Metro 2039 zeigt sich richtig und schlägt anscheinend einen härteren Ton an, den ich so von den anderen Teilen nicht kenne. Hinter der neuen Geschichte steckt mehr als nur ein weiterer Ausflug in die Tunnel.
Die Reise in Metro 2039 führt euch zurück in die Moskauer Metro, doch diesmal wirkt alles kälter, enger und hoffnungsloser. Fraktionen haben sich unter einem neuen Regime vereint, während Angst und Kontrolle den Alltag bestimmen. Es fließen reale Ereignisse in die Entwicklung ein, die der Geschichte eine andere Schwere verleihen sollen.
Kürzlich wurde noch Road to Vostok veröffentlicht. Postapokalyptisches Grenzgebiet verkauft sich über 140.000 Mal.
Eine Metro unter Kontrolle: Das Novoreich formt die Zukunft
In Metro 2039 kehrt ihr in eine Welt zurück, in der sich die Machtverhältnisse verschoben haben. Die verschiedenen Fraktionen stehen nicht mehr nebeneinander, sondern wurden unter einem Banner vereint: dem sogenannten Novoreich. Angeführt wird es von Hunter, einer bekannten Figur der Reihe, die nun als Symbol für Ordnung und Hoffnung dient.
Doch hinter diesem Versprechen steckt ein System aus Kontrolle und Angst. Propaganda prägt den Alltag, Feindbilder werden gezogen und Gewalt gehört zur neuen Normalität. Die Oberfläche bleibt ein unerreichbares Versprechen, während die Menschen weiter in den Tunneln festsitzen.
Ihr schlüpft in die Rolle eines neuen Protagonisten, der als Einsiedler lebt und von Albträumen verfolgt wird. Seine Rückkehr in die Metro ist kein freiwilliger Schritt, sondern eine Reise, die ihn zurück in einen Ort zwingt, den er längst hinter sich lassen wollte.
Mehr als nur Fiktion: Reale Ereignisse haben Metro 2039 beeinflusst
Neben dem Setting und die Story fällt vor allem auf, wie stark die Entwicklung von Metro 2039 durch reale Ereignisse beeinflusst wurde. Das Team von 4A Games spricht offen darüber, dass der Krieg in der Ukraine die Ausrichtung der Geschichte verändert hat. Themen wie Entscheidungen, Konsequenzen und der Preis von Freiheit werden im Video nicht ohne Grund angesprochen.
Diese Einflüsse spiegeln sich auch in der Stimmung wider. Metro 2039 wirkt nicht wie ein Abenteuer, sondern wie ein Blick in eine Welt, die Stück für Stück zerbricht. Die Entwickler gehen auch auf „frozen stories“ ein. Damit meinen sie Räume, die ihre eigenen Geschichten erzählen. So etwas wurde auch gut in Last of Us umgesetzt, wenn man Briefe fand oder manchmal im Chaos-Wirrwarr erahnen konnte, was die Überlebenden noch vorhatten.
Der erste Einblick zeigt zudem, dass die Entwickler weiter auf ihre eigene Engine setzen, um diese dichte Atmosphäre umzusetzen. Sie wollen uns wieder eine glaubwürdige und atmosphärische Welt bescheren. Am Ende zeigt das Video noch erste Szenen aus Gameplay und Echtzeit-Zwischensequenzen. Ein Release-Fenster gibt es bereits: Metro 2039 soll im Winter erscheinen.
Quelle: Xbox via YouTube
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