Cloud Strife und Sephiroth stehen sich in einer nächtlichen Szene aus Final Fantasy VII Rebirth gegenüber, während im Hintergrund bewaffnete Soldaten zu sehen sind.

Final Fantasy 14 hat Final Fantasy 7 lange nur am Rand gestreift. Mit einer neuen Raidserie öffnet Square Enix nun die Tür für Cloud und Sephiroth.

Final Fantasy 14 bedient sich gerne am großen Erbe der Reihe. Bekannte Gegner kehren zurück, vertraute Melodien begleiten neue Abenteuer und ganze Geschichten schlagen Brücken zu anderen Serienteilen. Ausgerechnet Final Fantasy 7 blieb dabei erstaunlich oft hinter einem Vorhang verborgen.

Nun zieht Square Enix diesen Vorhang zur Seite. Beim Fan Festival 2026 in Berlin kündigte Produzent und Director Naoki Yoshida eine eigene Raidserie rund um Final Fantasy 7 an. Die Präsentation rückte dabei zwei Figuren ins Licht, deren Kampf seit Jahrzehnten untrennbar mit der Reihe verbunden ist.

Final Fantasy 14 und andere große Teile treten gern hervor, aber es gibt noch mehr: Final Fantasy Resonance sieht aus wie ein moderner Pixeltraum.

Final Fantasy 14 widmet Final Fantasy 7 eine eigene Raidserie

Die neue Raidreihe trägt den Namen Beyond the Lifestream und gehört zur kommenden Erweiterung Evercold. Darin kämpfen acht Spieler gemeinsam durch Inhalte, die in Zusammenarbeit mit dem Team hinter dem Final-Fantasy-7-Remake-Projekt entstehen. Der erste Abschnitt soll mit Patch 8.01 erscheinen. Evercold ist derzeit für Januar 2027 geplant.

Final Fantasy 7 hinterließ bereits einzelne Spuren im MMO. Spieler besuchen den Gold Saucer, verbinden Materia miteinander, tragen Clouds Kleidung aus Advent Children oder fahren mit seinem Motorrad Fenrir durch die Spielwelt. Große Geschichten mit den bekannten Figuren und Schauplätzen blieben jedoch bislang aus.

Beyond the Lifestream soll diesen zurückhaltenden Umgang beenden. Das Entwicklerteam verspricht eine enge Verbindung zum Vorbild und holt dafür mehrere Top-Namen an Bord. Motomu Toriyama unterstützt die Handlung der Raidserie, während der ursprüngliche Final-Fantasy-7-Autor Kazushige Nojima die Geschichte beaufsichtigt. Tetsuya Nomura kümmert sich um das Design.

Welche Geschichte die Raidserie erzählt, bleibt vorerst im Nebel des Lebensstroms verborgen. Schon der Titel eröffnet zahlreiche Möglichkeiten. Der Lifestream verknüpft in Final Fantasy 7 Erinnerungen, Leben und Tod miteinander. Obendrein ist auch der Konflikt zwischen Cloud und Sephiroth wichtig.

Sephiroth könnte am Ende auf die Spieler warten

Während der Enthüllung waren Cloud und Sephiroth auf den großen Bildschirmen zu sehen. Square Enix hat jedoch noch nicht bestätigt, ob beide Figuren tatsächlich innerhalb der Raidserie auftreten. Auch eine Begegnung mit Sephiroth als Boss steht bislang nicht fest.

Die Darstellung macht seine Beteiligung dennoch wahrscheinlich. Kaum ein Gegner wäre besser geeignet, um den letzten Abschnitt einer großen Final-Fantasy-7-Raidreihe abzuschließen. Sephiroth könnte am Ende von Evercold auf acht Spieler warten und ihnen zeigen, ob sein langes Masamune auch in Eorzea Schrecken verbreitet.

Final Fantasy 7 erhält bereits vor dem Start der Erweiterung einen weiteren Auftritt im MMO. Am 28. Oktober 2026 wächst der Gold Saucer von Final Fantasy 14 um einen Bereich, der sich an seiner Version aus Final Fantasy 7 orientiert. Dort erwartet die Spieler unter anderem das neue Tipp-Spiel Keybound Brawler.

So beginnt die Annäherung nicht erst mit Evercold. Final Fantasy 14 bereitete die Bühne fast 13 Jahre lang mit kleinen Anspielungen vor. Nun könnte erstmals auch der Mann darüber schreiten, dessen silbernes Haar und schwarzer Flügel selbst außerhalb der Reihe kaum noch eine Vorstellung benötigen. Wenn ihr Lust auf mehr Gaming-Themen habt, findet ihr Quest Knight auch auf YouTube. Dort teile ich News, Shorts und meine Gedanken zu Spielen, die mich gerade beschäftigen.

Quelle: icy-veins

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