Persona 4 Revival poliert nicht einfach nur das alte Inaba auf Hochglanz. Atlus hat Neuerungen vorgestellt und einige davon krempeln auch die Kämpfe um.
Eine davon sollte Persona-5-Fans sofort bekannt vorkommen. Der Baton Pass packt seine Koffer und zieht nach Inaba. Dadurch könnt ihr zusätzliche Aktionen im Kampf an ein anderes Gruppenmitglied weitergeben. Mir hat die Funktion schon in Persona 5 gefallen, weil sie den Kämpfen noch etwas mehr Taktik verleiht.
Der Baton Pass kommt nach Persona 4 Revival
Trefft ihr die Schwäche eines Gegners und löst damit eine „1 MORE“-Aktion aus, müsst ihr euren zusätzlichen Zug nicht selbst verwenden. Stattdessen könnt ihr ihn per Baton Pass an ein anderes Gruppenmitglied weiterreichen.
So lassen sich unterschiedliche Schwächen innerhalb einer Gegnergruppe leichter ausnutzen. Stehen euch mehrere Shadows gegenüber, könnt ihr eure Figuren nacheinander ins Rennen schicken und möglichst viele Gegner zu Boden befördern.
Schon im Juni hatte Atlus mehr vom Remake gezeigt. Damals waren unter anderem der Alltag, soziale Aktivitäten und erste Kampfszenen zu sehen. Was Persona 4 Revival bereits damals über sein Gameplay verriet, habe ich in einer früheren News zusammengefasst.
Komplett neu ist hingegen Send Flying. Trefft ihr einen Gegner mit einem normalen Angriff, während dieser unter einem Statuseffekt leidet, könnt ihr ihn zurückschleudern. Kollidiert er dabei mit einem weiteren Shadow, erleidet dieser ebenfalls Schaden und übernimmt sogar den Statuseffekt. Die Mechanik funktioniert deswegen nur bei Kämpfen mit mehreren Gegnern.
Prime Time ignoriert sogar gegnerische Resistenzen
Noch mächtiger klingt Prime Time. Dafür füllt ihr eine eigene Anzeige auf. Ist sie bereit, könnt ihr mehrere Aktionen direkt hintereinander ausführen.
Während Prime Time aktiv ist, kosten eure Fähigkeiten keine Ressourcen. Selbst gegnerische Resistenzen zählen vorübergehend nicht und den Baton Pass könnt ihr frei einsetzen. Zum Abschluss wartet mit „Series Finale“ noch eine kräftige Attacke.
Persona 4 Revival bleibt also rundenbasiert, lässt das alte Kampfsystem aber nicht unangetastet. Atlus borgt sich Ideen aus neueren Serienteilen und packt mit Prime Time noch etwas Eigenes obendrauf.
Persona 5 zeigte bereits, wie viel Tempo Atlus aus diesem Kampfsystem herausholen kann. Warum Persona 5 Royal für mich zu den stärksten JRPGs gehört, habe ich euch bereits ausführlicher erzählt.
Persona 4 Revival: Inabas Alltag wird bereichert
Nicht alle fünf Neuerungen drehen sich um Kämpfe. Atlus hat für Persona 4 Revival zusätzliche vollständig vertonte Events aufgenommen. Neue Szenen gibt es sowohl in der Hauptgeschichte als auch innerhalb der Social Links.
Auch die Musik bekommt frischen Stoff. Neue Stücke treffen auf überarbeitete Fassungen bekannter Persona-4-Tracks.
Persona 4 Revival erscheint am 18. Februar 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC. Das JRPG landet zum Release ebenfalls im Game Pass. Mehr Gaming-Inhalte von Quest Knight findet ihr auch auf YouTube. Dort teile ich News, Shorts und persönliche Eindrücke zu aktuellen Spielen, die mich gerade beschäftigen. Und vergesst nicht: Immer schön weiterquesten. Quelle
Quelle: Gematsu
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