Habt ihr ein Ziel auf der taktischen Karte gefunden, ist die Arbeit noch nicht erledigt. Vor dem Schuss benötigt euer Geschütz mehrere Werte, die ihr an einer eigenen Station zusammenführt. Nutzt den Ballistikrechner klug.
In IRON NEST reicht es nicht aus, die Position eines Gegners zu kennen. Entfernung, Peilung, Munition und Treibladungen müssen zusammenpassen, bevor ihr das Geschütz ausrichten könnt. Dafür steht der Ballistikrechner für euch bereit.
Falls ihr noch Probleme mit der Zielposition habt, findet ihr den vorherigen Teil des Ablaufs in meinem IRON-NEST-Guide zur taktischen Karte.
Entfernung und Peilung in den Ballistikrechner übertragen
Bevor ihr zum Rechner geht, benötigt ihr die Entfernung und Peilung zwischen eurem IRON NEST und dem Ziel. Beide Werte könnt ihr auf der taktischen Karte ermitteln. Zieht dafür eine direkte Messlinie von eurer Position zur zuvor bestimmten Zielposition.
Pro Game Guides und AllThings.How bestätigen, dass die dabei ermittelten Werte anschließend für den Ballistikrechner verwendet werden.
Am Rechner stellt ihr anfangs die Entfernung zum Ziel ein. Dreht das Rad, bis der angezeigte Wert mit eurer zuvor gemessenen Entfernung übereinstimmt.
Danach stellt ihr die Peilung zum Ziel ein. Das große Rad verändert den Wert in größeren Abständen, das kleine dient der Feineinstellung. Übernehmt die Peilung, die ihr zwischen eurem Geschütz und dem Ziel gemessen habt.
Wichtig ist die Richtung von eurem IRON NEST zum Gegner. Die Peilungen zwischen Beobachtern und Ziel habt ihr zuvor nur genutzt, um dessen Position auf der Karte zu bestimmen.
Ballistikrechner: Munition, Treibladungen und Zielklasse einstellen
Danach wählt ihr den benötigten Munitionstyp aus. In manchen Einsätzen schreibt das Oberkommando vor, welche Granate ihr verwenden sollt. Gibt es keine Vorgabe, wählt ihr die Munition nach Ziel und Auftrag.
Als Nächstes tragt ihr die Anzahl der Treibladungen in den Ballistikrechner ein. Direkt am Gerät findet ihr eine Tabelle, an der ihr die benötigte Ladungsmenge für eure Entfernung ablesen könnt.
Auch die Steam-Beschreibung nennt den Zusammenhang zwischen Treibladungen und Reichweite. Mehr Ladungen erhöhen die Reichweite, während die Rohrerhöhung ebenfalls zur berechneten Feuerlösung passen muss.
Feste Entfernungswerte führe ich hier nicht auf. Die Tabelle am Ballistikrechner zeigt euch die Werte für euren aktuellen Schuss.
Zum Schluss stellt ihr die Zielklasse ein. Die englischen Guides nennen folgende Kategorien:
- Infanterie
- Aufklärung
- Artillerie
- mechanisierte Einheiten
- Feuerleitstelle
- Versorgungslager
Welche Klasse ihr benötigt, ergibt sich aus den Informationen zum jeweiligen Gegner.
Erforderliche Rohrerhöhung berechnen
Sind Entfernung, Peilung, Munition, Treibladungen und Zielklasse eingestellt, könnt ihr die Berechnung abschließen.
Der Ballistikrechner ermittelt daraus die benötigte Rohrerhöhung. Diesen Winkel verwendet ihr später an der Steuerung des Geschützes. Nach der Berechnung erhaltet ihr außerdem einen Zettel mit den Daten für den vorbereiteten Schuss.
So habt ihr die eigentliche Feuerlösung erstellt.
Die beiden verwendeten englischen Guides stimmen bei der Reihenfolge überein:
- Entfernung zum Ziel einstellen.
- Peilung übernehmen.
- Munition auswählen.
- Anzahl der Treibladungen einstellen.
- Zielklasse auswählen.
- Rohrerhöhung berechnen.
Eine eigene ballistische Rechnung außerhalb des Spiels ist dafür nicht nötig. Der Rechner übernimmt die Berechnung anhand eurer Eingaben.
IRON NEST: Feuerlösung am Geschütz umsetzen
Nach der Berechnung müsst ihr die ausgegebenen Werte noch auf das Geschütz übertragen.
Ladet zunächst den zuvor ausgewählten Granatentyp. Anschließend kommen so viele Treibladungen hinzu, wie ihr beim Ballistikrechner eingestellt habt. Die Anzahl beim Laden muss mit der zuvor verwendeten Zahl übereinstimmen.
Für die seitliche Ausrichtung verwendet ihr die Peilung zum Ziel. Pro Game Guides beschreibt dafür zunächst eine gröbere Bewegung des Geschützturms und anschließend eine feinere Einstellung, bis der angezeigte Wert mit der Feuerlösung übereinstimmt.
Die berechnete Rohrerhöhung stellt ihr an der dafür vorgesehenen Steuerung ein. Laut beiden Guide-Quellen bleibt diese Bedienung gesperrt, solange der Ladevorgang noch nicht abgeschlossen ist. Nach dem Laden könnt ihr das Rohr zunächst gröber bewegen und den Winkel anschließend fein einstellen.
Erst wenn Ausrichtung und Rohrerhöhung mit den berechneten Werten übereinstimmen, ist die Feuerlösung am Geschütz umgesetzt.
Die aktuelle Steam-Seite beschreibt denselben grundlegenden Spielablauf. Ihr wertet Informationen aus, nehmt Messungen vor, verarbeitet die Werte im Ballistikrechner und richtet danach das Geschütz mit passender Treibladung und Rohrerhöhung aus.
Ich wünsche euch viel Erfolg in IRON NEST. Und vergesst nicht: Immer schön weiterquesten. Mehr Gaming-Inhalte findet ihr auch auf meinem YouTube-Kanal Quest Knight. Dort teile ich News, Shorts und persönliche Eindrücke zu aktuellen Spielen.
Quelle: progameguides und allthings.how
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