Ihr habt bereits mehrere Tierarten in einem Naturschutzgebiet ausgewildert, doch eure Artenvielfaltsbewertung kommt nicht zu Potte? Dann fehlt möglicherweise nicht die nächste Herde, sondern eine wichtige ökologische Rolle.
Bei der Bewertung eures Naturschutzgebiets schaut Planet Zoo 2 auf mehrere Faktoren. Das Problem lässt sich also nicht lösen, indem ihr einfach so viele Tiere wie möglich freilasst. Für eine hohe Sternebewertung müsst ihr funktionierende Ökosysteme schaffen und eure ausgewilderten Tiere erforschen.
So erhöht ihr die Artenvielfaltsbewertung
Die Artenvielfaltsbewertung (Biodiversity Rating) zeigt euch mit bis zu fünf Sternen, wie weit sich euer Naturschutzgebiet entwickelt hat.
Für die Wertung zählen vor allem eure Ökosysteme und das Forschungsnetzwerk. Einfach immer mehr Tiere auszuwildern, reicht deshalb nicht. Wichtig ist auch, welche Arten ihr auswählt und welche Rolle sie im jeweiligen Ökosystem übernehmen.
Für eine höhere Bewertung helfen euch diese Punkte:
- Neue Tierarten auswildern: Bringt unterschiedliche Arten in das Naturschutzgebiet, statt nur weitere Tiere bereits vorhandener Arten freizulassen.
- Ökologische Rollen abdecken: Eure Tiere sollten unterschiedliche Aufgaben im Ökosystem übernehmen.
- Ökosysteme weiterentwickeln: Richtet passende Lebensräume ein und ergänzt Tierarten, die dort noch fehlen.
- Umweltverschmutzung beseitigen: Entfernt Abfälle und invasive Pflanzen aus dem Gebiet.
- Forschungsnetzwerk ausbauen: Baut Beobachtungsplattformen und weitere Forschungsgeräte, um eure Tiere besser zu erfassen.
Vor allem das Forschungsnetzwerk kann euch Sterne kosten. Selbst ein gut gefülltes Naturschutzgebiet erreicht nicht automatisch die höchste Artenvielfaltsbewertung.
Raubtiere sind für die Artenvielfalt wichtig
In Planet Zoo 2 reicht es nicht, einfach möglichst viele verschiedene Tiere auszuwildern. Auch ihre ökologische Rolle zählt.
Habt ihr bereits mehrere Pflanzenfresser im Gebiet, kann die Artenvielfaltsbewertung trotzdem nur langsam steigen. Dann fehlen euch womöglich Tiere, die andere Aufgaben im Ökosystem übernehmen.
Zu diesen Rollen gehören Pflanzenfresser, Bodenwühler, Samenverbreiter und Raubtiere. Prima Games empfiehlt deshalb, nicht nur friedliche Pflanzenfresser auszuwildern, sondern auch Raubtiere in das Gebiet zu bringen.
Bei manchen Jägern müsst ihr vorher für genügend Beute sorgen. Ist die Population zu klein, könnt ihr das Raubtier noch nicht auswildern.
Schaut deshalb nach, welche Arten im jeweiligen Naturschutzgebiet erlaubt sind und welche ökologische Rolle euch noch fehlt. Die nötigen Auswilderungsgruppen schaltet ihr frei, indem ihr die jeweiligen Tierarten erforscht.
Forschungsnetzwerk verbessern und fünf Sterne erreichen
Steigt eure Artenvielfaltsbewertung trotz neuer Tiere kaum noch, schaut euch euer Forschungsnetzwerk an.
Dafür könnt ihr mehrere Einrichtungen im Naturschutzgebiet verteilen:
- Beobachtungsplattformen: Decken größere Bereiche des Gebiets ab.
- Kamerafallen: Überwachen eure ausgewilderten Tiere.
- Akustische Überwachungsgeräte: Erfassen Tieraktivitäten über Geräusche.
Platziert die Geräte möglichst über das gesamte Naturschutzgebiet. Ihre Überwachungsbereiche sollten viele Flächen abdecken und nicht größtenteils übereinanderliegen.
Wie gut euer Forschungsnetzwerk ausgebaut ist, zeigt euch das Spiel in Prozent an. Für fünf Sterne müsst ihr deshalb an beiden Seiten arbeiten: an euren Ökosystemen und am Forschungsnetzwerk.
Sind einzelne Ökosysteme noch nicht als „Etabliert“ eingestuft, schaut euch deren Anforderungen an. Invasive Pflanzen und Umweltverschmutzung können euch hier ebenfalls ausbremsen. Wie ihr Ökosysteme etabliert und die Vorgaben für Gelände, Pflanzen und Wasser erfüllt, zeige ich euch in meinem separaten Guide.
Auch im Franchise-Modus braucht ihr gut entwickelte Naturschutzgebiete. Für höhere Akkreditierungsstufen werden mehrere Gebiete mit jeweils drei Sternen verlangt.
Für die höchste Akkreditierungsstufe genügen dabei drei Sterne pro gefordertem Gebiet. Die vollen fünf Sterne braucht ihr dafür nicht, sie zählen aber als eigenes Karriereziel.
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Quellen: Prima Games, Power Up Gaming

