Nicht jeder Gegner in Pax Autocratica muss auf dem Schlachtfeld sterben. Geschwächte Feinde könnt ihr gefangen nehmen und zurück in eure Kolonie schleppen. Was danach mit ihnen passiert, liegt teilweise in eurer Hand.
Pax Autocratica behandelt Gefangene nicht einfach als Beute nach einem Kampf. Hinter Gittern könnt ihr versuchen, ihren Widerstand zu brechen oder unangenehmere Dinge mit ihnen anstellen. Da sich das System während der Entwicklung mehrfach verändert hat, solltet ihr bei älteren Prozentwerten aus der Prologue-Phase vorsichtig sein.
Geschwächte Gegner in Pax Autocratica gefangen nehmen
Wollt ihr einen Gegner lebend mitnehmen, solltet ihr ihn natürlich nicht vorher über den Jordan schicken. Laut Multiverse müsst ihr Feinde schwächen, bevor ihr sie gefangen nehmen und zurück zur Basis schleppen könnt. Einen festen Lebenspunktewert nennt das Studio für den aktuellen Build nicht.
Aus der Prologue-Testphase ist noch ein weiterer Teil des Systems bekannt. Zum Fangen kam spezielle Capture-Munition zum Einsatz. Multiverse änderte damals mehrfach die Fangchancen. Später griffen Soldaten markierte Gegner auch nicht mehr weiter an und schossen sie dadurch nicht versehentlich zu Brei.
Bei festen Prozentwerten wäre ich momentan vorsichtig. Multiverse hat für den Early Access keine aktuellen Fangchancen veröffentlicht. Auch das im Fan-Wiki beschriebene Pity-System stammt noch aus der Prologue-Zeit und muss heute nicht mehr unverändert funktionieren.
Pax Autocratica: Gefangene im Gefängnis umwandeln
Ist der Gefangene heil in eurer Kolonie angekommen, geht es für ihn direkt hinter Gitter.
Die deutsche Steam-Beschreibung nennt vier Möglichkeiten, mit seinem Widerstand umzugehen:
- Angst
- Indoktrination
- Hinrichtung
- Umwandlung
Brecht ihr den Widerstand eines Gefangenen, könnt ihr ihn später umwandeln. Multiverse erwähnt aber noch deutlich düsterere Möglichkeiten. Gefangene können beispielsweise als Warnung für mögliche Rebellen herhalten oder anderweitig für das Regime eingespannt werden.
Schon während der Prologue-Phase hat Multiverse ordentlich an diesem System herumgebastelt. Damals kamen unter anderem Indoktrination und Elektroschocks hinzu, um den Willen eines Gefangenen zu brechen. Letztere waren keine harmlose Behandlung. Im schlimmsten Fall starb der Gefangene oder trug ein Trauma davon.
Wie zuverlässig eine Umwandlung im aktuellen Early Access gelingt, verrät Multiverse nicht. Feste Erfolgsraten oder Zeiten fehlen. Alte Prozentwerte aus der Prologue-Phase würde ich deswegen lieber links liegen lassen.
Gefangene werden zu neuen Bürgern
Klappt die Umwandlung, wird aus eurem ehemaligen Feind ein Bürger der Kolonie.
Der neue Bewohner darf anschließend direkt mit anpacken. Bürger arbeiten beispielsweise im Bergbau, sammeln Ressourcen, transportieren Waren, forschen oder stellen Ausrüstung und Vorräte her.
Wenn es eurer Kolonie an Einwohnern fehlt, können Gefangene also ziemlich nützlich werden. Erst haut ihr euch gegenseitig auf die Mütze und wenig später schuftet der ehemalige Feind für euren Staat. In Pax Autocratica können sich Beziehungen offenbar schnell ändern.
Auch Elitegegner und Bosse konnten gefangen werden
Auch dickere Brocken ließen sich zumindest im Prologue einfangen. Multiverse erlaubte damals sogar Elitegegner und Bosse, senkte im Juli aber ihre Fangchance. Die Jungs und Mädels wollten sich also weniger freiwillig einsacken lassen als gewöhnliche Feinde.
Im aktuellen Early Access begegnen euch weiterhin Elitegegner, Bosse und Sektorherrscher. Wie schwer sie momentan einzufangen sind, verrät Multiverse nicht.
Wenn ihr es auf solche Gegner abgesehen habt, würde ich alte Prozentwerte aus früheren Guides lieber ignorieren. Multiverse hat am Fangsystem mehrfach herumgeschraubt und die Werte aus dem Prologue müssen heute nicht mehr stimmen.
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Quelle: paxautocraticawiki und Steam
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