Die besten Story-Spiele 2026 zeigen, wie unterschiedlich erzählerische Einzelspieler-Erlebnisse aussehen können. Ein düsteres Abenteuer ist bereits erschienen und wurde positiv aufgenommen. Weitere Titel setzen im Laufe des Jahres auf starke Figuren, klare Dramaturgie und inszenierte Momente.
Story-Spiele leben von klar gesetzten Szenen, starken Figuren und Momenten, die länger bleiben als das letzte Gefecht. Das Jahr 2026 beschert uns mehrere Titel, die genau darauf setzen. Statt riesiger Karten oder endloser Nebenaufgaben setzen diese Spiele auf Kapitel, Dialoge und Szenen, die sitzen.
Mit Resident Evil Requiem und Silent Hill: Townfall kehren düstere, lineare Abenteuer zurück, die Spannung über Atmosphäre und Dramaturgie erzeugen. Marvel’s Wolverine schlägt einen actionreicheren Ton an, während Resonance: A Plague Tale Legacy wieder auf eine eng geführte Reise mit klarer Figurenentwicklung setzt. Diese Spiele richten sich an alle, die eine Geschichte erleben und nicht nur ein System bespielen wollen. Die besten Story-Spiele 2026 starten jetzt.
Ihr mögt nicht nur Story-Spiele, sondern sucht auch die Herausforderung? Die besten Soulslikes 2026 geben euch den Nervenkitzel. Dabei sind einige Titel, auf die ich mich richtig freue.
Die besten Story-Spiele 2026 im Blick
| Spielname | Release | Plattform |
|---|---|---|
| Resident Evil Requiem | 27. Februar 2026 | PC, PS5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 |
| Life is Strange: Reunion | 26. März 2026 | PC, PS5, Xbox Series X|S |
| Directive 8020 | 12. Mai 2026 | PC, PS5, Xbox Series X|S |
| Marvel’s Wolverine | 15. September 2026 | PS5 |
| Silent Hill: Townfall | 2026 (Datum offen) | PC (Steam/Epic), PS5 |
| Control: Resonant | 2026 (Datum offen) | PC (Steam/Epic), PS5, Xbox Series X|S, macOS |
| Resonance: A Plague Tale Legacy | 2026 (Datum offen) | PC, PS5, Xbox Series X|S |
Darum schätze ich Story-Spiele
Story-Spiele wie Last of Us zum Beispiel geben uns zwar meistens keine immersiven Entscheidungsmöglichkeiten, die ihr in großen RPGs wie The Witcher 3 oder Baldur’s Gate 3 findet. Dafür geben sie uns etwas völlig anderes. Die Energie des Spiels fließt in eine einzige Richtung. Meistens passiert etwas völlig Neues und wir werden nicht mit Füllaufgaben wie in großen Open-World-Spielen beschäftigt. Ich schätze Story-Spiele, die meine Zeit ernst nehmen. Es ist doch schön, eine runde Geschichte zu erleben, die manchmal nur 20 bis maximal 40 Stunden geht. Wenn das Spiel noch schöne Gameplay-Mechaniken enthält, ist es umso besser.
Die besten Story-Spiele 2026: Resident Evil Requiem
Resident Evil Requiem hat auf Metacritic kurz nach Release 92 Punkte auf der PC-Plattform abgestaubt. Auf Steam sieht es mit 92 % positiv genauso gut aus.
Erzählt wird parallel aus zwei Perspektiven. Neben dem erfahrenen Leon S. Kennedy steht mit FBI-Analystin Grace Ashcroft eine neue Figur im Mittelpunkt. Beide spielen sich grundlegend anders: Leon setzt auf kontrollierte Action, Grace auf klassisches Survival mit wenig Ressourcen und mehr Unsicherheit.

Schauplatz ist erneut Raccoon City, jene Stadt, die 1998 nach dem Ausbruch unter Quarantäne gestellt und schließlich ausgelöscht wurde. Requiem knüpft an diese Vergangenheit an und verbindet Ermittlungen, Rätsel und Gefechte mit engem Ressourcenmanagement. Ihr könnt zwischen Ego- und Third-Person-Perspektive wechseln, was dem Spiel einen anderen Rhythmus gibt.
Ich selbst werde mir Requiem noch holen. Leon gehört für mich zu den stärksten Figuren der Reihe, und die Kombination aus vertrauter Ikone und neuer Perspektive reizt mich. Wenn die Wertungen nicht lügen, ist Resident Evil Requiem eines der stärksten Story-Spiele 2026.
Wenn ihr Gun-Action bevorzugt: Im Jahr 2026 erwarten uns einige Shooter.
Life is Strange: Reunion
Life is Strange lebt seit jeher von leisen Momenten, Entscheidungen und Figuren, die über Dialoge wirken statt über Explosionen. Reunion bringt Max und Chloe wieder zusammen und knüpft an ihre gemeinsame Vergangenheit an. Schauplatz ist die Caledon-Universität, über der ein verheerendes Ereignis schwebt, das sich in wenigen Tagen zuspitzen soll.

Max kann erneut die Zeit beeinflussen. Gespräche, Entscheidungen und kleine Details lassen sich verändern. Chloe dagegen bleibt direkter, impulsiver und konfrontativer. Das Spiel baut stark auf Dialoge, moralische Dilemmata und Konsequenzen. Es geht weniger um klassische Rätsel und mehr um die Frage, wie weit man eingreifen darf, um Menschen zu retten.
Ich habe mir die bisherigen Teile als Let’s Plays bei Gronkh angesehen. Die erste Geschichte hat mich emotional gepackt. Danach verlor die Reihe für mich etwas an Intensität. Deshalb sehe ich Reunion mit einer gewissen Skepsis. Das neue Konzept rund um Chloe muss erst beweisen, dass es mehr ist als Nostalgie. Gleichzeitig gehört das Spiel in diese Liste, weil es klar auf Erzählung setzt und nicht auf Systeme oder offene Welten.
Die besten Story-Spiele 2026: Directive 8020
Directive 8020 ist mir erst beim Zusammenstellen dieser Liste aufgefallen. Sci-Fi-Horror zieht mich seit jeher an. Seit ich zum ersten Mal Alien gesehen habe, lässt mich die Vorstellung nicht los, wie es wäre, selbst durch das All zu reisen und auf etwas zu stoßen, das nicht dorthin gehört. Genau mit diesem Gefühl spielt Directive 8020.

Die Geschichte setzt bei einer sterbenden Erde an. Ein Kolonieschiff bricht zu einem fernen Planeten auf, stürzt jedoch ab. Schnell wird klar, dass sich an Bord etwas befindet, das nicht menschlich ist. Eine Lebensform, die ihre Beute nachahmen kann, macht jeden zum Verdächtigen. Niemand weiß, wem man noch trauen darf.
Das Spiel stammt von den Machern von Until Dawn und The Quarry und setzt erneut auf verzweigte Entscheidungen mit klaren Konsequenzen. Gespräche, moralische Abwägungen und kritische Momente bestimmen den Verlauf stärker als reines Action-Gameplay. Survival-Elemente sind vorhanden, doch im Vordergrund steht die Frage, wie weit man gehen darf, um zu überleben. Ich bin sicher, dass es eines der besten Story-Spiele 2026 werden kann. Die Macher haben zumindest bewiesen, dass sie ein Händchen für Inszenierung haben.
Die besten Story-Spiele 2026: Marvel’s Wolverine
Die Spider-Man-Spiele von Insomniac Games haben mich vor allem wegen ihrer Kampfchoreografie überzeugt. Die Bewegungen greifen ineinander, die Treffer sitzen und jede Auseinandersetzung wirkt flüssig. Was mich allerdings gestört hat, waren die vielen Sammelaufgaben, die wenig zur Geschichte beigetragen haben. Wenn Marvel’s Wolverine hier einen anderen Weg geht und Nebeninhalte stärker mit der Handlung verknüpft, könnte das Spiel deutlich gewinnen. Ich habe lieber eine dichte Welt als eine überladene.

Logan sucht nach seiner Vergangenheit. Er ist kein strahlender Held, sondern eine Figur, die Narben trägt und nicht immer die richtige Entscheidung trifft. Nur nebenbei eingeworfen, ich mag Anti-Helden sehr, weil sie oftmals menschlicher wirken. Das Kampfsystem setzt auf Nähe, Klauen und rohe Gewalt. Wer Spider-Man gespielt hat, merkt sofort, dass Insomniac hier einen anderen Ton anschlägt.
Die Geschichte führt durch Madripoor, Kanada und Tokio. Bekannte Figuren aus dem Marvel-Kosmos tauchen auf, doch entscheidend wird sein, ob Insomniac Logans Geschichte glaubwürdig erzählt. Das haben sie bei Spider-Man bewiesen. Ob es hier genauso funktioniert, werden wir sehen.
Silent Hill: Townfall
Simon Ordell kehrt auf die nebelverhangene Insel St. Amelia zurück, um alte Dinge „in Ordnung zu bringen“. Statt Antworten erwartet ihn eine Stadt, die wirkt, als hätte sie aufgehört zu atmen. Häuser stehen leer, Straßen verschwinden im Nebel, und doch fühlt sich nichts verlassen an.

Gespielt wird aus der Egoperspektive. Simon untersucht Räume, weicht Gefahren aus und muss mit wenigen Mitteln auskommen. Ein tragbarer Fernseher begleitet ihn dabei. Über flackernde Signale empfängt er Hinweise, die ihn tiefer in die Vergangenheit der Insel führen. Kämpfe verlaufen unruhig und roh, Rätsel ergeben sich aus der Geschichte selbst. Alles spielt im Jahr 1996 auf einer abgelegenen schottischen Insel.
Seit ich das Remake von Silent Hill 2 gespielt habe, sehe ich die Reihe anders. Diese dichte Atmosphäre hat mich gepackt. 9 von 10 Punkten kamen damals nicht zufällig zustande. Townfall hat das Potenzial, wieder genau dieses Gefühl zu erzeugen.
Control: Resonant
Dylan Faden gerät in eine eskalierende paranormale Krise, während Manhattan von übernatürlichen Phänomenen überrollt wird. Jahre nach seiner Gefangenschaft beim Federal Bureau of Control versucht er, eine kosmische Entität aufzuhalten, die Realität und Naturgesetze verändert. Gleichzeitig sucht er nach seiner Schwester Jesse und nach Antworten auf seine eigene Vergangenheit.

Resonant knüpft an die Ereignisse von Control an, verlagert das Geschehen jedoch stärker in offene Zonen einer verformten Stadt. Schwerkraft verschiebt sich, Räume brechen auseinander, bekannte Strukturen verlieren ihre Logik. Die Kämpfe setzen auf Dylans wandelbare Nahkampfwaffe und paranormale Fähigkeiten. Doch entscheidend ist, wie eng Spielmechanik und innere Zerrissenheit der Figur miteinander verwoben sind.
Ich muss gestehen, dass ich den ersten Control-Teil bisher nicht gespielt habe. Die starken Wertungen und die eigenwillige Optik haben mein Interesse aber schon länger geweckt. Das Spiel ist regelmäßig im Angebot, doch aktuell stecke ich noch tief in Black Myth Wukong. Resonant landet trotzdem in dieser Liste, weil Remedy für dichte Atmosphäre, rätselhafte Figuren und konsequente Inszenierung steht. Wenn das Spiel die persönliche Geschichte von Dylan glaubwürdig mit seiner übernatürlichen Macht verbindet, gehört es zu den spannendsten Story-Spielen 2026.
Resonance: A Plague Tale Legacy
Sophia flieht vor ihrer Vergangenheit und verschlägt es auf eine Insel, auf der Mythen und Gewalt ineinandergreifen. Fünfzehn Jahre vor den Ereignissen von Requiem erzählt Legacy eine eigenständige Geschichte im A-Plague-Tale-Universum. Eine junge Plünderin sucht nach Antworten und steckt plötzlich tiefer drin, als sie wollte.

Kämpfe verlaufen direkter und körperlicher als zuvor. Sophia setzt auf Beweglichkeit, Paraden und schnelle Gegenangriffe, während sie sich durch ein Labyrinth aus Ruinen, Soldaten und uralten Legenden bewegt. Rätsel entstehen aus der Umgebung heraus. Eine antike Sphäre manipuliert Lichtquellen und öffnet neue Wege.
A Plague Tale: Requiem hat mich am Ende kalt erwischt. Diese Gänsehaut bekommt man nicht oft. Nur wenige Story-Spiele schaffen eine ähnliche Dichte wie The Last of Us. Deshalb weckt Legacy hohe Erwartungen in mir.
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