Wir werden sehen, was in der Zukunft enthüllt wird. Gibt es ein Feature, was ihr erwartet? Und welches Setting würde euch reizen?
Quelle: GamingBolt
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