Fatekeeper spricht jetzt Deutsch und lässt sich endlich komplett mit dem Controller spielen. Das neue Update arbeitet noch an mehreren weiteren Stellen, doch für Neugierige läuft zugleich eine wichtige Frist.
Eine alte Ruine erkunden, gefährliche Kreaturen mit Schwert und Magie bekämpfen und am Ende eine Schatztruhe öffnen, in der nur ein kümmerliches Kraut liegt. Das kann einem Abenteurer schon die Laune verderben.
Solche Enttäuschungen sollen in Fatekeeper seltener vorkommen. Das Entwicklerstudio Paraglacial hat sich viele Kritikpunkte der Spieler vorgenommen und am 30. Oktober 2026 das Update 0.1.4 veröffentlicht.
Das Action-Rollenspiel befindet sich seit Juni im Early Access auf Steam. Dort hat es sich laut Publisher THQ Nordic über 500.000 Mal verkauft. Mit dem neuen Patch möchte das 13-köpfige Entwicklerteam das Abenteuer angenehmer machen.
Fatekeeper lässt sich endlich auf Deutsch und mit Controller spielen
Die fehlende deutsche Übersetzung ist Geschichte. Fatekeeper bietet jetzt deutsche Menüs und Untertitel.
Mit dem Update sind auch Französisch, Russisch, Ukrainisch und vereinfachtes Chinesisch hinzugekommen. Einige Übersetzungen brauchen noch Arbeit, weshalb Paraglacial die Texte in den kommenden Wochen weiter überarbeiten will. Weitere Sprachen sollen später folgen.
Auch Controller-Spieler müssen nicht mehr ständig zur Maus greifen. Fatekeeper lässt sich jetzt vollständig mit dem Gamepad steuern. Die Umsetzung hat Paraglacial mehr Zeit gekostet als geplant. An einzelnen Menüs wie dem Fähigkeitenbaum werkelt das Team noch weiter.
Zickt euer PS4-Controller herum, könnt ihr in den Steam-Einstellungen des Spiels testweise Steam Input deaktivieren. Diesen Schritt empfehlen die Entwickler bei Erkennungsproblemen.
Schnellere Bewegung und weniger treffsichere Bogenschützen
Im Kampf fühlt sich Fatekeeper jetzt flotter an. Eure Spielfigur bewegt sich rund 15 Prozent schneller, wodurch Ausweichen und Positionswechsel weniger träge wirken.
Auch die gegnerischen Bogenschützen haben einen kleinen Dämpfer bekommen. Sie schießen nicht mehr mit beinahe übermenschlicher Präzision und lassen sich durch Treffer leichter aus dem Takt bringen. Wer vorher regelmäßig aus der halben Karte einen Pfeil in den Rücken bekommen hat, dürfte das schnell merken.
Bei der Magie dreht Paraglacial ebenfalls etwas auf. Einige Zauber reichen weiter, während Feuer- und Frostfallen kräftiger zupacken. Spreng- und Splitterbomben richten jetzt ebenfalls mehr Schaden an.
Mit dem Update kommen außerdem:
- neue Waffen und Amulette
- bessere Beute in Truhen und Behältern
- überarbeitete Nahkampfangriffe und Blockbewegungen
- zuschaltbare Lebensanzeigen für Bosse
- stärkere Blut- und Gewaltdarstellung
- technische Anpassungen durch den Wechsel auf Unreal Engine 5.8.3
Neue Gebiete oder größere Story-Kapitel stecken in diesem Update noch nicht. Daran arbeitet Paraglacial aber schon.
Am 6. November wird Fatekeeper teurer
Wer mit einem Kauf liebäugelt, sollte die angekündigte Preisänderung kennen. Aktuell kostet die Early-Access-Version auf Steam 9,99 Euro.
Am 6. November 2026 steigt der Preis auf 14,99 Euro. Das entspricht einer Erhöhung um rund 50 Prozent.
Für die kommenden Wochen sind kleinere Patches geplant, die vor allem den Controller-Support und die Übersetzungen verbessern sollen.
Das erste größere Inhaltsupdate möchte Paraglacial im Winter veröffentlichen. Was genau darin steckt, haben die Entwickler noch nicht verraten.
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Quellen: THQ Nordic / GamesPress, Steam – Offizielle Entwicklerbeiträge

