Card Make Arena drückt euch kein fertiges Deck in die Hand. Ihr bastelt eure Karten selbst zusammen, gebt ihnen Fähigkeiten, Werte und ein eigenes Bild und schaut danach, ob eure Kreationen gegen andere Spieler überhaupt etwas taugen.
Hinter Card Make Arena stecken Entwickler Lizardry und Publisher PLAYISM. Noch 2026 soll das PvP-Kartenspiel im Early Access auf Steam landen.
Beim Kartenbasteln dürft ihr euch ordentlich austoben. Name, Bild, Angriffswerte, Kosten, Fähigkeiten, Ziele, Auslöser und Bedingungen lassen sich nach euren Vorstellungen zusammenwürfeln. Laut Entwickler entstehen daraus rund 10²² mögliche Kombinationen. Rein rechnerisch warten auf euch rund 10 Trilliarden mögliche Kartenkombinationen. Wer die alle ausprobieren möchte, sollte sich vermutlich ein paar Jahrtausende freihalten.
Deutsch wird bei Card Make Arena vorerst nicht ins Deck gemischt, leider. Auf Steam stehen aktuell nur Englisch und Japanisch.
Mehr als 60 Effekte für eure eigenen Karten
Beim Kartenbau könnt ihr aus mehr als 60 Effektarten schöpfen. Schaden, Heilung, Beschwörungen, Zerstörung und Verzauberungen sind nur einige davon. Ihr legt sogar fest, wann eine Fähigkeit anspringt und was vorher passieren muss.
So kann eine Karte kräftiger austeilen, sobald eure Hand leergefegt ist. Eine andere freut sich über jeden Neuzugang im Ablagestapel. Effekte können auch beim Beschwören, Angreifen oder beim Tod einer Karte losgehen. Wer gern an Decks tüftelt, bekommt hier also reichlich Stoff zum Herumexperimentieren.
Eure Kreationen verteilen sich auf drei Kartentypen. Servants übernehmen die Prügelei auf dem Feld, Spells feuern einmalige Effekte ab und Land-Karten verändern das Spielfeld. Daraus baut ihr euer Deck und schickt es dann gegen andere Spieler.
Im Match selbst hält sich Card Make Arena mit Regelballast zurück. Zu Rundenbeginn bekommt ihr Mana, legt eure Karten aus und schaut anschließend zu, wie sie sich automatisch an die Gurgel gehen. Wer zuerst die Lebenspunkte des gegnerischen Anführers auf null prügelt, gewinnt.
Völlig übermächtige Karten sollen nicht einfach funktionieren
Bei 10 Trilliarden möglichen Karten drängt sich natürlich eine Frage auf. Warum bastelt sich nicht einfach jeder ein Monster, das alles andere vom Tisch fegt?
Lizardry hält solche Auswüchse über die Kosten im Zaum. Je mächtiger ein Effekt ist, je mehr Ziele er erwischt oder je einfacher seine Bedingung erfüllt wird, desto tiefer greift die Karte ins Kostenbudget. Auch euer komplettes Deck besitzt ein Limit. Wer denselben starken Effekt immer wieder stapelt, zahlt dafür sogar überproportional drauf.
Kommt ihr mit einem günstigeren Deck zum Duell, während euer Gegner ordentlich auf den Putz gehauen hat, bekommt ihr zu Matchbeginn einen Bonus für den Kostenunterschied. Selbst selten genutzte Effekte können euch bei einem Sieg zusätzliche Punkte bescheren. Wer die dicksten Fähigkeiten einfach wahllos zusammenklebt, baut sich also nicht automatisch das beste Deck.
Im privaten Room Match dürft ihr die Vernunft dagegen an der Tür abgeben. Dort lassen sich die Kostenlimits abschalten und ihr könnt gemeinsam austesten, wie bekloppt eine Karte werden darf, wenn das Balancing plötzlich niemanden mehr interessiert.
Card Make Arena: Eure Karten landen sogar bei anderen Spielern
Card Make Arena lässt euch eure Eigenkreationen nicht nur im eigenen Deck verstecken. Selbst gebaute Karten könnt ihr mit der Community teilen, wo andere Spieler sie bewerten und für ihre eigenen Decks kopieren dürfen.
Wer sich überraschen lassen will, kann den Zufall ans Steuer setzen. Ein eigener Modus würfelt euch Decks aus veröffentlichten Community-Karten zusammen. So landet vielleicht auch mal eine völlig bekloppte Kreation auf eurer Hand, nach der ihr selbst nie gesucht hättet.
Im Early Access will Lizardry mindestens sechs Monate, möglicherweise auch ein ganzes Jahr verbringen. Zum Start soll der Werkzeugkasten schon gut gefüllt sein. Karten bauen, Decks zusammenstellen, Ranglisten-PvP, Duelle gegen Freunde und CPU-Gegner sowie das Teilen eigener Kreationen sind von Anfang an geplant.
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