Kingmakers Ritter mit Sturmgewehr im Kampf gegen eine mittelalterliche Armee

Kingmakers wirft erneut moderne Feuerkraft ins Mittelalter. Im neuen Gameplay-Video bekommen Ritter Besuch von Gewehren, Fahrzeugen und einem Zeitreisenden, der das Konzept „faire Schlacht“ offenbar für völlig überschätzt hält.

Kingmakers war eine Weile von der Bildfläche verschwunden. Jetzt packen tinyBuild und Redemption Road Games zwölf Minuten neues Gameplay aus und zeigen, was aus dem völlig bekloppten Mix aus Mittelalter, Shooter und Strategie geworden ist.

Tausende Soldaten kämpfen auf einem Schlachtfeld

Die Grundidee von Kingmakers liest sich weiterhin wie das Ergebnis einer sehr langen Nacht mit zu viel Kaffee. Ihr reist 500 Jahre zurück ins mittelalterliche England und sollt dort einen blutigen Krieg verändern, damit euch später nicht auch noch die Zukunft um die Ohren fliegt.

Nur kommt ihr nicht brav mit Schwert und Schild angereist.

Ihr schleppt Sturmgewehre, Schrotflinten und Granatwerfer ins Mittelalter. Gepanzerte SUVs, Motorräder, Kampfhubschrauber und Luftangriffe dürfen ebenfalls mit. Die Ritter dürften sich ihren Arbeitstag anders vorgestellt haben.

Im neuen Deep Dive zeigen tinyBuild und Redemption Road Games zwölf Minuten Gameplay und lassen dabei ordentlich Personal aufeinander los. Tausende Soldaten können gleichzeitig auf dem Schlachtfeld kämpfen. Jede Einheit trifft eigene Entscheidungen, sucht ihren Weg durch das Chaos und besitzt sogar eine eigene Loyalität.

Während sich also ganze mittelalterliche Heere gegenseitig zerlegen, pflügt ihr mit moderner Feuerkraft mittendurch. Ein Sturmgewehr gegen einen Ritter mit Langschwert ist vermutlich nicht ganz das, was Historiker unter einem fairen Duell verstehen.

Ihr kämpft selbst und befehligt eure Armee in Kingmakers

Kingmakers lässt euch nicht nur selbst mit der Knarre durchs Mittelalter stapfen. Ihr könnt jederzeit eure Truppen herumkommandieren und vom Zeitreisenden zum Feldherrn wechseln.

Zu eurer Armee gehören Bogenschützen, Schwertkämpfer, Speerträger und Kavallerie. Befehle verteilt ihr selbst oder schiebt einen Teil der Arbeit euren Offizieren zu. Befestigungen lassen sich ebenfalls errichten und eure Truppen auf dem Schlachtfeld verteilen.

Im neuen Deep Dive geht es darum um Waffen, Einheiten, Verbesserungen, Schlachtfelder, Taktik und jede Menge kaputtes Gelände.

Technisch ist das eine wilde Nummer. Redemption Road Games will tausende Soldaten gleichzeitig durch die Gegend schicken und euch trotzdem jederzeit erlauben, den Feldherrenhut abzusetzen und wieder selbst mit dem Sturmgewehr loszuziehen.

Mit drei Freunden wird das Mittelalter noch chaotischer

Wer den Rittern nicht allein mit einem Sturmgewehr den Tag verderben möchte, darf Verstärkung mitnehmen.

Bis zu vier Spieler können gemeinsam im Online-Koop losziehen. Jeder führt dabei seine eigene Armee ins Feld. Gemeinsam greift ihr Burgen an oder verteidigt verbündete Festungen gegen große Gegnerwellen.

Spätestens mit vier Spielern dürfte das Mittelalter endgültig die Kontrolle verlieren. Vier Zeitreisende, vier Armeen und moderne Waffen zwischen Rittern und Burgen klingen jedenfalls nicht nach einer Geschichtsstunde, die der Lehrer noch retten kann.

Kingmakers: Einen neuen Release-Termin gibt es immer noch nicht

Kingmakers sollte ursprünglich am 8. Oktober 2025 in den Early Access starten. Wenige Tage vorher zog Redemption Road Games jedoch die Handbremse und verschob das Spiel auf unbestimmte Zeit.

Fast ein Jahr später steht der Kalender noch immer leer.

Auf Steam heißt es weiterhin nur „Bald verfügbar“. Geplant ist der Early Access für PC über Steam und den Epic Games Store.

Lange gab es kaum Neuigkeiten zum Spiel. Nun sind immerhin wieder zwölf Minuten frisches Gameplay aufgetaucht. Einen Termin ersetzt das natürlich nicht.

Wenn Kingmakers am Ende aber wirklich tausende Soldaten, Echtzeitstrategie, Koop und moderne Feuerkraft sauber zusammenbekommt, darf sich Redemption Road Games ruhig noch etwas Zeit nehmen. Nur vielleicht nicht bis die Ritter selbst Gewehre erfunden haben.

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Quelle: Gematsu

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