Call of Duty, Baldur’s Gate 3 oder ein aus allen Nähten platzender Steam-Ordner: Moderne Spiele fressen schnell 100 GB und mehr. Wer deshalb nicht sofort mit dem Schraubenzieher zum PC marschieren möchte, hängt die SanDisk Extreme Portable SSD einfach per USB dran und schafft sich mehr Platz. Sie ist jetzt bei Amazon günstiger.
Eine externe SSD löst nicht jedes Speicherproblem, ist aber schnell einsatzbereit. Anschließen, Spiele oder Dateien rüberschieben, fertig. Die SanDisk Extreme Portable SSD mit 500 GB erreicht laut Hersteller bis zu 1.050 MB/s beim Lesen und 1.000 MB/s beim Schreiben über USB 3.2 Gen 2. Ein USB-C-Kabel und ein Adapter für USB-A liegen bei.
Die nackten Datenraten erzählen nur die halbe Geschichte. In einem unabhängigen Test der Baureihe überzeugte die SanDisk Extreme auch bei den Ladezeiten.
SanDisk Extreme Portable SSD: Stärken und Schwächen im Blick
| Stärken | Schwächen |
| Bis zu 1.050 MB/s lesen und 1.000 MB/s schreiben | 500 GB sind bei großen Spielen schnell gefüllt |
| Nur rund 52 Gramm schwer | Bei langen Schreibvorgängen sinkt die Leistung |
| IP65-Schutz gegen Wasser und Staub | Aktuelle PS5- und Xbox-Series-Spiele lassen sich nicht immer direkt davon starten |
| Fallschutz aus bis zu drei Metern Höhe | |
| USB-C sowie USB-A-Adapter | |
| Fünf Jahre Herstellergarantie | |
| 256-Bit-AES-Hardwareverschlüsselung |
Beim Laden von Spielen muss sich die SanDisk nicht verstecken
Tom’s Hardware hat die Extreme Portable SSD V2 mit Final Fantasy 14: Shadowbringers getestet. Die getestete 1-TB-Version lud den Benchmark rund zwei Sekunden schneller als ihr Vorgänger und lag fast auf dem Niveau der teureren Extreme Pro V2. Auch die Samsung T7 Touch und die LaCie Rugged SSD waren langsamer.
Die Messwerte der 1-TB-Version lassen sich nicht einfach auf das 500-GB-Modell übertragen. Sie zeigen aber, dass die Baureihe auch beim Laden von Spielen mithalten kann. Wer seine Steam-Bibliothek auf dem Laptop erweitert oder Spiele zwischen mehreren Rechnern verschiebt, bekommt also mehr als einen glorifizierten USB-Stick.
Beim Schreiben großer Datenmengen wird die 500-GB-Version langsamer. Tom’s Hardware führt das auf den vergleichsweise kleinen SLC-Cache zurück. Sobald der voll ist, sinkt die Schreibgeschwindigkeit. Im Test war die kleinere Variante davon stärker betroffen als die Modelle mit mehr Speicher.
Beim Verschieben einzelner Spiele oder für normale Backups fällt das weniger ins Gewicht. Wer regelmäßig hunderte Gigabyte am Stück kopiert, sollte es im Hinterkopf behalten.
Die kleine SSD steckt einiges weg
Eine externe SSD landet eher im Rucksack als eine M.2-SSD. Die SanDisk Extreme Portable SSD wiegt rund 52 Gramm und ist ungefähr zehn Zentimeter lang.
Laut Hersteller übersteht sie Stürze aus bis zu drei Metern Höhe und besitzt eine IP65-Zertifizierung. Staub und Strahlwasser sollen ihr nichts anhaben können. Zum Tauchen mit der Spielebibliothek ist sie trotzdem nicht gedacht.
Macworld lobte 2025 die robuste Bauweise und die kompakte Form. Kritik gab es an der fehlenden Thunderbolt-Unterstützung und am begrenzten Wasserschutz. Trotz IP65 ist die SSD nicht vollständig wasserdicht.
Am Gehäuse sitzt eine große Öse, über die ihr die SSD etwa am Rucksack befestigen könnt. SanDisk gibt fünf Jahre Herstellergarantie.
PS5- und Xbox-Spiele könnt ihr nicht immer direkt starten
Auf der PS5 könnt ihr PS5-Spiele auf der externen SSD lagern. Zum Spielen müssen sie zurück auf den internen Speicher oder eine eingebaute M.2-SSD. PS4-Spiele starten dagegen direkt vom USB-Laufwerk.
Bei der Xbox Series X|S sieht es ähnlich aus. Optimierte Series-X|S-Spiele lassen sich auf der SanDisk speichern, für den Start müssen sie aber wieder auf den internen Speicher oder eine passende Speichererweiterung. Xbox-One-, Xbox-360- und Original-Xbox-Spiele könnt ihr direkt vom externen Laufwerk spielen.
Für wen eignet sich die SanDisk Extreme Portable SSD?
Wer mehr Speicher ohne PC-Umbau möchte oder regelmäßig Dateien zwischen mehreren Geräten verschiebt, ist mit der SanDisk gut bedient. Auch am Gaming-Laptop macht sich die kleine Bauform bezahlt, weil die SSD kaum Platz im Rucksack braucht.
500 GB sind bei aktuellen Spielen aber schnell voll. Drei oder vier große AAA-Titel knabbern bereits ordentlich am Speicher. Als Erweiterung passt die Kapazität daher besser als als Parkplatz für die komplette Spielebibliothek.
Die SanDisk passt vor allem zu Spielern, die eine kleine, schnelle und robuste externe SSD suchen. Wer dagegen möglichst viele Terabyte bunkern möchte, sollte größer einsteigen.
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