Seit 2015 dürfen sich PC-Spieler in BeamNG.drive austoben und Autos auf eine Art zerlegen, bei der so mancher Mechaniker wohl einfach kündigen würde. Im Oktober schafft die Physik-Sandbox den Sprung auf eine Konsole.
Mehr als elf Jahre musste die Frage immer wieder kommen: Wann erscheint BeamNG.drive endlich auf einer Konsole? Selbst Entwickler BeamNG schreibt, man höre diese Frage „seit fast einem Jahrzehnt“.
Seit Mai steht fest, dass die PS5 den Anfang macht. Nun hat das Studio auch den Termin verraten: BeamNG.drive erscheint am 19. Oktober 2026 im Early Access für die PS5.
BeamNG.drive: Auf der PS5 dürft ihr endlich selbst Autos zerlegen
BeamNG.drive startete bereits am 29. Mai 2015 im Early Access auf dem PC. Berühmt wurde die Simulation mit Unfällen, nach denen von manchen Autos nur noch sehr teures Altmetall übrig bleibt. Vorgefertigte Crash-Animationen stecken dahinter aber nicht.
Die Soft-Body-Physik berechnet die Fahrzeugteile in Echtzeit. Türen knicken ein, Motorhauben falten sich zusammen und Bauteile können unter Belastung brechen. Ein Crash läuft deshalb nie einfach nach demselben Schema ab.
Auf zwölf offenen Karten könnt ihr Fahrzeuge ausprobieren, Rennen und Zeitprüfungen fahren, vor der Polizei flüchten oder im Free-Roam einfach schauen, wie viele Leitplanken ein Auto verträgt. Wer seine Karosserien lieber mit etwas mehr Sinn zerstört, kann sich am Karrieremodus versuchen.
Splitscreen ist dabei, Mods fehlen zum Start
Zum PS5-Start soll auch Version 0.40 für den PC erscheinen. Neu dabei sind ein weiteres Fahrzeug und lokaler Splitscreen. Auf der normalen PS5 kümmert sich FSR 3 um das Upscaling, auf der PS5 Pro kommt PSSR zum Einsatz.
Auf Mods müssen PS5-Spieler zum Start verzichten. BeamNG prüft bereits, ob sich die Community-Inhalte später auf die Konsole holen lassen. Wann das passiert und in welchem Umfang, steht noch nicht fest. Werkzeuge zum Erstellen eigener Mods wie der World Editor sind für die PlayStation derzeit gar nicht geplant. VR fehlt zum Start ebenfalls.
Am PC kommt BeamNG.drive seit Jahren verdammt gut an. Auf Steam sind derzeit 96 Prozent der Bewertungen positiv, das Gesamturteil lautet „äußerst positiv“. Mal sehen, ob die PS5-Gemeinde genauso viel Freude daran entwickelt, Autos fachgerecht in Leitplanken zu falten.
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Quelle: beamng

