Ein Atomkrieg verwüstet Europa, während übernatürliche Kreaturen die Überlebenden bedrohen. In diesem neuen Koop-Shooter könnt ihr sogar eure eigenen Körper als taktische Werkzeuge einsetzen. Verrückt, oder? Überzeugt euch selbst von Phantom Line: Prologue.
Wer auf taktische Shooter mit einer ordentlichen Portion Horror steht, bekommt morgen neues Futter. Am 26. Oktober 2026 veröffentlicht das Indie-Studio Antistatic Studios den kostenlosen Shooter Phantom Line: Prologue für den PC.
Militärische Gefechte treffen hier auf paranormale Phänomene. Dazu kommt ein abgefahrener Kniff: Ihr könnt euer Bewusstsein zwischen künstlichen Körpern übertragen. Selbst euer Tod muss deshalb nicht das Ende eines Einsatzes bedeuten. Die vollständige Version von Phantom Line ist laut der jüngsten Pressemitteilung für 2027 vorgesehen. Bis dahin möchten die Entwickler weitere Rückmeldungen der Spieler sammeln, um die Spielmechaniken zu verbessern. Deutsche Bildschirmtexte und Untertitel werden unterstützt. Eine deutsche Sprachausgabe ist nicht angekündigt.
In Phantom Line könnt ihr euren eigenen Körper als Köder benutzen
Die Handlung führt euch in den sogenannten Iron Corridor, eine vom Krieg erschütterte Region Osteuropas. Während ein Atomkrieg ausbricht, verliert der Großkonzern Mortfield Industries den Kontakt zu einer seiner Forschungseinrichtungen.
Als Mitglied einer Spezialeinheit untersucht ihr die Anlage und stoßt auf gefährliche Kreaturen, unerklärliche Ereignisse und Risse in der Realität.
Eure größte Waffe ist dabei nicht unbedingt das Sturmgewehr. Über das sogenannte H.U.S.K.-System könnt ihr euer Bewusstsein zwischen künstlich erschaffenen Körpern wechseln.
Die künstlichen Körper könnt ihr vorschicken, um gefährliche Gebiete auszukundschaften oder Gegner von euch wegzulocken. Während einer davon den Beschuss auf sich zieht, wechselt ihr in einen anderen Körper und fallt dem Feind von einer günstigeren Stelle aus in die Seite.
Das klappt auch solo. Im Einzelspielermodus habt ihr zwei Körper. Einen steuert ihr selbst, den anderen übernimmt die KI. Im Koop könnt ihr euch mit bis zu drei Freunden gegen die übernatürlichen Bedrohungen stürzen.
Hinter geheimnisvollen Portalen lauern weitere Gefahren
Neben den bewaffneten Auseinandersetzungen könnt ihr euch auf sogenannte Anomaly Pockets einstellen. Dahinter verbergen sich fremdartige Bereiche, die ihr durch geheimnisvolle Portale betretet.
Dort gelten teilweise andere Regeln der Realität. Rätsel, feindliche Kreaturen und wechselnde Umgebungen verlangen euch einiges ab. Seit dem letzten Playtest im März haben die Entwickler kräftig nachgebessert.
Das Waffenverhalten wurde überarbeitet und bietet neue Feuermodi, taktische Nachladevorgänge und mögliche Magazinstörungen. Auch die KI menschlicher Gegner und die Performance haben die Entwickler verbessert.
Die Anomaliegebiete besitzen überdies neue Herausforderungen und veränderte Layouts, sodass nicht jeder Durchgang identisch ausfällt.
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Quellen: Games Press, Steam
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