Control Resonant verlässt das Oldest House und dreht den Remedy-Wahnsinn noch ein gutes Stück weiter. In Manhattan baut ihr Katzen einen Picknickplatz, während euch an anderer Stelle ein riesiges Porzellangesicht mit Taxis vermöbelt.
Control war schon nicht unbedingt das Spiel, das man einem Freund in zwei Sätzen erklärt. Mit Control Resonant scheint Remedy diesen Anspruch endgültig aufgegeben zu haben. Ein neues Hands-on mit der Vollversion verrät einige der schrägen Begegnungen, die Dylan Faden ab dem 24. September in Manhattan erwarten.
Paranormale Monster sind hier anscheinend nur ein Teil des Wahnsinns. Selbst eine kleine Nebenaufgabe über Dylans Kindheit wächst zu etwas heran, das man vermutlich nicht bei einem gemütlichen Familienalbum erwartet hätte.
Control Resonant: Dylan baut zwei Katzen einen Picknickplatz
In optionalen Miniquests stöbert Dylan in Erinnerungen aus seiner Kindheit. Sucht einfach Gegenstände in der Umgebung und baut kleine Szenen aus seiner Vergangenheit nach.
Eine davon wird herrlich schräg. Dylan rettet zwei unbelebte Katzen und richtet den beiden hinterher einen Picknickplatz ein, den er als Kind gezeichnet hatte. Zwischen paranormalem Chaos und kaputtem Manhattan spielt ihr also kurz Katzen-Innenarchitekt. Die Aufgaben erzählen nebenbei etwas über Dylans verlorene Kindheit.
Manhattan ist keine durchgehende Open World, sondern in größere Sandbox-Gebiete aufgeteilt. Dort könnt ihr abseits der Hauptgeschichte vermisste Personen suchen, Nebenquests erledigen oder Arcade-Automaten freischalten. Letztere schicken euch in zeitlich begrenzte Herausforderungen.
Auch bei der Fortbewegung darf Dylan mehr herumturnen als Jesse im Vorgänger. Doppelsprung, Schweben und Luft-Dashes bringen euch durch die Stadt. Über sogenannte Jesse Quests könnt ihr später sogar einen Enterhaken freischalten.
Ein riesiges Porzellangesicht wirft mit Taxis um sich
Wer jetzt denkt, das Katzen-Picknick wäre der seltsamste Teil, kennt Remedy schlecht.
Bei den Resonants dreht das Spiel den Irrsinn noch weiter auf. Der erste Boss aus dem Hands-on ist ein gigantisches Porzellangesicht, das Dylan nicht zum Teetrinken eingeladen hat. Oh nein, die Puppe prügelt mit Taxis und Stahlträgern auf ihn ein.
Ein weiterer Resonant soll sich sogar kaum noch wie ein normaler Bosskampf spielen. Mehr verrät der Autor nicht. Remedy darf also selbst zeigen, welchen Unsinn es sich dort ausgedacht hat.
Auch die normalen Kämpfe laufen anders als im ersten Control. Dylan geht öfter in den Nahkampf und nutzt dafür die formwandelnde Waffe Aberrant. Ihre verschiedenen Formen könnt ihr mit Effekten wie Verbrennung oder Infektion versehen.
Bei den Fähigkeiten wird es ebenfalls schräg. Dylan kann sich einen Schild verpassen, einen ganzen Projektilhagel losschicken oder aus herumliegendem Gerümpel kurzerhand einen Verbündeten zusammenzimmern. Andere Spiele geben euch Begleiter. Remedy gibt euch einen bewaffneten Sperrmüllhaufen, zumindest bezeichne ich es so.
Control Resonant erscheint am 24. September 2026 für PC, PS5 und Xbox Series X|S. Remedy beschreibt das Spiel als Action-Adventure-RPG. Dylan Faden ist diesmal der einzige spielbare Charakter und darf sich durch das paranormal verbogene Manhattan arbeiten.
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Quelle: PlayStation.Blog

